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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Juli 2026

IPPNW verurteilt Bruch der Waffenruhe

Neue Eskalation im Iran

09.07.2026 Die deutsche IPPNW-Sektion verurteilt den Bruch der Waffenruhe in der Golfregion durch die USA und die Gegenangriffe des Iran auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten. Der Verein fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber den USA für die Einhaltung der Waffenruhe und ein Ende des Krieges einzusetzen. Die Bundesregierung solle dem Beispiel Spaniens folgen und den deutschen Luftraum für militärische Flüge für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran sperren. Zudem müsse sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez solidarisieren, dem US-Präsident Donald Trump beim NATO-Gipfel in Ankara mit einem vollständigen Handelsstopp gedroht hat. Sánchez hatte den USA untersagt, während der US-Angriffe auf den Iran im März 2026 Stützpunkte in Spanien zu benutzen und den spanischen Luftraum für US-Kampfflugzeuge gesperrt. 

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Aus Forum 186/2026

Kein Ende der Hoffnung

Kurd*innen stehen für die Demokratisierung der Region ein

26.05.2026 Die geopolitische Lage im „Na-hen Osten“ spitzt sich weiter zu. Eine Gruppe von Menschenrechtsaktivist*innen war im März in den kurdischen Gebieten der Türkei unterwegs und hat mit der Zivilgesellschaft vor Ort über ihre Perspektiven gesprochen. Während der diesjährigen Türkeireise vom 14. bis 28. März 2026 konnten wir wieder mit unterschiedlichen Akteuren der Zivilgesellschaft und Politik in den kurdischen Gebieten der Türkei sprechen. Dabei trafen wir Vertreter*innen von Gewerkschaften, Frauenvereinen, zivilgesellschaftlichen Plattformen, Anwaltskammern und Ärztekammern, sowie Vertreter*innen der pro-kurdischen DEM-Partei. In unseren Gesprächen lag ein großer Fokus auf den geopolitischen Machtverschiebungen in der Region, von denen alle vier Teile Kurdistans betroffen sind.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20. April 2026

Militärisch besetzte Zone im Libanon steht friedlicher Lösung entgegen

Geplante Besatzung durch Israel

20.04.2026 Die Friedens- und Gesundheitsorganisation IPPNW kritisiert die geplante israelische Besatzung im Süden Libanons scharf und fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der israelischen Regierung für einen Rückzug ihrer Bodentruppen einzusetzen. Von beiden Konfliktpartnern solle die Bundesregierung die strikte Einhaltung der zehntägigen Waffenruhe im Libanon einfordern.

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Stellungnahme von PSR, IPPNW, and PHR

Aufruf zur Beendigung des Krieges im Iran

07.04.2026 Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran eskaliert seit mehr als einem Monat, wobei sich die Auswirkungen auf die gesamte Region und darüber hinaus ausweiten. Die US-amerikanische IPPNW-Sektion „Physicians for Social Responsibility“ (PSR), „Physicians for Human Rights“ und die internationale IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) erneuern ihren Aufruf zu einer sofortigen Beendigung aller Kampfhandlungen und einer Rückkehr zu Verhandlungen zum Wohle der Gesundheit und Sicherheit unseres Planeten.  

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Offener Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag

Israelisches Gesetz zur Ausweitung der Todesstrafe

Jetzt Druck auf die israelische Regierung und die Knesset ausüben, um diese Gesetzgebung zu stoppen

30.03.2026 Auf Initiative von amnesty international hat die IPPNW gemeinsam mit weiteren Organisationen einen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag versendet. Wir fordern: Stimmen Sie endlich für die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens und zeigen Sie damit, dass Völkerrecht und Menschenrechte für alle Staaten gleichermaßen gelten. Das Gesetz verstößt gegen Vorgaben der Vierten Genfer Konvention, der UN-Antifolterkonvention und des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (Zivilpakt) und widerspricht grundlegend dem Geist der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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