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Pressemitteilung vom 21.03.2017

NGOs fordern: Deutschland soll an UN-Verhandlungen teilnehmen

Atomwaffenverbot

Auf der Welt gibt es noch fast 15.000 Atomwaffen, von denen etwa 1.800 ständig einsatzbereit sind und innerhalb weniger Minuten abgefeuert werden können. Grafik: IPPNW21.03.2017 

Die Bundesregierung soll sich an den UN-Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen, das fordert die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel. Ab 27. März 2017 werden Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in New York über einen Verbotsvertrag verhandeln. Die Bundesregierung hatte angekündigt, dass Deutschland diesen Verhandlungen fernbleibt.

Fototermin: Öffentliche Aktion, 23.03.2017, Berlin

„Atomwaffen ächten, Herr Gabriel!"

Time to Go – Ban Nuclear Weapons

20.03.2017 

Am 27. März 2017 beginnen die UN-Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot. Dass die Vereinten Nationen mit einer deutlichen Mehrheit beschlossen haben, in diesem Jahr über einen konkreten Atomwaffenverbotsvertrag zu verhandeln, ist ein bahnbrechender Erfolg. Doch die Bundesregierung hat gegen die Verbotsverhandlungen gestimmt und boykottiert die internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot. VertreterInnen der Ärzteorganisation IPPNW und ICAN Deutschland (International Campaign to Abolish Nuclear weapons) fordern am 23. März 2017 vor dem Auswärtigen Amt in weißen Kitteln und mit Transparenten, dass die Bundesregierung die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen abzieht und sich an den Atomwaffenverbotsverhandlungen beteiligt.

Pressemitteilung vom 15.03.2017

Prozessbeobachtung in der Türkei: Alle Zeugen widerrufen unter Folter gemachte Aussagen

Dr. Serdar Küni mit Terrorismusvorwurf weiter in Haft

Der Arzt Dr. Serdar Küni ist Vertreter der türkische Menschenrechtsstiftung in Cizre. Foto: Yeni Özgür Politika15.03.2017 

Bezirk Şırnak  Der türkische Arzt und Menschenrechtler Dr. Serdar Küni befindet sich seit Oktober 2016  in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, während des jüngsten Krieges im Südosten der Türkei "mutmaßlich Militante behandelt zu haben" und Mitglied der PKK zu sein. Gestern wurde sein Fall vor dem Bezirksgericht in Şırnak verhandelt. Obwohl alle von der Staatsanwaltschaft eingebrachten Zeugen ihre Aussagen widerriefen, wurde Künis Untersuchungshaft bis zum nächsten Verhandlungstermin, dem 24. April 2017, verlängert.

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