Artikel zum Thema Flucht & Asyl

IPPNW-Pressemitteilung vom 02. August 2021

Ärzt*innen fordern Bitte Afghanistans nach Abschiebestopp Folge zu leisten

Seehofer und Laschet halten trotz katastrophaler Gesundheitsversorgung an Abschiebepraxis fest

02.08.2021 Die IPPNW kritisiert, dass Union-Kanzlerkandidat Armin Laschet und Bundesinnenminister Horst Seehofer trotz der sich zuspitzenden, prekären Sicherheitslage in Afghanistan und dem Vormarsch der radikalislamischen Taliban an der bisherigen Abschiebepraxis festhalten wollen. Die ärztliche Friedensorganisation verweist neben dem sicherheitspolitischen Aspekt auch auf die dramatische gesundheitliche Lage vor Ort. Die afghanische Regierung hatte die Länder der EU Mitte Juli aufgrund der momentanen Lage im Land um einen vorübergehenden Abschiebestopp gebeten.

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Pressemitteilung vom 01. Juni 2021

Bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

In mehreren Städten finden am Samstag, den 5. Juni 2021, Aktionen statt | 
Nächste Sammelabschiebung am 8. Juni von Deutschland aus geplant

01.06.2021 In Anbetracht der geplanten Innenministerkonferenz im Juni, dem 70-Jährigen Jubiläum der Genfer Flüchtlingskonvention im Juli und der anstehenden Bundestagswahlen im September rufen Gruppen, Verbände, Organisationen und Einzelpersonen auf, sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan sowie gegen die deutsche Asylpolitik vis-à-vis Schutzsuchenden aus Afghanistan zu positionieren.

In Afghanistan herrscht seit über 40 Jahren Krieg und die Sicherheitslage für Zivilist*innen verschärft sich immer weiter.

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06.05.2021 Ohne Angst zum Arzt zu gehen – das ist in Deutschland für Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus nicht möglich. Ein Bündnis aus über 44 zivilgesellschaftlichen Organisationen – darunter IPPNW, GFF, Ärzte der Welt, Amnesty International, Diakonie, PRO ASYL, AWO – fordert mit der Kampagne „GleichBeHandeln“ daher eine Gesetzesänderung.

Die Coronapandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig das Recht auf Gesundheitsversorgung ist, sowohl für jeden einzelnen Menschen als auch für die gesamte Gesellschaft. Dieses Recht wird jedoch Hunderttausenden in Deutschland verwehrt.

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Pressemitteilung vom 09. Februar 2021

Sofortiger Abschiebestopp nach Afghanistan!

IPPNW und 96 Organisationen und Vereine verurteilen geplante Abschiebungen auf das Schärfste

09.02.2021 Mitten im Lockdown soll heute wieder ein Abschiebeflug in das Kriegs- und Krisengebiet Afghanistan stattfinden. 96 Organisationen und Vereine, darunter die IPPNW, verurteilen die geplante Abschiebung auf das Schärfste und fordern die Bundesregierung mit Nachdruck auf, sofort jegliche Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen.

Wie im Dezember letzten Jahres wieder begonnen, setzt Deutschland seine zuvor reduzierte Abschiebepraxis mit monatlichen Massenabschiebungen fort.

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20.01.2021 Zusammen mit einem Bündnis aus rund 140 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert der IPPNW Arbeitskreis Flucht & Asyl die sofortige Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden in Bosnien-Herzegowina. Die Bundesregierung darf der humanitären Krise vor den Toren der EU nicht länger tatenlos zusehen. „Die Situation in Lipa ist nicht nur menschenrechtsverletzend, sondern akut lebensgefährdend,“ appelliert Carlotta Conrad, Vorstandsmitglied der IPPNW. 

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Medibüros
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Laura Wunder
Laura Wunder
Projektmitarbeiterin "Soziale Verantwortung, Frieden und Klima"
Tel. 030/698074 - 19
Email: wunder@ippnw.de

Menschenrechtstribunal

Global Health Summer

Materialien

IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
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IPPNW-Forum 164: Mitwirkung bei Abschiebungen: Ärzt*innen zwischen Gesetzen und Ethik
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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
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Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
pdf Datei

IPPNW-Report "Prävention von Folter"
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Aktion "Wasser aufs Dach"

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