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Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

Friedensarbeit in Zeiten der Corona-Krise

Erklärung des Vorstandes der IPPNW Deutschland

20.03.2020 Die deutsche IPPNW steht in vielfältiger Weise inmitten der aktuellen Ereignisse rund um die Corona-Krise. Viele unserer Mitglieder sind als Angehörige von Gesundheitsberufen gefordert. Vorstand und Geschäftsstelle müssen die Absage von Veranstaltungen managen und sich mit der Frage beschäftigen, wie das Engagement mit anderen Mitteln fortgeführt werden kann.* Zugleich ist der Verein Arbeitgeber und hat Verantwortung für seine Mitarbeiter*innen. Wir beobachten die gesellschaftlichen Entwicklungen in diesen Zeiten nicht nur aus ärztlicher Sicht, sondern auch aus der Perspektive unseres Engagements für Frieden und in sozialer Verantwortung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09.03.2020

Versagen humaner europäischer Politik

Katastrophale Situation an der griechischen Grenze

09.03.2020 Die Ärzt*innen in sozialer Verantwortung kritisieren anlässlich der katastrophalen Situation an der griechischen Grenze die Aufgabe rechtsstaatlicher Prinzipien bzw. die Kapitulation des Rechtsstaates. „Aus Verzweiflung und wegen fehlender Unterstützung durch die anderen EU-Staaten werden Schutzbedürftige ohne Anhörung und Prüfung einfach an der Grenze zurückgewiesen. Das verstößt gegen das Refoulement-Verbot der Genfer Flüchtlingskonvention. EU und Bundesregierung ermutigen diesen Völkerrechtsbruch“, erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Carlotta Conrad. Dass sich die Spitzen der schwarz-roten Koalition gestern auf die Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen aus den überfüllten Flüchtlingslagern in Griechenland geeinigt haben, sei zwar ein erster Schritt, reiche aber bei weitem nicht aus.

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Artikel von Dr. Katja Goebbels

Friedens- und Klimabewegung gehören zusammen

Abrüstung schützt unseren Planeten

01.03.2020 Warum wir uns als Friedensbewegung mit der Klimabewegung zusammentun sollten? Vieles spricht dafür: Die Militärs haben einen immensen ökologischen Fußabdruck. Dies hat unter anderem Professor Neta Crawford in ihrer Studie auf beeindruckende Weise dargestellt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13.02.2020

Krieg und Militär haben eine verheerende Ökobilanz

Sicherheitskonferenz in München

13.02.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz eine Reduktion der Emissionen des Militärs durch Abrüstung. Nicht die Migration aufgrund des Klimawandels darf als Sicherheitsrisiko definiert werden, sondern die militärische Aufrüstung selbst, die auf der einen Seite die Klimakatastrophe befeuert und finanzielle Ressourcen für deren effektive Bekämpfung bindet und auf der anderen Seite zu großem menschlichem Leid, zu Zerstörung von Infrastruktur und zur Entstehung von Fluchtbewegungen führt. So plant US-Präsident Donald Trump in seinem Haushaltsentwurf zusätzliche Ausgaben für eine Modernisierung des US-Atomwaffenarsenals in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 20 Prozent entsprechen würde. Dafür will er im Umwelt- und Bildungsbereich kürzen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13.02.2020

Abschiebungen stoppen

Sammelabschiebung nach Afghanistan

13.02.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die gestern erfolgte 32. Sammelabschiebung nach Afghanistan und fordert die Abschiebungen afghanischer Geflüchteter - auch im Dublin-Verfahren - umgehend zu stoppen. „Abschiebungen sind ein schwerer Eingriff in die gesundheitliche Verfassung der Betroffenen und meist auch ihres Umfeldes. Besonders dramatisch erleben traumatisierte, psychisch kranke oder behinderte Menschen die Abschiebung“, erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Carlotta Conrad.

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Aktion
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Susanne Dyhr, IPPNW-Referentin für Soziale Verantwortung
Susanne Dyhr
Referentin für Soziale Verantwortung
Tel. 030/698074 - 17
Email: dyhr[at]ippnw.de

IPPNW-Thementagung

Materialien

IPPNW-Forum 156 "Humanität und Menschenrechte statt Ausgrenzung und Abschottung"
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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
pdf Datei

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

IPPNW-Report "Prävention von Folter"
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Kongress-Dokumentation

Medizin & Gewissen: "Was braucht der Mensch?" 14.-15. Oktober 2016, Nürnberg

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