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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.05.2019

Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York

Don´t nuke the Climate-Protest in Düsseldorf07.05.2019 

Die IPPNW Deutschland verurteilt die Forderung der deutschen Bundesregierung, Atomtechnologie als Mittel zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele zu propagieren. Die Bundesregierung präsentierte auf dem Ausschuss zur Vorbereitung der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT PrepCom) in New York gemeinsam mit elf anderen Staaten ein Arbeitspapier mit dem Titel "Förderung der friedlichen Nutzung der Nukleartechnologie: ein Instrument zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung". Darin schlägt sie vor, Atomenergie als Lösung für den Klimawandel und zur Stillung des Energiebedarfs der Entwicklungsstaaten einzusetzen.

Pressemitteilung vom 2. Mai 2019

Anti-Atom-Proteste bei RWE-Hauptversammlung

Urananreicherung in Gronau Bedrohung für Frieden und Sicherheit

Foto: Anti-Atom-Initiativen fordern von RWE die sofortige Schließung von Urenco, Foto: Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf02.05.2019 

Auch Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und Emsland sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPPNW beteiligen sich am morgigen Freitag, 3. Mai, zusammen mit Klima-, Umwelt- und Schülergruppen an den vielfältigen Protesten zur Jahreshauptversammlung von RWE in Essen. In mehreren Redebeiträgen in der Halle und auf einer Kundgebung vor der Gruga-Halle werden sie vom RWE-Vorstand fordern, die verbliebenen Atomkraftwerke des Konzerns in Lingen und Gundremmingen sofort stillzulegen.

Bericht der Kohlekommission

Stromversorgung mit Erneuerbaren und Gaskraftwerken

Heizkraftwerk Lichterfelde, Berlin, am Standort ist ein Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk zur Strom- und Fernwärmeproduktion in Bau, Foto: Claas Augner [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/li13.03.2019 

Die so genannte Kohlekommission der Bundesregierung empfiehlt in ihrem Abschlussbericht vom Januar 2019 einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland soll demnach spätestens 2038 vom Netz gehen. Anstelle von Kohle und Atom soll sich die Stromversorgung Deutschlands künftig auf Erdgas und erneuerbare Energien sowie vermutlich auf Stromimporte stützen. Dies umzusetzen, stellt eine große Herausforderung dar.

Studie

Vermehrte Atom- und Kohlestromimporte

Französisches Atomkraftwerk Cattenom, Foto: Maarten Sepp [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]13.03.2019 

Eine Studie im Auftrag des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom Dezember 2018 zeigt: Vor Jahren schon kurzfristig befürchtete Stromversorgungsengpässe werden bis 2025 vor allem deswegen nicht mehr erwartet, weil der Kraftwerkspark in den Nachbarländern weniger stark - als noch vor Jahren angenommen - dezimiert wird. Das liegt insbesondere am längeren Betrieb von Atomkraftwerken in Frankreich und einer längeren Betriebsdauer der Kohlekraftwerke in Polen. Das aber heißt: Der Atom- und Kohleausstieg und somit die „Energiewende“ in Deutschland wird durch vermehrte Atom- und Kohlestromimporte konterkariert.

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.12.2018

UN-Unterstützung für die Atomindustrie?

Klimakonferenz in Katowice

Aktivist*innen von „Don’t nuke the climate“ überreichen am 12.12.2018 in Katowice mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze. www.dont-nuke-the-climate.org20.12.2018 

Die Ärzteorganisation IPPNW ist besorgt, dass die Nutzung der Atomenergie das zentrale Thema eines „Side Events“ auf der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 (COP24) war. Getragen u.a. vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) diskutierte die Internationale Atomenergie Organisation (IAEA) am 5. Dezember 2018 auf dem Klimagipfel über die Atomenergie. Die Diskutanten beriefen sich dabei insbesondere auf das 7. Ziel für nachhaltige Entwicklung, wonach der „Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle“ zu sichern ist.

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Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

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