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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

11.11.2019 Russland ist eine Atomgroßmacht. Nicht nur hat das Land die meisten Atomsprengköpfe weltweit (rund 6.500 nach neuesten Schätzungen), sondern es betreibt auch insgesamt 37 Atomreaktoren und baut gerade 4 neue (zwei in Kursk, einer nahe St. Petersburg und einer im zentralrussischen Nowoworonesch). Rund 18% der russischen Stromproduktion stammt aus Atomenergie. 23 weitere Reaktoren sollen landesweit in Planung sein, wobei Rosatom selbst kürzlich aufgrund der zunehmenden Unwirtschaftlichkeit von Atomstrom einen Großteil dieser Projekte auf unabsehbare Zeit verschoben hat. Zudem stammt ein Großteil der russischen AKW-Flotte (30 von 37) noch aus der Zeit vor Tschernobyl, sind also mittlerweile 30-50 Jahre am Netz. 2009 ging im AKW Rostow bei Wolgodonsk der erste Reaktorneubau nach über 20 Jahren Baupause ans Netz. Seitdem hat Russland 6 weitere Reaktoren fertig gestellt, zuletzt die beiden schwimmenden Reaktoren der Akademik Lomonossow.

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Pressemitteilung vom 05.11.2019

Uranmüllexport der Urenco Gronau-Russland

Neue russisch-deutsche Anti-Atom-Proteste

05.11.2019 Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände weiten ihre Proteste gegen den Uranmüllexport des Urananreicherungskonzerns Urenco von Gronau nach Russland aus: Greenpeace Russland schaltete jetzt den russischen Generalstaatsanwalt ein wegen des Verdachts des illegalen Atommüllimports in die Russische Föderation. Zugleich startete Greenpeace Russland am Wochenende eine Online-Petition an die Urenco-Miteigentümer RWE und EON sowie an den staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bis zum gestrigen Abend unterzeichneten bereits mehr 20 000 BürgerInnen die Petition. Für jede Unterschrift erhalten RWE und EON in ihren Firmenzentralen in Essen jeweils eine Protestmail.

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Pressemitteilung vom 25.10.2019

Russische und deutsche Atomkraftgegner protestieren gemeinsam

"Uranmüllexport von Gronau nach Russland sofort stoppen"

25.10.2019 Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände lehnen gemeinsam die Fortführung der jetzt bekannt gewordenen Uranmüllexporte von der Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau zur russischen Atomanlage Novouralsk am Ural ab. Sie kündigten heute in Moskau, im Münsterland, in Berlin und im Wendland gemeinsam neue Proteste an. Schon für den kommenden Montag, 28. Oktober, erwarten sie am Vormittag einen neuen Uranzug mit 600 t abgereichertem Uranhexafluorid (UF6), der sich von Gronau aus über Burgsteinfurt, Münster und Hamm auf die Fahrt zum Hafen in Amsterdam macht und dort nach St. Petersburg verschifft werden soll. Zahlreiche Transportwaggons wurden bereits auf dem Gelände der UAA Gronau gesichtet. Die UAA Gronau wird vom Urenco-Konzern betrieben, der zu einem Drittel RWE und EON gehört.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 1.10.2019

Deutschland kauft 190 Millionen Jodtabletten - IPPNW fordert Vorverteilung

Für den Fall einer Atomkatastrophe

01.10.2019 Durch die kürzlich von der Bundesregierung vollzogenen Aufstockung der dezentralen Bestände an hochdosierten Jodtabletten für den Fall einer Atomkatastrophe sieht die IPPNW ihre langjährigen Forderungen zur Risikovorsorge teilweise erfüllt. Die Ärzteorganisation fordert zusätzlich jedoch eine Vorverteilung der Tabletten an die Bevölkerung.

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16.09.2019 Seit mehr als 15 Jahren spricht die Atomindustrie von einer vermeintlichen „Atomaren Renaissance“, von einer neuen Generation moderner, sicherer, sauberer Atomkraftwerken und von einer goldenen Zukunft für die Kernspaltung. Wie viel Bestand diese Träumereien in der Realität tatsächlich haben lässt sich derzeit nirgendwo so gut beobachten wie in den Wirtschaftsspalten französischer Zeitungen, die den Niedergang des französischen Energiekonzerns EDF begleiten.

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