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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.04.2018

Erwägt die GroKo eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken?

Tschernobyl-Jahrestag

Chernobyl Nuclear Power Plant, Mond, Wikipedia, Creative-Commons 3.026.04.2018 

In Kürze soll im Bundeswirtschaftsministerium darüber entschieden werden, ob Atomkonzerne finanzielle Ausgleichszahlungen für den Atomausstieg erhalten oder ob es erneut zu Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken kommen wird. Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den Willen der Mehrheit der Menschen in Deutschland zu respektieren und jeglichen Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken eine klare Absage zu erteilen.  „Heute jährt sich die atomare Katastrophe von Tschernobyl. Sie erinnert uns daran, dass die atomare Kette - angefangen mit dem Uranabbau über den Betrieb von Atomkraftwerken und der "Endlagerung" von Atommüll bis hin zur Produktion und dem Einsatz von Atomwaffen - mit erheblichen Gefahren für Gesundheit und Leben der Menschheit verbunden ist“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

Pressemitteilung vom 15.03.2018

Neustart in der Klima- und Atompolitik notwendig

Erwartungen an die neue Bundesregierung

Protest gegen Atom- und Klima-Deal der Groko in Düsseldorf, Foto: BI Lüchow-Dannenberg15.03.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Anti-Braunkohle-Initiativen aus NRW und Niedersachsen sowie mehrere Umweltverbände fordern von der neuen Bundesregierung und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) einen Neustart in der Klima- und Atompolitik. Schulze übernimmt das Amt zu einer Zeit, da fast alle wichtigen Umweltthemen ungelöst sind: Deutschland verfehlt deutlich die selbst gesteckten Klimaziele 2020, das Beharren auf der Braunkohle und der Kohleverstromung ist klimapolitisch unverantwortlich, Deutschland steigt zu langsam aus der Atomenergie aus und beliefert weiterhin gefährliche Pannenreaktoren in Belgien, Frankreich, Finnland und der Ukraine mit Uranbrennstoff aus Gronau und Lingen – völlig ungelöst ist zudem die sicherstmögliche Atommülllagerung. Auch das Problem der mangelhaften Sicherheit alter Atomreaktoren in der EU wird im Koalitionsvertrag nur vage angesprochen.

Transparenz in Gefahr

Atomprojekte in der Türkei

Proteste in Sinop. Foto: IPPNW27.02.2018 

Atomare Fragen spielen zur Zeit in der politischen Diskussion in der Türkei eine besondere Rolle. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über das fortgeschrittenste der drei geplanten AKW-Projekte in der Türkei – das Atomkraftwerk Akkuyu, das von Russland gebaut und betrieben werden soll. Wir diskutieren hier auch, wie dieser Prozess hinsichtlich der Transparenz und der Einbeziehung der Zivilgesellschaft abläuft, und wie die Öffentlichkeit daran beteiligt ist.

Koalitionsvertrag – Atompolitik der künftigen Bundesregierung

Foto: Bundeskanzleramt. Von Ansgar Koreng via Wikimedia Commons27.02.2018 

In ihren Koalitionsvertrag vom 7. Februar 2018 haben CDU, CSU und SPD im Wesentlichen ein „weiter so“ in der Atompolitik festgeschrieben. Dennoch gibt es ein paar bemerkenswerte Neuerungen und diverse Unklarheiten.

Pressemitteilung vom 19.2.2018

Pannenreaktoren stilllegen, Uran-Brennstoffexporte stoppen

Atomgipfel von Laschet und Michel in Brüssel

AKW Tihange in Belgien, Foto: Wikipedia, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/19.02.2018 

14 Anti-Atomkraft-Initiativen, Anti-Braunkohle-Initiativen sowie Umweltverbände erwarten vom Spitzentreffen am morgigen Dienstag in Brüssel zwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und dem belgischen Regierungschef Charles Michel konkrete Vereinbarungen zum Atomausstieg an den AKW-Standorten Tihange und Doel. "Angesichts der gravierenden Sicherheitsprobleme in Tihange und Doel appellieren wir an den belgischen Regierungschef, die dringend notwendige Stilllegung der betroffenen Reaktoren nicht länger zu verzögern.

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