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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

Tagung in Frankfurt/Main vom 9.-10. Juni 2017

50 Jahre israelische Besatzung

Ein Bericht von Matthias Jochheim

Checkpoint bei Qalqiliya im Westjordanland. Foto: IPPNW01.08.2017 

Vor 50 Jahren – exakt vom 5. bis 10. Juni 1967 – tobte im Nahen Osten der Sechstagekrieg zwischen Israel einerseits, Ägypten, Jordanien und Syrien andererseits, der zu einem vollständigen Sieg der israelischen Armee und dann zu der seit damals fortbestehenden militärischen Besatzung der Westbank, Ost-Jerusalems, der Golanhöhen und indirekt auch des Gaza-Streifens führte. Alle Initiativen zu einer friedlichen Beendigung des de facto fortbestehenden Kriegszustandes konnten auch nach 50 Jahren zu keiner Lösung führen, und sind gegenwärtig in einer scheinbar aussichtslosen Sackgasse gelandet.

Pressemitteilung vom 20.07.2017

Folter, Repression und Vertreibung in der Türkei

Verhaftungen von MenschenrechtlerInnen in der Türkei

Luftaufnahme der planierten Altstadt von Diyabarkir - Sur, Foto: Sur Conservation Platform20.07.2017 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der jüngsten Verhaftung von MenschenrechtlerInnen auf, sich für alle aus politischen Gründen Verfolgten, Vertriebenen und Inhaftierten einzusetzen. Dazu gehören HDP-Abgeordnete, -BürgermeisterInnen und -Mitglieder, GewerkschafterInnen, JournalistInnen, ÄrztInnen, FrauenrechtlerInnen, VertreterInnen ziviler Vereine, Personen, die verhaftet wurden unter dem Verdacht auf „Terrorunterstützung“ ohne gerichtsverwertbare Beweise. Deutsche Waffenlieferungen an den NATO-Partner Türkei müssen verboten werden, auch die Auslagerung von Waffenproduktion in die Türkei, wie es zur Zeit von Rheinmetall mit Panzern geplant ist.

Pressemitteilung vom 28.06.2017

Wider die Eskalation im Syrien-Konflikt

Kampagne „MACHT FRIEDEN“ fordert Rückkehr zu diplomatischen und zivilen Lösungen

Aktionskonferenz Zivile Lösungen für Syrien, Köln (13.05.2017), Foto: Friedenskooperative. Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" unter: www.macht-frieden.de28.06.2017 

Mit Besorgnis beobachten FriedensaktivistInnen in Deutschland die jüngste Entwicklung in Syrien. Wenn nicht entschieden politisch gegengesteuert wird, befürchten sie die militärische Eskalation im Land bis hin zur direkten Konfrontation der Stellvertretermächte USA und NATO mit Russland und dem Iran, die alle ihre Einflusssphären in der Region unter allen Umständen sichern wollen. Nach neuesten Medienberichten droht die US-Regierung, unterstützt durch Großbritannien und Frankreich, offen mit einer Militärintervention, sollte die syrische Regierung einen Giftgasangriff vorbereiten.

Pressemitteilung vom 19.06.2017

Friedensaktivisten fordern internationales Verbot bewaffneter Drohnen

Den Griff der Bundeswehr zu waffenfähigen Drohnen stoppen!

Protestaktion gegen Kampfdrohnen vor dem Bundestag, Foto: IPPNW19.06.2017 

Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung aus mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen, lehnt die Anschaffung von waffenfähigen Drohnen für die Bundeswehr entschieden ab. Sie fordert stattdessen von der Bundesregierung, sich mit aller Kraft für eine völkerrechtlich verbindliche Ächtung dieser Waffensysteme einzusetzen.

Pressemitteilung vom 08.06.2017

Abzug statt Umzug! - Keine Verlegung der Bundeswehr nach Jordanien

Kampagne „MACHT FRIEDEN“ fordert Ende des deutschen Syrieneinsatzes

Grafik: Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien"08.06.2017 

Anlässlich der gestrigen Kabinettsentscheidung, die Bundeswehr aus dem türkischen Incirlik abzuziehen und stattdessen nach Jordanien zu verlegen, fordert die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ einen völligen Abzug der deutschen Soldat*innen aus der Region. „Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, das Bundeswehrmandat für Syrien noch einmal grundsätzlich in Frage zu stellen“, erklärt Susanne Grabenhorst, Co-Sprecherin der Kampagne und stellvertretende Vorsitzende der IPPNW.

Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

3. aktualisierte Auflage (pdf-Datei)

Palästina-Israel-Begegnungsreise

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