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Gastbeitrag in nd vom 19. Juni 2026

Krieg und Rüstung sind Treiber der Klimakrise

19.06.2026 Die zwei größten von Menschen gemachten und somit vermeidbaren Bedrohungen unserer Zeit sind die eskalierende Klimakrise und die Gefahr eines Atomkrieges. Weil uns als Ärzt*innen und Angehörige des Gesundheitswesens der Schutz aller Menschen vor vermeidbaren Gefahren besonders am Herzen liegt, engagieren wir uns als Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) für eine klimagerechte und friedliche Welt frei von atomaren Bedrohungen – seit der COP 28, dem Weltklimagipfel 2023 auch mit Delegationen bei den Konferenzen rund um die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen.

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Frankfurter Rundschau, 08. April 2026

„Niemand bietet Erdogan Paroli“: Aktivistin kritisiert Deutschlands Schweigen zu Kurden in der Türkei

Gisela Penteker spricht über die Not kurdischer Geflüchteter in Deutschland und das Schweigen der Bundesregierung zur Menschenrechtslage in der Türkei.

08.04.2026 Gisela Penteker spricht über die Not kurdischer Geflüchteter in Deutschland und das Schweigen der Bundesregierung zur Menschenrechtslage in der Türkei. Seit Jahrzehnten engagiert sich die deutsche Ärztin und Friedensaktivistin Gisela Penteker für Geflüchtete, hat das „Netzwerk für traumatisierte Geflüchtete Niedersachsen“ mitbegründet und das Psychosoziale Zentrum Hannover mit aufgebaut. Als Mitglied des IPPNW, einer internationalen Vereinigung von Ärzt:innen, die sich gegen Atomkrieg und für soziale Verantwortung aussprechen, fährt sie seit den 1990er Jahren regelmäßig in die kurdischen Gebiete der Türkei, dokumentiert die Menschenrechtslage dort und unterstützt die lokale Zivilgesellschaft. Am Gründonnerstag erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.

Medical Tribune, 01. April 2026

Japan setzt trotz Fukushima-Katastrophe weiterhin auf Atomkraft

Auch 15 Jahre nach der Katastrophe in Fukushima wird in ­Japan weiterhin Atomstrom produziert.

01.04.2026 Mako Oshidori, freie Journalistin aus Japan, machte in einer Pressekonferenz der „International Physicians for the Prevention of Nuclear War“ (IPPNW) ihrem Unmut über das Handeln in ihrem Land Luft. Im Fokus steht Japans größter Energieversorger, die Tokyo Electric Power Company Holdings (TEPCO), aber auch die japanische Regierung. Im Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami 2011 havarierten Kernkraftwerks Fukushima ­Daiichi. Noch immer ist der vollständige Rückbau der Ruine nicht in Sicht. Zwar behaupten, wie die Journalistin berichtet, sowohl die Regierung als auch TEPCO, dass der Rückbau bis zum Jahr 2051 abgeschlossen sein werde. Doch auch 15 Jahre nach der Katastrophe sei nicht bekannt, in welchem Zustand sich die Ruine befinde und wo die abgespaltenen Brennelemente überhaupt lägen.

neues deutschland, 17. Februar 2026

IPPNW: »Einen kleinen Atomkrieg gibt es nicht«

Inga Blum zu den Debatten über nukleare Abschreckung auf der Münchner Sicherheitskonferenz

17.02.2026 Inga Blum zu den Debatten über nukleare Abschreckung auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Sie waren am vergangenen Wochenende als kritische Beobachterin auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Was war Ihr Eindruck? Die Konferenz war stark eingeengt auf ein militärisches Verständnis von Sicherheit. Zwar wurde viel über die Krise der internationalen Ordnung gesprochen und es herrschte eine deutlich spürbare Angst wegen des verlorenen Vertrauens in den bisherigen Partner USA. Trotzdem zielten die auf den großen Bühnen diskutierten Lösungen vor allem auf die weitere Aufrüstung Deutschlands und Europas. Vorschläge für die Stärkung der internationalen Ordnung wie Investitionen in die Vereinten Nationen oder die Weltgesundheitsorganisation WHO, die sich in einer existenziellen Finanzkrise befinden, gab es wenig. Vor allem die Vertreter Chinas sprachen sich für eine Stärkung von Uno und Multilateralismus aus, von westlicher Seite wurden Zweifel geäußert, ob nicht eine versteckte Agenda dahinterstecken könnte.

Frankfurter Rundschau, 7. Januar 2026

Der Frankfurter Arzt und IPPNW-Mitgründer ist mit 99 Jahren gestorben

Ulrich Gottstein nahm 1985 den Friedensnobelpreis in Oslo entgegen. Doch Kohl und Strauß versuchten, die Auszeichnung zu verhindern.

07.01.2026 Es war der Höhepunkt, aber keineswegs der Schlusspunkt seines Kampfes für Frieden und gegen Atomwaffen, als Ulrich Gottstein am Abend des 9. Dezember 1985 in der Stadthalle von Oslo seine Dankesrede für den Friedensnobelpreis hielt. Der Frankfurter Mediziner sprach als Vertreter der Organisation IPPNW – auf Deutsch: Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkriegs –, die mit dem Preis ausgezeichnet wurde.

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"Hamburger Deklaration": Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs warnen vor Eskalation in der Ukraine
euronews.deutsch, 23.01.2023 
euronews.englisch, 23.01.2023

3sat NANO: Die grüne Krise
vom 12.12.2023
u. a. mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW)

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Marek Voigt
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