Deutschlandfunk Kultur, 13. Mai 2022

Ukraine-Krieg - Chancen für die Diplomatie?

Diskussionsrunde mit Dr. med. Angelika Claußen

13.05.2022 Russlands Armee setzt den Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Wucht fort. Während die Zahlen der Toten, Verletzten und Traumatisierten unablässig steigen, wird der Ruf nach diplomatischer Vermittlung immer lauter. Zusammen mit Michael Ambühl, ehemaliger Schweizer Diplomat und Hochschullehrer für Verhandlungsführung an der ETH Zürich, Stefan Wolff, Experte für Konflikt- und Krisenmanagement von der Universität Birmingham und der Osteuropa-Expertin Andrea Gawrich von der Universität Gießen diskutiert Angelika Claußen darüber, welcher Akteur den Ukrainekrieg diplomatisch beenden könnte.

Deutschlandfunk, 09. Mai 2022

"Mehr Diplomatie statt mehr Waffen"

Interview mit Dr. med. Lars Pohlmeier, IPPNW-Vorsitzender

09.05.2022 Waffenlieferungen beendeten den Krieg in der Ukraine nicht, sondern verlängerten das Grauen, sagte Lars Pohlmeier von der Organisation „Internationale Ärztinnen und Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs“ im Deutschlandfunk. Es müsse alles für eine diplomatische Lösung getan werden – die Russland mit einschließe.

Heise, 07. Mai 2022

Run auf Privatbunker: Illusion des Schutzes

Gastbeitrag von Helmut Lohrer, Vorstandsmitglied der IPPNW

07.05.2022 Atombunker haben Konjunktur. Das ist nicht neu: Schon vor Jahren verbreitete sich das Gerücht, dass es unter Superreichen einen solchen Trend gebe. Nun, da das Thema Atomkrieg auf erschreckende Weise aktuell geworden ist, rückt die Frage des Zivilschutzes vermehrt in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit. Doch wer sich angesichts der Spannungen zwischen Nato und Russland einen Schutzraum zulegt, gibt sich einer gefährlichen Illusion hin. Im Ernstfall sind die Anlagen letztlich nutzlos.

Fuldaer Zeitung, 03. Mai 2022

Den Krieg beenden!

Gastkommentar von Dr. med. Lars Pohlmeier, IPPNW-Vorsitzender

03.05.2022 In der öffentlichen Debatte haben die Fragen der militärischen Optionen, Strategien und Ausrüstung längst die Oberhand gewonnen. Doch wahr ist doch: die Ukraine kann den Krieg gegen die Atommacht Russland nicht gewinnen, beziehungsweise nur um den Preis eines Eintritts der Nato in die Kampfhandlungen und dem Risiko eines Atomkrieges.

Heise, 02. Mai 2022

Im Sturm den Friedenskurs halten

Hamburger Erklärung zur Gefahr eines Atomkrieges, Friedensdebatten in Kriegszeiten und Solidarität mit Opfern von Kriegen

02.05.2022 Die deutsche Sektion der "Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges" (IPPNW) haben die Bundesregierung am Wochenende bei ihrem Jahreskongress in Hamburg dazu aufgefordert, die Anstrengungen für eine Waffenruhe in der Ukraine ins Zentrum des politischen Handelns zu stellen. Anstatt Waffen zu liefern und aufzurüsten, müssten diplomatische Wege für einen Waffenstillstand, Friedensverhandlungen und perspektivisch eine neue pan-europäische Sicherheitsarchitektur geschaffen werden.

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Waldbrände bei Tschernobyl
Interview mit Dr. Alex Rosen (IPPNW)
RTL, 22.04.2020

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