IPPNW.DE

Artikel zum Thema Atomwaffen

Eine nukleare Katastrophe verhindern

Gastbeitrag auf Huffingtonpost.de von Angelika Claußen

Clara Levin, IPPNW, redet vor der UN-Sonderarbeitsgruppe. Die Eliminierung von Atomwaffen ist eine Aufgabe für alle Staaten. Foto: IPPNW11.05.2016 

In Genf besteht derzeit die historische Gelegenheit, eine jahrzehntelange Blockade in der nuklearen Abrüstung zu durchbrechen. Bei der zweiwöchigen Sitzung einer UN-Sonderarbeitsgruppe liegt ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch, Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen aufzunehmen. Seit mehr als 70 Jahren lebt die Menschheit unter dem Damoklesschwert einer unvergleichlichen humanitären Katastrophe. Dieser Ära könnte nun ein Ende bereitet werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 02.05.2016

Ärzteorganisationen rufen zum Verbot von Atomwaffen auf

UN-Arbeitsgruppe nimmt Gespräche über rechtliche Schritte zur Abrüstung auf

Weibliches Atombombenopfer mit schweren Verbrennungen. Das Muster des Kimonos, den sie zur Zeit der Explosion getragen hat, hat sich tief in die Haut eingebrannt,  Foto: US Nationalarchiv02.05.2016 

Führende internationale medizinische Organisationen legen heute zum Start der zweiwöchigen Sitzung einer UN-Sonderarbeitsgruppe medizinische und wissenschaftliche Fakten zu den Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen vor. Vor diesem Hintergrund sprechen sie sich für ein Verbot und die Eliminierung der Massenvernichtungswaffen aus. Angesichts der existentiellen Gefahr, die sie darstellen, sei die Ächtung von Atomwaffen die einzige mögliche Handlungsoption.

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.04.2016

Atomwaffen mit Völkerrecht nicht vereinbar

Klage gegen Hermann Theisen: Offener Brief an die Staatsanwaltschaft Koblenz

Atomwaffengegner Hermann Theisen am Fliegerhorst Büchel, Foto: Dieter Junker22.04.2016 

Die IPPNW solidarisiert sich in einem gestern versendeten Offenen Brief an die Staatsanwaltschaft Koblenz mit dem Friedensaktivisten Hermann Theisen aus Heidelberg. Er hat SoldatInnen und Zivilbeschäftigte des Fliegerhorstes Büchel in unterschiedlichen Flugblättern aufgefordert, Befehle und Dienstanweisungen zu verweigern, die im Zusammenhang mit der Stationierung der US-Atomwaffen stehen.  Und er informiert die Öffentlichkeit über die Hintergründe der geplanten Neustationierung von zielgenaueren Atombomben, die er als völkerrechts- und grundgesetzwidrig kritisiert.

Pressemitteilung vom 11.4.2016

Katastrophale humanitäre Folgen von Atomwaffen werden ausgeblendet

G7-Außenministertreffen in Hiroshima

Das Hiroshima Ehrenmal im Friedenspark. Foto: IPPNW11.04.2016 

Die deutsche Sektion der IPPNW und ICAN Deutschland fordern Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf, die katastrophalen humanitären Folgen der Atomwaffen beim Namen zu nennen und das Bekenntnis von 127 Staaten zu einer atomwaffenfreien Welt zu unterzeichnen. Die Erklärung der Außenminister beim G7-Außenministertreffen in Hiroshima bleibe weit hinter den Erwartungen zurück, wenn es um die humanitären Folgen von Atomwaffen geht. Die „humanitäre Initiative“, einschließlich von drei Staatenkonferenzen in Oslo (2013), Nayarit (2014) und Wien (2014) und eine Reihe von Erklärungen und Resolutionen zum Thema humanitärer Folgen von Atomwaffen, die eine Mehrheit der Staaten befürworten, wurden in der Erklärung mit keinem Wort erwähnt.

Gastbeitrag, Frankfurter Rundschau

Ein Schritt zur atomwaffenfreien Welt

Inga Blum

Inga Blum redet bei der Friedenskonferenz in Frankfurt/M am 3. Oktober 2015. Bild: IPPNW /Ratke28.03.2016 

Ein Abzug von Atombomben aus Deutschland könnte zum Signal werden. Die Mehrheit der Bürger in Deutschland ist dafür. Allerdings treibt die Bundesregierung den Abzug der Waffen nicht voran. Das Gegenteil ist der Fall. Eine überwältigende Mehrheit von 85 Prozent der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93 Prozent befürworten nach der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der IPPNW, dass Atomwaffen völkerrechtlich verboten werden sollen, ähnlich wie Chemie- und Biowaffen.

Aktion
Aktion
Atomwaffen A-Z
Atomwaffen A-Z
Kommentar & Meinung
Kommentar & Meinung
Themen & Projekte
Themen & Projekte

Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
Kontakt

Materialien

Hier bestellen!

Postkarte „20 Wochen gegen 20 Atombomben“ bewirbt die Aktionspräsenz vor Ort in Büchel vom 26.3. bis 9.8. Format DIN A6

Als PDF anschauen

71 Jahre Hiroshima & Nagasaki

Hier bestellen!

Ausstellung zu Hiroshima-Nagasaki (16 DIN A2-Plakate) und begleitende Broschüre (32 Seiten DIN A4).

Auf ISSUU anschauen

Sitemap Überblick