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Greenpeace Magazin 10.03.2017

In Fukushima experimentiert die Regierung mit Strahlen-Grenzwerten

Atomkatastrophe

10.03.2017 

Mehrere Hundertausend Tonnen verstrahlte Trümmer aus Fukushima haben japanische Behörden in den vergangenen Jahren für den Küstenschutz verwendet. Nun testet das Umweltministerium, ob mit dem radioaktiv verseuchten Müll Straßen gebaut werden können – und rüttelt dabei an zulässigen Grenzwerten. Das ist kein Einzelfall.

NachDenkSeiten 07.03.2017

Tausende Menschen wären sofort tot

Interview mit der Friedensaktivistin Hildegard Slabik-Münter zu den US-Atombomben auf dem Fliegerhorst in Büchel

07.03.2017 

Anfang Februar brachte das ARD-Magazin „Panorama“ eine deutsche Atombombe in die öffentliche Diskussion. Angebliche Gründe hierfür: Russlands Aggressivität und Trumps Unberechenbarkeit. Die Nachdenkseiten kritisierten den Panorama-Beitrag bereits als einseitig und militaristisch. Er ließ keine Atomwaffen-Gegner zu Wort kommen, obwohl das TV-Team in Büchel bei Koblenz, wo 20 US-Atombomben auf einem Fliegerhorst lagern, lange mit Friedensaktivisten sprach.

Die Kinderärztin Hildegard Slabik-Münter von der internationalen Ärzte-Organisation gegen den Atomkrieg (IPPNW) und ihre Kollegin Elke Koller von einer örtlichen Friedensinitiative hatten den Reportern ihre Position ausführlich dargelegt. Doch tauchten ihre Argumente im Beitrag nicht auf, wie die beiden Ärztinnen den NachDenkSeiten auch bereits in Form eines Leserbriefs mitteilten. Für die NachDenkSeiten sprach nun Stefan Korinth mit Hildegard Slabik-Münter.

Junge Welt 25.02.2017

Bombenstimmung im Weißen Haus

US-Administration will Atomwaffenarsenal vergrößern. Bundesregierung offenbar zufrieden.

25.02.2017 

US-Präsident Donald Trump will das Atomwaffenarsenal der Vereinigten Staaten weiter ausbauen. In einem Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag verbreitete, bekräftigte er Aussagen, die er bereits im Dezember per Twitter verbreitet hatte. Damals hatte er geschrieben, die USA müssten ihre atomare Schlagkraft »stärken und ausweiten, bis die Welt zur Vernunft kommt«. Auf eine Nachfrage von Reportern des Senders MSNBC erklärte er zudem: »Dann gibt es halt einen Rüstungswettlauf«. Nun betonte er, dass Washington die stärkste Atommacht des Planeten bleiben müsse: »Wir werden niemals hinter irgendein anderes Land zurückfallen, selbst wenn es ein befreundetes Land ist.« Solange andere Staaten über Atomwaffen verfügten, blieben die USA »at the top of the pack« – was die Agentur höflich mit »ganz oben im Rudel« übersetzte. Trump attackierte auch das 2010 von den USA und Russland unterzeichnete New-START-Abkommen über die Reduzierung und Begrenzung strategischer Angriffswaffen. Dieses sei »ein weiteres schlechtes Geschäft« gewesen.

Mittelbayrische 24.02.2017

Schaden für die Abrüstung

Die Regierung will die Atomwaffen-Verhandlungen boykottieren. Damit schadet sie der abrüstungspolitischen Glaubwürdigkeit.

24.02.2017 

Die Bundesregierung wird den internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot fernbleiben. Das hatte das Außenministerium in einem Schreiben an mehrere Friedensorganisationen, darunter die deutsche Sektion der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) erklärt. Ab dem 27. März 2017 werden geschätzte 130 Staaten in New York über einen Vertrag diskutieren, der die Ächtung und Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen zum Ziel hat.

ÄrzteZeitung 23.02.2017

Ärzte protestieren gegen Abschiebungen

Afghanistan

23.02.2017 

Seit Kurzem werden afghanische Flüchtlinge abgeschoben, darunter auch psychisch Kranke. Der Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Nowotny möchte das verhindern. Am Mittwoch sind 18 Afghanen von München aus nach Kabul abgeschoben worden. Etwa 250 Menschen protestierten vor Ort am Flughafen. Seit Dezember gab es zwei Abschiebungen von Frankfurt aus, die insgesamt 62 Afghanen betrafen. In Bayern regt sich auch unter Ärzten Widerstand gegen dieses Vorgehen.

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