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Artikel zum Thema Atomwaffen

Ankündigung

Aktionspräsenz und Friedenswiese in Büchel

20 Wochen Aktionen gegen Atomwaffen in Deutschland

27.01.2016 

In Büchel lagern zwanzig Atomwaffen. Zwanzig Wochen vom 26. März bis zum 9. August sollen jeweils Gruppen vor Ort mit ihren jeweiligen Symbolen Mahnwachen halten oder gewaltfreie Aktionen durchführen. Es entsteht ein dauerhafter Friedenswiese mit Symbolen für den Frieden. Darüber hinaus werden alle aufgerufen, eine Selbstverpflichtung zu unterschreiben. Am Ostermontag, den 28. März findet in Büchel der Ostermarsch statt. In diesem Rahmen wird die Friedenswiese eröffnet, als bleibendes Mahnmal und Hoffnungszeichen.

Atomwaffen A-Z

Weiterhin Risiko eines Atomkrieges

Die Doomsday Clock steht immer noch kurz vor zwölf

Weltuntergangsuhr zeigtdrei Minuten vor zwölf, Bild: Bulletin of Atomic Scientists27.01.2016 

Laut den Herausgebern der Zeitschrift Bulletin of Atomic Scientists besteht ein unverändertes weltweites Sicherheitsrisiko durch Atomwaffen. Das Gremium von Wissenschaftlern, unter ihnen auch mehrere Nobelpreisträger, beließ den Zeigerstand der berühmten Doomsday Clock („Weltuntergangsuhr“) auch für das Jahr 2016 bei drei Minuten vor Mitternacht. Die Uhr soll darstellen, wie nah am Weltuntergang sich die Menschheit befindet.

Externe Beitrag

Der Durchbruch ist in Sicht

UN-Arbeitsgruppe zur nuklearen Abrüstung nimmt die Arbeit auf

Open-ended Working Group in der UNO, Genf, 2013. Foto: Violaine Martin / UN21.01.2016 

Nach dem Scheitern der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag könnte das Jahr 2016 neuen Schwung in die nukleare Abrüstung bringen. In einem Unterorgan der Vereinten Nationen sollen konkrete rechtliche Schritte – und möglicherweise ein Atomwaffenverbot – endlich vorangetrieben werden. Julia Berghofer von ICAN-Deutschland schreibt für die Homepage der Heinrich-Böll-stiftung. Am 28. Januar 2016 nimmt die UN-Arbeitsgruppe ihre Arbeit auf, die in einem Zeitraum von insgesamt 15 Tagen in drei Blöcken im Februar, Mai und August zum Ergebnis kommen sollte.

Atomwaffen A-Z

„Rahav“: Umstrittener „Meeresgott“

Deutsche U-Boote für Israel

Das noch nicht in Dienst gestelle israelische Uboot Rahav bei Vermessungen im Großen Hafen von Wilhelmshaven, 2014, Foto: Ein Dahmer, CC 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en17.01.2016 

„Rahav“, das fünfte von insgesamt sechs in Deutschland hergestellten U-Booten, wurde am 12.1. in Haifa in Betrieb genommen. Auch dieses U-Boot kann durch Marschflugkörper mit atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden. Die Lieferungen gelten daher in Fachkreisen als höchst umstritten. „Rahav“, hebräisch für „Gott der Meere“, ist das teuerste und größte U-Boot der israelischen Marine. Es wurde in der Howaldtswerke-Deutsche-Werft in Kiel für 2 Milliarden US-Dollar gebaut.

Pressemitteilung vom 06.01.2016

IPPNW verurteilt Atomtest Nordkoreas

Nordkorea behauptet Atombombe erfolgreich gestestet zu haben, Grafik: www.ctbto.org (bearbeitet)06.01.2016 

Laut der Wiener Organisation für den Atomteststoppvertrag CTBTO fand heute um 1:30 UTC (2:30 MEZ) ein ungewöhnliches seismisches Ereignis in Nordkorea statt, bei dem es sich vermutlich um einen Atomtest handle. Nordkorea behauptet, erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet zu haben. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt den Atomtest als Verstoß gegen die universell akzeptierten Normen eines umfassenden Verbots von Nuklearwaffenversuchen, zu dem sich bisher 183 Länder vertraglich verpflichten. Jeglicher Atomtest bedeute eine schwere radioaktive Belastung für die Umwelt und eine Gefährdung des Weltfriedens, so die IPPNW.

Aktion
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Kommentar & Meinung
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
Kontakt

Materialien

28-seitige Broschüre von ICAN, die den Fokus auf das katastrophale humanitäre Leid legt, das Atomwaffen auslösen.

70 Jahre Hiroshima & Nagasaki

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Ausstellung zu Hiroshima-Nagasaki (16 DIN A2-Plakate) und begleitende Broschüre (32 Seiten DIN A4).

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