Kongressreihe "Tschernobyl und Fukushima"
15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl
Atomgefahren und Gesundheitsrisiken: damals – heute – morgen
Am vergangenen Wochenende fand die Tagung "15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl " statt. Sie widmete sich den bis heute anhaltenden, teils verheerenden Folgen der beiden größten Atomunfälle der Geschichte und warf einen kritischen Blick auf Gegenwarts- und Zukunftsthemen der Atomenergie. Mit Stimmen und Eindrücken aus den von den Reaktorkatastrophen betroffenen Regionen sowie internationalen Expert*innen und Engagierten.
5 Jahre Fukushima - 30 Jahre Tschernobyl
Internationaler Kongress in Berlin 2016
Am 26. April 1986 fand die Mär von der "sicheren Atomkraft" mit dem Super-GAU von Tschernobyl ein abruptes Ende. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde und machte Millionen von Menschen über Nacht zu Opfern. Viele starben und noch viel mehr leiden bis heute an den Folgen der Strahlung. Am 11. März 2011 zeigte sich, dass die Menschheit die Lektion von Tschernobyl nicht gelernt hatte, als es in Fukushima zu einem mehrfachen Super-GAU kam. Auch von dieser atomaren Katastrophe sind wieder Millionen Menschen betroffen. Anlässlich der beiden runden Jahrestage veranstaltete die IPPNW vom 26.-28. Februar 2016 einen internationalen Kongress zum Thema "5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl" in der Urania in Berlin mit Expert*innen aus Japan, der ehemaligen Sowjetunition, Deutschland, Großbritannien und den USA.
Folgen von Atomkatastrophen für Mensch und Natur
Internationale Tagung 2014
Die Atomkatastrophen von Tschernobyl, Fukushima und anderen Orten haben gravierende Auswirkungen auf die Menschen, die Natur und die Gesellschaft. Über das jeweilige Ausmaß der Schäden gehen die Meinungen auseinander. Vertreter von UN-Organisationen wie die Internationale Atomenergie Behörde (IAEO), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Wissenschaftliche Komitee der UN für die Folgen von Strahlen (UNSCEAR) behaupten, es bestünde keine Gefahr für die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung. Demgebenüber kommen die Untersuchungen von Ärzt*innen und anderen Wissenschaftler*innen, die von der Atom-Lobby unabhängig sind, zum Ergebnis, dass atomare Verstrahlung schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge hat. Auf der Tagung vom 4.-7. März 2014 befassten sich Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen aus Japan, Belarus, Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien mit den Folgen der atomaren Niedrigstrahlung.
Zeitbombe Atomenergie: 25 Jahre Tschernobyl - Atomausstieg jetzt!
Internationale IPPNW-Kongress 2011
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Strahlenschutz und den Physicians of Chernobyl veranstaltete die IPPNW vom 8.-10. April 2011 in der Berliner Urania den internationalen Kongress "25 Jahre Tschernobyl, Zeitbombe Atomenergie – Atomausstieg jetzt!" Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und die Menschen, die unter der atomaren Verseuchung leiden, standen im Mittelpunkt des internationalen Kongresses. Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, aus Russland und Weißrussland haben sich über viele Jahre mit den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl befasst. Sie waren im Alltag direkt mit den betroffenen Menschen konfrontiert. Auf dem IPPNW-Kongress stellten sie bis dato noch unbekannte Forschungsergebnisse einer internationalen Öffentlichkeit vor. Die IPPNW-Ärztin Katsumi Furitsu aus Japan berichtete zudem über die Folgen der atomaren Katastrophe in Fukushima.
Zeitbombe Atomenergie - 20 Jahre Tschernobyl
Internationaler IPPNW-Kongress 2006
Samstag, 26. April 1986, 1 Uhr, 23 Minuten, 40 Sekunden. Der Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl explodiert. 180.000 Kilogramm hochradioaktives Material im Inneren des Reaktors. Das entspricht der Menge von 1000 Hiroshima-Bomben. Mindestens 200 verschiedene radioaktive Stoffe werden in die Atmosphäre katapultiert. Nach wie vor werden die Folgen des Unfalls verdrängt, vertuscht, verharmlost, bagatellisiert. 100tausende waren und sind betroffen: in der Ukraine, Belarus, Russland, Polen aber auch in West- und Nordeuropa. 20 Jahre nach Tschernobyl referierten über 70 Expert*innen aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Frankreich, Belarus, den USA und der Schweiz vom 7.-9. April 2006 in Bonn über die Folgen von Tschernobyl, die Bedrohung des Lebens durch radioaktive Strahlung und Lösungen für eine Welt ohne atomare Bedrohung.
Atomwaffen & Atomenergie in einer instabilen Welt
Europäischer Kongress der IPPNW 2004
Auf dem europäischen IPPNW-Kongress "Atomwaffen & Atomenergie in einer instabilen Welt, Analysen und Auswege“ vom 7. bis 9. Mai 2004 in der Urania Berlin diskutierten 40 Referent*innen, Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und eine interessierte Öffentlichkeit aktuelle Themen der Atomnutzung. Neben dem aktuellen Stand und weiteren Planungen bei Atomwaffen bzw. Atomkraftwerken wurde über die Strukturen, Hintergründe, Mechanismen, Interessengruppen und Verflechtungen informiert, die eine atomare Abrüstung bzw. einen tatsächlichen Ausstieg aus der Atomenergie verhindern und Auswege aufgezeigt.
IPPNW-Report
30 Jahre Leben mit Tschernobyl
5 Jahre Leben mit Fukushima
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PDF-Download:
Deutsch | Englisch | Französisch
Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl
25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe
Studie, 2011
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