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Aus Forum 187 / 2026

Wie Militär und Klimakrise die globale Gesundheit zerstören

Interview mit Stella Ziegler, Mitglied des internationalen IPPNW-Vorstandes

10.09.2026 Stella, Du hast Dich an der Erstellung des neuen Berichts der Global Climate and Health Alliance beteiligt. Der Report beschreibt Klimawandel und bewaffnete Konflikte als „sich gegenseitig verstärkende Polykrise“. Um welche Mechanismen geht es? Der Bericht zeigt, dass Klimawandel als „Bedrohungsverstärker“ wirkt: Er verschärft Ressourcenknappheit, vertieft soziale Ungleichheiten und untergräbt Governance – besonders in fragilen Staaten. Gleichzeitig beschleunigen Aufrüstung und bewaffnete Konflikte die Klimakrise, etwa durch militärische Emissionen oder die Zerstörung kritischer Infrastruktur wie Wasser- und Energiesysteme.

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Aus Forum 187 / 2026

Warum wir ein neues Helsinki brauchen

Der Krieg ist zurück in Europa. Wir müssen trotzdem auf Diplomatie setzen

10.09.2026 Gut 50 Jahre nach der KSZE-Schlussakte von Helsinki aus dem August 1975 gibt es eine Renaissance von Gewalt in den internationalen Beziehungen: So viele, so intensive und so lang andauernde Konflikte wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Der Krieg ist zurück in Europa. Dieser ist blutig in der Ukraine, aber auch wirkmächtig darüber hinaus: Es droht ein Kalter Krieg 2.0 – geprägt von wirtschaftlicher Entkopplung, Wohlstandsverlusten, Aufrüstungsorgien und regional begrenzten, aber verlustreichen Stellvertreterkriegen.

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Aus Forum 187 / 2026

Rüstung oder Zukunft?

Mehr Geld für Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz!

10.09.2026 Im Juli hat die Bundesregierung den Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 beschlossen. Der Verteidigungshaushalt soll nach diesen Regierungsplänen 109,7 Milliarden Euro umfassen. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 waren es noch 51,9 Milliarden und im Jahr 2014 32,4 Milliarden Euro – also weniger als ein Drittel und selbst 2024 nur die Hälfte dessen, was für 2027 eingeplant ist. Allein von 2026 auf 2027 soll der Verteidigungshaushalt um ein Drittel erhöht werden. Und die fast 110 Milliarden Euro sind nur die Mittel aus dem Verteidigungshaushalt, den eine Mehrheit von Union, SPD, FDP und Grünen noch 2025 von der Schuldenbremse ausgenommen hat. 

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Aus IPPNW-Forum 187 / 2026

Für Spannungsabbau und Risikoreduktion

In einem neuen Policy Paper fordert die IPPNW einen Strategiewechsel in der Ukrainepolitik

01.09.2026 Die IPPNW Deutschland plädiert für einen Strategiewechsel von Bundesregierung und EU in ihrer Ukrainepolitik und fordert ein Ende der diplomatischen Blockade. Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig. Die Verantwortung für den Krieg trägt die russische Regierung. Um ernsthaft Verantwortung für die Rückkehr zum Frieden zu übernehmen, reicht es jedoch nicht, nur auf Aufrüstung und Sanktionen zu setzen. Die humanitären Folgen des Krieges sind gravierend. In dem seit mehr als vier Jahren andauernden Ukrainekrieg sind einer Studie des Zentrums für Strategische und Internationale Studien zufolge mehr als zwei Millionen Soldaten auf beiden Seiten getötet, verletzt oder als vermisst gemeldet worden.

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Gastbeitrag in nd vom 19. Juni 2026

Krieg und Rüstung sind Treiber der Klimakrise

19.06.2026 Die zwei größten von Menschen gemachten und somit vermeidbaren Bedrohungen unserer Zeit sind die eskalierende Klimakrise und die Gefahr eines Atomkrieges. Weil uns als Ärzt*innen und Angehörige des Gesundheitswesens der Schutz aller Menschen vor vermeidbaren Gefahren besonders am Herzen liegt, engagieren wir uns als Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) für eine klimagerechte und friedliche Welt frei von atomaren Bedrohungen – seit der COP 28, dem Weltklimagipfel 2023 auch mit Delegationen bei den Konferenzen rund um die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen.

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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartner*innen

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de


Dr. Jens-Peter Steffen

Kontakt zur Kooperation für den Frieden
Email: steffen[at]ippnw.de

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