Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

IPPNW-Pressemitteilung vom 15. Juni 2021

Bundesregierung muss sich konsequent für eine Friedenslösung im Kurdenkonflikt einsetzen

Militäreinsätze der Türkei im Nordirak

15.06.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die völkerrechtswidrigen türkischen Militäreinsätze im Nordirak sowie die Festsetzung und Behinderung von Mitgliedern der „Internationalen Delegation für Frieden und Freiheit in Kurdistan“. Die IPPNW fordert Außenminister Heiko Maas auf, dafür zu sorgen, dass  deutsche Behörden die Delegationsreise nicht weiter behindern. Außerdem solle er sich gegenüber seinem türkischen Amtskollegen dafür einsetzen, dass die Delegationsteilnehmer*innen ihre Reise ungehindert fortsetzen können.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26. Mai 2021

Waffenlieferungen schaffen weder Sicherheit noch Frieden

Äußerungen Robert Habecks zu Waffenexporten in die Ukraine

26.05.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert die Äußerungen des Grünen-Parteivorsitzenden Robert Habeck zu Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet Ukraine. Die Mediziner*innen appellieren an die Partei, sich auf ihre Wurzeln zurück zu besinnen. „Zu den Ursprüngen der Grünen aus der Friedensbewegung gehörte die Entmilitarisierung der Politik, die Auflösung der Militärblöcke in Westen und Osten sowie der Abbau von Feindbildern“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. „Um Frieden in der Ost-Ukraine zu schaffen sind keine weiteren Waffen notwendig. Waffenlieferungen schaffen weder Sicherheit noch Frieden“, so Claußen.


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IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Mai 2021

Die militärische und strukturelle Gewalt beenden

Gewalteskalation im Nahen Osten

19.05.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert einen sofortigen Stopp aller militärischen Angriffe. Bis heute wurden in dem gewaltsamen Konflikt bereits mehr als 200 Palästinenser*innen und zehn Israelis getötet. Die Ärzt*innenorganisation appelliert an die Bundesregierung, sich auch gegenüber der israelischen Regierung für die Einhaltung des Völkerrechts und der Menschenrechte aller Menschen in Israel und in den besetzten Gebieten einzusetzen. Die Grundlagen der jüngsten Gewalteskalation liegen in der jahrzehntelang gegenüber den Palästinenser*innen ausgeübten strukturellen Gewalt und dem fehlenden Willen, diese zu beenden. Statt militärische Eskalation nur als „Recht auf Selbstverteidigung“ zu definieren und zu unterstützen, müsse Deutschland gegenüber Israel politische Lösungsschritte einfordern.

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Berliner Zeitung, 19. Mai 2021

Aggression oder Reaktion?

Konflikt zwischen der Ukraine und Russland eskaliert

19.05.2021 28.000 Soldaten aus 26 Nationen nehmen vom 1. Mai bis 14. Juni 2021 an dem militärischen Großmanöver „Defender 2021“ teil, bei dem die US-Armee ihre Fähigkeit testet, Truppen im größeren Maßstab zu verlegen. Schwerpunkt der militärischen Großübung ist die Schwarzmeer- und Balkanregion. Deutschland ist die Drehscheibe für die Truppentransporte und beteiligt sich mit 430 Einsatzkräften an dem Manöver.

IPPNW-Pressemitteilung vom 11. Mai 2021

IPPNW verurteilt Eskalation der Gewalt

Konflikt um Jerusalem

11.05.2021 Die IPPNW Deutschland verurteilt den Raketenangriff der Hamas auf Israel ebenso wie den Vergeltungsschlag der israelischen Luftwaffe. Die ärztliche Friedensorganisation ruft Bundesaußenminister Heiko Maas auf, sich gegenüber seinem israelischen Amtskollegen für einen Abzug der israelischen Sicherheitskräfte vom Tempelberg, den Stopp der Zwangsräumungen in Ost-Jerusalem und ein Ende der Gewalt einzusetzen.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Türkei/Kurdistan 2019: Manipulierte Wahlen und ungebrochener Widerstand
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IPPNW-Aktuell: Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen
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