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Fachtagungen

Global Health Security: Nationale Sicherheit vor Menschenrechten?

Konferenz zur Globalen Gesundheitssicherheit am 20. Juli 2019

Auf der internationalen Konferenz zum Thema "Globale Gesundheitssicherheit in Zeiten des Neoliberalismus" von IPPNW, der Deutschen Plattform Gesundheit und der Charité am 20. Juli 2019 in Berlin warnten die Veranstalter vor einem angstbasierten Fokus auf den Ausbruch von Infektionskrankheiten wie z.B. Ebola oder Zika. Dieser Ansatz sei nicht repräsentativ für die globale Belastung durch Krankheiten und verhindere in vielen Fällen eine Debatte über soziale, wirtschaftliche und politische Determinanten der Gesundheit. Diese Debatte wurde auf der Konferenz mit ca. 100 internationalen Teilnehmenden aus Medizin, Politik, Wissenschaft und NGOs begonnen.

Best Practice for Young Refugees

Internationale Fachkonferenz am 6. und 7. Juni 2015

Die Deutsche Sektion der IPPNW, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) und die Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, Charité Universitätsmedizin Berlin organisierten am 6. und 7. Juni 2015 in Berlin die internationale Fachkonferenz "Best Practice für Young Refugees" zur Einschätzung des Alters, Entwicklungsstandes und Hilfebedarfs von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF). Als Ergebnis der Konferenz veröffentlichten die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und die IPPNW eine Berliner Erklärung. Gemeinsam mit weiteren UnterstützerInnen fordern sie darin die Einhaltung der körperlichen und psychischen Unversehrtheit und die Wahrung der Menschenwürde der jungen Flüchtlinge bei allen Maßnahmen zur Alterseinschätzung.

Die gesundheitlichen Auswirkungen radioaktiver Strahlung beim Uranbergbau

Fachtagung in Gera/Ronneburg vom 19. bis 22. Juni 2014

Im Sommer 2014 veranstaltete die IPPNW in Ronneburg bei Gera eine Fachtagung zu der langen Geschichte des Uranabbaus in Deutschland und dem Fokus auf seine Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt. Zentraler Aspekt bei den Vorträgen und Diskussion waren die Gefahren ionisierender Strahlung. Das Tagungsprogramm beinhaltete Vorträge von ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen über die Gefahren des Urans und seiner Zerfallsprodukte. Dabei wurden sowohl die direkten gesundheitlichen Auswirkungen besprochen, als auch indirekte Auswirkungen (wie Folgen für das Grundwasser und Sozialstrukturen), die wiederum in engem Zusammenhang mit der Gesundheit der Menschen stehen.

Gefahren ionisierender Strahlung

Expertentreffen am 19. Oktober 2013 in Ulm

Am 19. Oktober 2013 fand auf Einladung der IPPNW in Ulm ein Expertentreffen von ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen aus der Strahlenbiologie, Epidemiologie, Statistik und Physik aus Deutschland und der Schweiz statt. Die TeilnehmerInnen diskutierten den aktuellen Wissensstand zu den Gefahren ionisierender Strahlung im Niedrigdosisbereich. Sie kamen zu dem Schluss, dass es keinen Schwellenwert gibt, unterhalb dessen Strahlung unwirksam wäre. Die Expertenrunde forderte eine Anpassung des Strahlenschutzes an den aktuellen Stand der Wissenschaft. Ionisierende Strahlung führt – auch im Niedrigdosisbereich – zu manifesten gesundheitlichen Schäden. Die Risikobewertung aufgrund statistischer Erhebungen an Atombombenüberlebenden von Hiroshima und Nagasaki als Referenzkollektiv sei überholt. Aus dem Treffen ging das IPPNW-Papier "Gefahren ionisierender Strahlung" hervor.

Trauma und Gewalt

IPPNW-Tagung am 22. November 2008

Am 22. November 2008 veranstaltete die IPPNW eine Tagung „Trauma und Gewalt – Heilberufler im Spannungsfeld zwischen Recht, Politik und Ethik“ in Berlin. Prof. Veli Lök aus Izmir zeigte den beeindruckenden Film „Iskenseye Tolerans - Null Toleranz gegen Folter" über die Arbeit der Menschenrechtsstiftung in der Türkei, in dem die lärmenden Bilder brutaler Polizeigewalt den sachlichen ruhigen Stellungnahmen der Menschenrechtler aus Izmir und Istanbul gegenüber gestellt werden. Der mit vielen türkischen und internationalen Preisen ausgezeichnete Professor für Orthopädie und klinische Traumatologie berichtete im Anschluss über die Menschenrechtsarbeit in der Türkei und die Geschichte der türkischen Menschenrechtsstiftung.

achten statt verachten

IPPNW-Tagung 19. Januar 2008

Die Tagungsteilnehmer*innen der IPPNW-Tagung "achten statt verachten" am 19. Januar 2008 waren sich einig: Der "Prüfauftrag Illegalität" der Großen Koalition von 2005 hat bisher zu keiner Verbesserung der Lebenssituation der Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland geführt. Zahlreiche praxisnahe Lösungsvorschläge von Wohlfahrtsverbänden, Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, Kirchen, Ärzten und Menschen, die mit den Problemen dieser Menschen konfrontiert sind, blieben bisher unberücksichtigt.

Globalisierung, Krieg und Intervention

IPPNW-Tagung am 14./15. Januar 2006 in Frankfurt

Die IPPNW-Tagung am 14. und 15. Januar 2006 befasste sich mit der Fragestellung, inwiefern bei massiven Menschenrechtsverletzungen - bis hin zum Genozid - bei Versagen anderer Maßnahmen auf das letzte Mittel der militärischen Gewaltanwendung von außen zurück­zugreifen ist. Die fortgeschreitende Transformation der Armee von einer zur Landesverteidigung hin zu einer Interventionsstreitmacht wird dies mit einem entgrenzten Sicherheitsbegriff begründet und zugleich mit dem Argument, die deutsche Verantwortung für globale Demokratie und Menschenrechte erfordere die Bereitschaft zu Militärein­sätzen überall in der Welt.

Folter und Humanität

Öffentliche Tagung der IPPNW 2004

Unter dem Eindruck der Folterskandale im Irak veranstaltete die IPPNW am 6. November 2004 eine Öffentliche Tagung "Folter und Humanität". Die Folterskandale müssten als Symptome einer unmittelbaren Gefährdung des internationalen Werte- und Rechtssystems, damit als verheerender Rückschlag für die Hoffnung auf einen fortschreitenden Zivilisierungsprozess begriffen werden, so IPPNW-Gründungsmitglied Horst-Eberhard Richter. Die Wiederauferstehung des Folter-Unwesens verlange eine schonungslose selbstkritische Auseinandersetzung mit einer der schlimmsten Formen der Gewaltbereitschaft. Die Aufarbeitung dürfe nicht bei den Ausführenden Halt machen, sondern müsse bei der menschenverachtenden Mentalität der hohen Verantwortlichen ansetzen, von denen sich die Täter inspiriert fühlten.

Best Practice for Young Refugees

Ergebnisse und Beiträge der internationalen Fachkonferenz 2015
Im IPPNW-Shop bestellen

Globalisierung, Krieg und Intervention

Dokumentation zur IPPNW-Tagung 2006
Im IPPNW-Shop bestellen

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