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Artikel zum Thema Frieden

Pressemitteilung vom 12.4.2017

Petitionsstart: NEIN zum Bundeswehreinsatz in Syrien – JA zu zivilen Lösungen

Kampagne MACHT FRIEDEN. fordert Rückkehr zum Völkerrecht und ein Ende der Gewalt in Syrien

Macht Frieden: Aktion im Dezember 2016 am Deutschen Bundestag, Berlin12.04.2017 

Anlässlich der erneuten Eskalation in Syrien fordert die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" ein Ende der Gewalt von allen Seiten und eine Rückkehr zum Völkerrecht. Von Deutschland kann dabei ein entscheidendes Signal ausgehen: Ein Rückzug der Bundeswehr aus Syrien und stattdessen eine massive Investition in humanitäre Hilfe und zivile Lösungsansätze wären Schritte zur Deeskalation und Friedensförderung. Die Kampagne startet jetzt eine Petition, die online und offline unterzeichnet werden kann. "MACHT FRIEDEN." verurteilt die Gewalt von allen Seiten in Syrien und insbesondere die vielfältigen Verstöße gegen das Völkerrecht.

Neues Rehabilitationszentrum nahe Mossul

Die Jiyan Foundation hilft traumatisierten Opfern vor Ort

Foto: (c) Jiyan Foundation for Human Rights10.04.2017 

Als der so genannte Islamische Staat (IS) 2014 die Stadt Mossul, Sinjar und die Nineve Ebenen angriff, wurden binnen weniger Wochen etwa eine Million Menschen vertrieben. Seit Oktober 2016 verschlechterte sich die Situation zunehmend, als die irakische Armee, Peschmerga-Truppen, verbündete Milizarmeen und die internationale Koalition eine Militäroperation begannen, um Mossul zurückzuerobern. Die Zahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle hat sich vervierfacht, was zu großflächigen Zerstörungen und Vertreibungen der Zivilbevölkerung führte.

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.4.2017

Kritik an Reaktion der deutschen Bundesregierung

US-Angriff auf Syrien

Aktion der Kampagne "MACHT Frieden - Zivile Lösungen für Syrien" vor dem Bundestag, Foto: IPPNW07.04.2017 

Die deutsche Sektion der IPPNW verurteilt den US-Angriff auf Syrien und äußert Unverständnis über die Reaktion der deutschen Bundesregierung. Außenminister Sigmar Gabriel hat den Einsatz als „nachvollziehbar“ bezeichnet, Angela Merkel sprach davon, dass der Chemiewaffeneinsatz eine Sanktionierung verlange. Ein Militäreinsatz ohne UN-Mandat ist aber völkerrechtswidrig und birgt die große Gefahr einer militärischen Eskalation zwischen den Atommächten USA und Russland. Die IPPNW fordert nach wie vor einen kompletten Waffenstillstand aller Parteien im Syrienkrieg.

IPPNW-Pressemittelung vom 05.04.2017

Ärzteorganisation verurteilt jeglichen Einsatz oder Besitz von Chemiewaffen

Inspektoren der OPCW entnehmen eine Chemiewaffenprobe. Foto: OPCW05.04.2017 

Die deutsche Sektion der IPPNW verurteilt jeglichen Einsatz oder Besitz von Chemiewaffen auf das Schärfste. Die Ärzteorganisation ist sehr betroffen über Berichte aus Idlib in Nordsyrien, wo nach Presseberichten bereits 70 Menschen an den möglichen Folgen einer Giftgasfreisetzung gestorben sind und weitere 100 behandelt werden. Die UNO will den Vorfall als mögliches Kriegsverbrechen untersuchen.

Pressemitteilung vom 30.03.2017

Kampagne „MACHT FRIEDEN“ fordert Ende des Bundeswehreinsatzes

Zivile Opfer bei Luftangriff in Syrien: Bundeswehr lieferte Aufklärungsbilder des Schulgebäudes

Forderungspapier der Kampagne „MACHT FRIEDEN – Zivile Lösungen für Syrien“, Foto: www.macht-frieden.de30.03.2017 

Nach Medieninformationen haben die Aufklärungsbilder der Bundeswehr im Syrieneinsatz offenbar dazu beigetragen, dass 33 Zivilist*innen gestorben sind. Nach Informationen von NDR und WDR waren die Aufklärungsbilder, die deutsche Tornados am 19. März 2017 lieferten, Teil der Grundlage für einen Luftangriff der Anti-IS-Koalition auf eine ehemalige Schule am 20. März 2017, bei dem bis zu 33 Zivilist*innen starben. Spätestens damit wird klar: Die Bundeswehr ist entgegen der allgemeinen Wahrnehmung aktiv in Kampfhandlungen involviert und muss den Tod Unschuldiger mitverantworten.

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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

Internationale Ausgabe, deutsch (pdf-Datei)

Foto:© Uli Reinhardt

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