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Aktuelles zum Thema "Syrien"

Pressemitteilung vom 12.4.2017

Petitionsstart: NEIN zum Bundeswehreinsatz in Syrien – JA zu zivilen Lösungen

Kampagne MACHT FRIEDEN. fordert Rückkehr zum Völkerrecht und ein Ende der Gewalt in Syrien

Macht Frieden: Aktion im Dezember 2016 am Deutschen Bundestag, Berlin12.04.2017 

Anlässlich der erneuten Eskalation in Syrien fordert die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" ein Ende der Gewalt von allen Seiten und eine Rückkehr zum Völkerrecht. Von Deutschland kann dabei ein entscheidendes Signal ausgehen: Ein Rückzug der Bundeswehr aus Syrien und stattdessen eine massive Investition in humanitäre Hilfe und zivile Lösungsansätze wären Schritte zur Deeskalation und Friedensförderung. Die Kampagne startet jetzt eine Petition, die online und offline unterzeichnet werden kann. "MACHT FRIEDEN." verurteilt die Gewalt von allen Seiten in Syrien und insbesondere die vielfältigen Verstöße gegen das Völkerrecht.

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.4.2017

Kritik an Reaktion der deutschen Bundesregierung

US-Angriff auf Syrien

Aktion der Kampagne "MACHT Frieden - Zivile Lösungen für Syrien" vor dem Bundestag, Foto: IPPNW07.04.2017 

Die deutsche Sektion der IPPNW verurteilt den US-Angriff auf Syrien und äußert Unverständnis über die Reaktion der deutschen Bundesregierung. Außenminister Sigmar Gabriel hat den Einsatz als „nachvollziehbar“ bezeichnet, Angela Merkel sprach davon, dass der Chemiewaffeneinsatz eine Sanktionierung verlange. Ein Militäreinsatz ohne UN-Mandat ist aber völkerrechtswidrig und birgt die große Gefahr einer militärischen Eskalation zwischen den Atommächten USA und Russland. Die IPPNW fordert nach wie vor einen kompletten Waffenstillstand aller Parteien im Syrienkrieg.

IPPNW-Pressemittelung vom 05.04.2017

Ärzteorganisation verurteilt jeglichen Einsatz oder Besitz von Chemiewaffen

Inspektoren der OPCW entnehmen eine Chemiewaffenprobe. Foto: OPCW05.04.2017 

Die deutsche Sektion der IPPNW verurteilt jeglichen Einsatz oder Besitz von Chemiewaffen auf das Schärfste. Die Ärzteorganisation ist sehr betroffen über Berichte aus Idlib in Nordsyrien, wo nach Presseberichten bereits 70 Menschen an den möglichen Folgen einer Giftgasfreisetzung gestorben sind und weitere 100 behandelt werden. Die UNO will den Vorfall als mögliches Kriegsverbrechen untersuchen.

Pressemitteilung vom 30.03.2017

Kampagne „MACHT FRIEDEN“ fordert Ende des Bundeswehreinsatzes

Zivile Opfer bei Luftangriff in Syrien: Bundeswehr lieferte Aufklärungsbilder des Schulgebäudes

Forderungspapier der Kampagne „MACHT FRIEDEN – Zivile Lösungen für Syrien“, Foto: www.macht-frieden.de30.03.2017 

Nach Medieninformationen haben die Aufklärungsbilder der Bundeswehr im Syrieneinsatz offenbar dazu beigetragen, dass 33 Zivilist*innen gestorben sind. Nach Informationen von NDR und WDR waren die Aufklärungsbilder, die deutsche Tornados am 19. März 2017 lieferten, Teil der Grundlage für einen Luftangriff der Anti-IS-Koalition auf eine ehemalige Schule am 20. März 2017, bei dem bis zu 33 Zivilist*innen starben. Spätestens damit wird klar: Die Bundeswehr ist entgegen der allgemeinen Wahrnehmung aktiv in Kampfhandlungen involviert und muss den Tod Unschuldiger mitverantworten.

Pressemitteilung vom 29.3.2017

In Syrien nicht den Krieg befeuern, sondern den Frieden fördern!

Kampagne fordert Abkehr von Militärpolitik und zeigt zivile Alternativen auf

Kundgebung und Fotoaktion "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" am 10.11.2016, Foto: Jonas Klein29.03.2017 

Die US-Administration schickt im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat 1.000 zusätzliche Soldaten nach Syrien und weitet die Luftangriffe aus, was zu einer erhöhten Zahl ziviler Opfer führt. Spiegel Online berichtet, seit Januar dieses Jahres seien „mehr Zivilisten in Syrien durch amerikanische als durch russische Luftschläge getötet worden“. Anlässlich der Aufforderung von Donald Trump an die europäischen Regierungen, sich an dieser Militärpolitik zu beteiligen, warnt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ vor der Intensivierung der gescheiterten Politik und fordert von der Bundesregierung, stattdessen den Friedensprozess unter UN-Verantwortung zu stärken und auf zivile Lösungen zu setzen.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Kein Bundeswehreinsatz in Syrien!


Aufruf: "Syrienkrieg - Nicht in unserem Namen": Hier unterzeichnen

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