IPPNW-Anzeige zum Fukushima-Jahrestag 2023

Einsendeschluss: Sonntag, 05.03.2023

05.01.2023 Am 11. März 2023 jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum zwölften Mal. Zu diesem Anlass wollen wir wie in den vergangenen Jahren eine ganzseitige Anzeige in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichen. Die Anzeige soll ein klares Zeichen für den Klimaschutz und gegen falsche Investitionen in Atomenergie und fossile Energien setzen – für eine friedlichere Welt durch Abrüstung und Energiewende!

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Text der Anzeige

Tschernobyl 1986 – Fukushima 2011 – nächster Super-GAU 20XX?

Vollständiger Atomausstieg – Energiewende jetzt!

Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wird eine Gefahr deutlich, für die kein AKW sicherheitstechnisch ausgelegt ist: Das größte AKW Europas in Saporischschja befindet sich mitten im Kriegsgeschehen und wird immer wieder beschossen. Eine Kernschmelze wie in Fukushima ist jederzeit möglich. Zivile Hilfe für die Betroffenen eines Atomunfalls wird inmitten des Krieges nicht möglich sein. Mit den Angriffen wird eine drohende Verstrahlung der Umgebung sowie Nord- und Mitteleuropas billigend in Kauf genommen.

37 Jahre Tschernobyl und 12 Jahre Fukushima stehen für die Spitzen des Eisbergs einer grundgefährlichen und nicht beherrschbaren Art der Energiegewinnung. Die Folgen beider Nuklearkatastrophen sind bis heute nicht ausgestanden. Noch immer leben 32.000 Evakuierte Fukushimas außerhalb ihrer verstrahlten Heimat. Die Schilddrüsenkrebsrate bei Kindern und Jugendlichen in der Präfektur Fukushima ist seit dem Super-GAU um das 15-fache erhöht.

Gegen den Protest regionaler Fischer sollen in diesem Jahr etwa 1,3 Millionen Tonnen verstrahlten Kühlwassers aus Fukushima in den Ozean verklappt werden. „My fish is your fish“, sagen die Bewohner*innen der Marshallinseln und weisen auf die radioaktive Kontamination des Pazifiks durch die Atomwaffentests seit den 1950er Jahren hin. Wir leben in einer Welt. Die zivile und die militärische Nutzung der Atomenergie schädigt uns alle, Menschen und Umwelt.

Unter vollständiger Ausblendung aller gesundheitlichen Folgen und Gefahren der Atomenergie wird die Energiekrise gegenwärtig in Deutschland zum Anlass genommen, weitere Laufzeitverlängerungen zu fordern. Das blockiert die notwendige Energiewende. Eine Lösung der Klimakrise duldet keinen Aufschub. Konsequente Klimapolitik braucht einen ressourcenschonenden, sozialgerechten und ökologischen Umgang mit Energie!

Deshalb fordern wir:

– Einen sofortigen und endgültigen Atomausstieg!
– Schließung der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementfabrik in Lingen
– Stopp der Verklappung von radioaktivem Kühlwasser ins Meer
– Entschädigung der Opfer der zivilen und militärischen Nutzung der Atomenergie
– Eine echte Energiewende mit 100% Erneuerbaren

 

 

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