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Aktuelles zum Thema "Ukraine"

Für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik

Transatlantischer Appell

Teilnehmerinnen an der Kampagne "We refuse to be enemies" in Smolensk, Foto: IPPNW13.12.2016 

Die wachsenden Spannungen zwischen der NATO und Russland beunruhigen viele Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks. Unter dem Motto „Die Spirale der Gewalt beenden – für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik jetzt!“ haben Persönlichkeiten aus Politik und  Zivilgesellschaft aus Deutschland und den USA einen transatlantischen Appell für eine neue Entspannungspolitik mit Russland initiiert. „Immer mehr setzen die NATO und Russland auf Abschreckung durch Aufrüstung und Drohungen gegeneinander statt auf gemeinsame Sicherheit durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung. Sie missachten damit auch ihre Verpflichtungen zum Aufbau einer gesamteuropäischen Friedensordnung, zur Stärkung der Vereinten Nationen und zur friedlichen Beilegung von Streitfällen mit einer obligatorischen Schlichtung durch eine Drittpartei,“ heißt es in dem Aufruf. 

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.09.2015

Für ein Ende der Blockade des Donbass

Humanitäre Katastrophe in der Ostukraine

Eine Frau steht in den Ruinen ihres Hauses, nachdem sie von UNHCR Hilfsgüter erhalten hat. Foto: UNHCR16.09.2015 

MedizinerInnen der IPPNW aus 15 europäischen Ländern haben heute an Präsident Petro Poroschenko, Präsident Wladimir Putin, das Europäische Parlament und die OSZE appelliert, die wirtschaftliche Blockade gegen den Donbass aufzuheben und medizinischen Hilfskräften freien Zugang zu der Bevölkerung in der Region zu gewährleisten. Die ukrainische Regierung hatte die Blockade des Kriegsgebietes Donbass im Juni diesen Jahres noch einmal verschärft: Lebensmittel, Medikamente und medizinische Güter dürfen nur noch unter strengen Auflagen in das von den  Separatisten kontrollierte Gebiet geliefert werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 31.8.2015

Vertrauensbildende Maßnahmen statt Manöver - Unterstützung für Kriegsdienstverweigerer

Weltfriedenstag - Waffenruhe in der Ukraine ab 1. September 2015

UNHCR/Andrew McConnell31.08.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die aktuellen Bemühungen um einen vollständigen Waffenstillstand und den überwachten Abzug schwerer Waffen. Gleichzeitig appelliert sie an die Bundesregierung, sich stärker für vertrauensbildende Maßnahmen zwischen NATO und Russland einzusetzen. Militärmanöver in Ost-Europa höhlen die NATO-Russland-Grundakte weiter aus. Die dafür vom Verteidigungsministerium eingeplanten zusätzlichen 20 Millionen Euro wären eine gute Investition in Zivile Konfliktbearbeitung, zum Beispiel in den Ausbau ziviler Strukturen wie der OSZE. Diese war jetzt beim Zustandekommen der Vereinbarungen zwischen der Regierung in Kiew und den Kämpfern in der Ostukraine vermittelnd tätig und ist für die Überwachung ihrer Umsetzung unabdingbar.

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.8.2015

Ukraine-Konflikt führt die Welt an den Rand eines Atomkrieges

IPPNW-Appell an die Präsidenten der USA und Russlands

Obama und Putin, Foto (bearbeitet): Pete Souza, Public Domain12.08.2015 

Die IPPNW-Präsidenten Ira Helfand (USA) und Vladimir Garkavenko (Russland) haben sich in einem eindringlichen Appell an die Präsidenten der USA und Russlands, Barack Obama und Wladimir Putin, gewandt. Sie fordern die Politiker auf, die Führung zu übernehmen und die gefährliche Situation im Ukrainekrieg zu entschärfen. Beide Staaten müssten klar stellen, dass der Konflikt eine Anwendung von Atomwaffen nicht rechtfertige. Sowohl die USA als auch Russland haben Atomwaffen in der Region stationiert. Beide Staaten planen Manöver in der Region, die atomare Systeme miteinbeziehen. Die Bereitstellung und der potentielle Einsatz dieser Waffen seien eine Gefahr für den Weltfrieden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 5.6.2015

IPPNW warnt vor Risiken eines Weiterbetriebs des AKW Saporischschja

Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine

Zaporozhje AES, (bearbeitet) Original uploader Maxim Gavrilyuk, uk.wikipedia; transferred to Commons by User:ChNPP using CommonsHelper. Lizenziert unter GFDL über http://commons.wikimedia.org05.06.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt anlässlich der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine und den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen vor den Risiken für das Atomkraftwerks Saporischschja und das angegliederte Zwischenlager für atomare Brennstäbe. „Atomenergie ist immer gefährlich, aber in Kriegszeiten ist sie unmittelbar existenzgefährdend. Weder ein Atomkraftwerk noch ein atomares Zwischenlager könnten im Ernstfall wirksam vor kriegerischen Einwirkungen geschützt werden,“ so IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. med. Alex Rosen.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Krieg in der Ukraine - Frieden in Europa nur mit ziviler Konfliktbearbeitung

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