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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

IPPNW-Pressemitteilung vom 23. April 2026

IPPNW warnt vor Atomgefahren aus der Schweiz und stellt Forderungen an die künftige Landesregierung in Baden-Württemberg

Grün-schwarze Koalitionsverhandlungen in Stuttgart

23.04.2026 Wenige Tage vor dem 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl weisen die atomkritischen Ärzt*innen und Gesundheitsfachkräfte der IPPNW in einem Brief an Cem Özdemir und Manuel Hagel und deren Verhandlungsteams auf die drohenden Atomgefahren aus der Schweiz für Baden-Württemberg hin.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 11. März 2026

Fukushima-Jahrestag

Atomenergie ist unsicher, teuer und verursacht Krebs

11.03.2026 Die atomkritische Organisation IPPNW kritisiert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für ihre Abkehr vom Atomausstieg. „Von der Leyens Behauptung einer Renaissance der Atomenergie widerspricht den Tatsachen“, so Dr. med. Angelika Claußen, Co-Vorsitzende der IPPNW. „2025 wurden laut World Nuclear Industry Status Report 2025 weltweit nur vier neue Reaktoren ans Netz angeschlossen: zwei in China sowie je einer in Indien und Russland, zugleich wurden sieben Reaktoren stillgelegt. Der Bericht zeigt, dass die globalen Kapazitäten erneuerbarer Energien deutlich schneller wachsen als die der Atomenergie. Während Solar- und Windenergie einen Zuwachs um 460 GW erlebten, nahm die Atomenergie außerhalb Chinas, dem einzigen Land mit signifikant hohen Zuwächsen, weltweit um 1 GW ab. Atomstrom ist teuer, unsicher und löst unsere Abhängigkeit von Energieimporten nicht.”

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03.03.2026 München / Berlin / Hamburg. Anlässlich des 15. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März und des 40. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl warnen die Herausgeber*innen des Uranatlas 2026 vor einem neuen nuklearen Wettrüsten. „Nicht nur modernisieren alle Atomwaffenstaaten ihre Arsenale und Trägersysteme. Es besteht darüber hinaus die große Gefahr, dass weitere Staaten Atomwaffen herstellen“, erklären die Herausgeber*innen und appellieren gemeinsam an die Bundesregierung, sich für nukleare Rüstungskontrolle, einen erneuten New-Start-Vertrag und Abrüstung einzusetzen.

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Von Dr. Alex Rosen

Eine Reise durch Fukushima

Zwischen Dekontamination und Verdrängung: Ein Bericht über die Situation vor Ort

12.02.2026 Vom Werkstor des havarierten AKW Fukushima Dai-ichi durch geisterhafte Ortschaften bis zur Präfekturhauptstadt im Westen, wo ich der medizinischen Hochschule einen Besuch abstattete: Auf der Suche nach Fakten und Erkenntnissen zu den Folgen der Atomkatastrophe fuhr ich im September 2025 für einige Tage durch die Präfektur Fukushima. Dies ist mein Reisebericht:

Auf der Autobahn von Tokio nach Norden entlang der Küste sehe ich die übliche japanische Mischung aus Tradition, Moderne und spektakulärer Natur, die ich schon von meinen früheren Reisen ins Land kenne: rechts das Meer, links die bewaldeten Berge und in der Ebene dazwischen Reisfelder und kleine Dörfer.

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Ein Beitrag von Matthias Eickhoff

Der unvollendete Atomausstieg

Erfolgreiche Proteste in 2025 – schwere Aufgaben für 2026

19.12.2025 Das Jahr 2025 war umweltpolitisch und klimapolitisch in vielerlei Hinsicht von zum Teil krassen Rückschritten gekennzeichnet, weil die neue Bundesregierung viele Errungenschaften zurückdreht oder ein Rollback angekündigt hat. Das gilt leider auch für die Atompolitik. Dennoch konnten an den verschiedenen Standorten beachtliche Erfolge erzielt werden, die es in 2026 zu verteidigen gilt.

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Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

Materialen

IPPNW-Thema "Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen"
IPPNW-Thema: „Zivil-militärische Verknüpfungen: Atomausstieg und Abrüstung gehören zusammen“, September 2025
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