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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.12.2017

IPPNW fordert Stopp der deutschen Waffenlieferungen an Saudi-Arabien

Krieg im Jemen

Protest gegen US-amerikanische Beteiligung am Krieg im Jemen in New York, Foto:  Felton Davis/CC BY 2.014.12.2017 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich gegenüber der saudi-arabischen Regierung für das Ende der Blockade im Jemen einzusetzen und sämtliche Waffenlieferungen an Saudi-Arabien auszusetzen sowie keine weiteren Genehmigungen mehr zu erteilen. Erst gestern sind bei einem Luftangriff der saudi-arabischen Koalition in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa mindestens 30 ZivilistInnen getötet und viele weitere verletzt worden. „Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung trotz des brutalen Krieges im Jemen auch im Jahr 2017 Waffenlieferungen an Saudi-Arabien genehmigt hat,“ kritisiert der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

Huffingtonpost, 14.12.2017

Trumps Jerusalementscheidung

Ende für den Friedensprozess von Oslo

Friedenstaube mit Schussweste des Künstlers Banksy in Bethlehem, Foto: IPPNW14.12.2017 

Vor gut einem Jahr hatte ich ein denkwürdiges Erlebnis in der Altstadt von Jerusalem. Im Zuge unserer Begegnungsreise war ich an meinem Geburtstag in Jerusalem und wollte im Österreichischen Hospiz in der Altstadt im Garten mit der Gruppe Kaffee trinken. Plötzlich lautes Geschrei, Unruhe in der Straße, die daher rührten, dass sich israelische Sicherheitskräfte ohne jeden Grund vier palästinensische junge Männer herausgegriffen hatten, um sie zu kontrollieren. Sie wurden mit auf sie gerichteten Maschinenpistolen in Schach gehalten, während die anderen sie kontrollierten. Einer der Sicherheitskräfte öffnete dem einen jungen Palästinenser die Hose und griff ihm in den Schritt! Mitten auf der Straße zwischen vielen Menschen, palästinensischen Frauen mit Kindern, Touristen!

Pressemitteilung vom 12.12.2017

Syrienmandat der Bundeswehr zum zweiten Mal verlängert

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ bedauert Abstimmungsergebnis und erneuert ihre Forderung nach einem Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien

Protest-Aktion zur Mandatsverlängerung des Syrienmandats am 11. Dezember 2017 vor dem Bundestag, Foto: Friedenskooperative12.12.2017 

Anlässlich der heutigen Verlängerung des Bundeswehrmandates für Syrien um drei weitere Monate zeigt sich die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" enttäuscht. Gleichzeitig erneuert sie ihre Forderung nach einem Ende des Bundeswehreinsatzes. Der Bundestag hatte dem Antrag der geschäftsführenden Bundesregierung auf Verlängerung des Mandats in seiner Sitzung am heutigen Vormittag mit 436 Ja-Stimmen gegenüber 226 Nein-Stimmen bei 10 Enthaltungen zugestimmt. Die Kampagne hatte am gestrigen Montag mit einer Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude gegen die Verlängerung des Einsatzes protestiert.

Pressemitteilung vom 11.12.2017

Eskalationsspirale in Nahost stoppen statt weiterdrehen

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ warnt vor Trumpscher Eskalationspolitik und fordert Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien

Protest-Aktion zur Mandatsverlängerung des Syrienmandats am 11. Dezember 2017 vor dem Bundestag, Foto: IPPNW11.12.2017 

Anlässlich der für morgen geplanten Verlängerung des Bundeswehrmandates im Syrienkrieg protestierte die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" heute vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gegen die Eskalationsdynamik im Nahen Osten. Die Kampagne fordert von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, das Syrienmandat nicht zu verlängern und mit dem Abzug der deutschen Soldat*innen aus Syrien und der Region ein Signal für Deeskalation zu setzen.

Pressemitteilung vom 22. November 2017

Mandatsverlängerung gegen alle Bedenken?

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ fordert kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz in Syrien

Aktionsset der Kampagne MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien, Foto: Kampagne "Macht Frieden"22.11.2017 

Anlässlich der gestrigen ersten Lesung des Antrags der Bundesregierung zur Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien fordert die Kampagne „Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien“ eine kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz. Die Kampagne warnt davor, die Entscheidung über die dreimonatige Verlängerung des Einsatzes zu bagatellisieren und verweist auf die vielschichtigen Probleme, die mit dem Mandat verbunden sind.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

3. aktualisierte Auflage (pdf-Datei)

Palästina-Israel-Begegnungsreise

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