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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Februar 2017

Störfälle und Brennelementschäden im Atomkraftwerk Gundremmingen

By Myratz (Own work) [CC BY 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons15.02.2017 

In dem von RWE und E.On betriebenen Siedewasserreaktor Gundremmingen kam es nach Angaben der Aufsichtsbehörden in den Jahren 2015 und 2016 wiederholt zu Brennelement-Schäden und zu einer Undichtigkeit an einem Sicherheitsventil. Diese Vorkommnisse sind äußerst besorgniserregend und geben Anlass, erneut die Frage nach der Sicherheit der Anlage aufzuwerfen. Der IPPNW liegt eine lange Liste mit brisanten Störfällen in deutschen Siedewasserreaktoren vor.

Bekannte Atomunfälle mit Kernschmelze

05.02.2017 

Von Tschernobyl und Fukushima hat fast jeder gehört. DieTeil-Kernschmelze in Harrisburg zählt zu den Auslösern der Anti-Atomkraft-Bewegung. Kaum bekannt ist, aber, dass es schon sehr viel häufiger zu Unfällen in Atomkraftwerken mit Kernschmelzen  kam. Die Dunkelziffer könnte erheblich sein.Wir dokumentieren geringfügig modifizierte Kurzdarstellungen von Wikipedia. 

40 Jahre Kernschmelz-Unfall in der Slowakei

von MarkBA (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons05.02.2017 

Von Tschernobyl und Fukushima hat fast jeder gehört. Die Teil-Kernschmelze in Harrisburg ist in der Anti-Atom-Bewegung gut bekannt. Doch wer weiß schon, dass sich vor 40 Jahren auch in der damaligen Tschechoslowakei ein Atomunfall mit teilweiser Kernschmelze ereignete?

Katastrophenschutz bei Atomunfällen in Deutschland

Was ist, wenn der Supergau kommt und einheitliche Katastrophenschutzrichtlinien für ganz Deutschland fehlen?

Auf der Landkarte ist exemplarisch die Verstrahlung durch das AKW Grohnde dargestellt, BBK 2015, Geo-Basis-DE (BKG 2014)19.01.2017 

Bis heute existiert in Deutschland keine einheitliche Planung für den Katastrophenschutz bei Atomkatastrophen von der Schwere, wie sie zuletzt in Fukushima und davor in Tschernobyl aufgetreten sind. Ursache dafür ist, dass die Bundesregierung bis heute keine Frist für die Umsetzung ihrer Richtlinien festsetzte, die gemeinsam mit den Länderinnenministerien erarbeitet wurden. Zufall oder bewusste Verantwortungslosigkeit?

Pressemitteilung vom 18. Januar 2017

AtomkraftgegnerInnen fordern Exportstopp von Brennelementen und angereichertem Uran

Brennelement-Exporte und Urananreicherung heute im Bundestag

Ostermarsch Gronau 2016, Foto: aaa-west18.01.2017 

Nach einem Arbeitstreffen in Münster fordern belgische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände gemeinsam von der Bundesregierung einen sofortigen Stopp von Brennelementexporten aus dem emsländischen Lingen, u. a. für die belgischen Atomkraftwerke Doel 1, 2 und 3, sowie einen sofortigen Stopp des Exports von angereichertem Uran aus dem westfälischen Gronau an den belgischen AKW-Betreiber Electrabel.

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