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Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemittelung vom 27.04.2017

Neue Stellungnahme: Der Weg zum Exportstopp ist frei!

Ministerin Hendricks muss Brennelementexporte nach Belgien verbieten!

IPPNW-Pressekonferenz zur Vorstellung einer rechtlichen Stellungnahme zum Brennelementeexport aus Lingen, Foto: IPPNW27.04.2017 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kann und muss die Exporte von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen für belgische und französische Pannenreaktoren verbieten. Dazu stellten heute in Berlin die Ärzteorganisation IPPNW sowie Vertreter von Anti-Atomkraft-Initiativen auf einer Pressekonferenz eine neue Stellungnahme der Juristin Dr. Cornelia Ziehm vor. „Die Bundesregierung darf sich nicht weiter hinter unhaltbaren Rechtsauslegungen verschanzen, in der die Wirklichkeit völlig ausgeklammert wird“, erklärt Dr. Angelika Claußen, Europavorsitzende der IPPNW, „das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung haben eindeutig Vorrang.“

Presseeinladung/Foto- und Filmtermin am 30.04.2017

Deutschland wählt atomwaffenfrei

Öffentliche Aktion/Straßentheater

26.04.2017 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert im Rahmen ihrer Kampagne „Deutschland wählt atomwaffenfrei“ den Abzug der 20 US-Atomwaffen aus Deutschland sowie eine konstruktive Beteiligung der Bundesregierung an den UN-Verhandlungen über einen Verbotsvertrag sowie die Unterstützung eines Atomwaffenverbots. Dieser Forderung wollen wir mit einer öffentlichen Aktion am Brandenburger Tor am 30. April 2017 um 11 Uhr Ausdruck verleihen. Mit einem Straßentheater, bei dem als PolitikerInnen maskierte DarstellerInnen (Merkel, Putin und Trump) mit Ärzten in weißen Kitteln über Atomwaffen debattieren, werden wir PassantInnen über die katastrophalen humanitären Folgen eines Atomwaffeneinsatzes aufklären und über die diesjährigen UN-Verhandlungen über einen Atomwaffenverbotsvertrag informieren.

Einladung zur Pressekonferenz am 27.04.2017

Gefahr der grenznahen Hochrisiko-Reaktoren in Tihange, Doel, Fessenheim und Cattenom

Vorstellung einer neuen rechtlichen Stellungnahme durch Dr. Cornelia Ziehm

25.04.2017 

In Europa gefährden grenznahe Atomreaktoren, die nachweislich schwere Sicherheitsdefizite aufweisen, das Leben und die Gesundheit der Menschen in den betroffenen Ländern, vor allem in den Benelux-Ländern, Deutschland und Frankreich. Zu nennen sind die Reaktoren in Tihange 2 und Doel 3 sowie Fessenheim und Cattenom. In diese Kraftwerke werden Brennelemente aus der Brennelementefabrik Lingen exportiert. Das Bundesumweltministerium vertritt die Position, ihm seien rechtlich die Hände gebunden, diese Lieferungen zu verbieten. Dr. Cornelia Ziehm weist dagegen in einer rechtlichen Stellungnahme nach, dass ein Exportstopp für Brennelemente sehr wohl möglich und geboten ist. Das Gutachten möchten wir Ihnen auf einer Pressekonferenz am 27. April 2017 um 12.30 Uhr in der Berliner Pressekonferenz vorstellen.

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Dr. Jens-Peter
Steffen
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