Brennelementefabrik Lingen
Auch über das Ende der hiesigen Atomstromproduktion hinaus setzt sich die IPPNW für die Vollendung des Atomausstiegs ein und fordert ein Ende der Urananreicherung in Gronau sowie der Brennelementeproduktion in Lingen. Beide Anlagen sind bisher vom deutschen Atomausstieg ausgenommen. In Lingen gilt es nun, die Produktionserweiterung und die Beteiligung des russischen Staatskonzerns Rosatom zu verhindern.
E-Mail an Landesumweltminister Christian Meyer
Lehnen Sie die geplante Produktionserweiterung ab!
Die Entscheidung über die Genehmigung der Produktionserweiterung des Advanced Nuclear Fuel-Werks, des emsländischen Standorts des französischen staatlichen Atomkonzerns Framatome, steht voraussichtlich kurz bevor. Besonders alarmierend ist, dass Framatome hierfür die Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern Rosatom sucht. Nachdem der Antrag auf Bundesebene in Berlin beraten wurde, wurde die Entscheidung dem niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer (Grüne) zurücküberwiesen. Leider mit der Empfehlung, dem Antrag zuzustimmen. Der grüne Landesumweltminister ist an diese Empfehlung jedoch nicht gebunden. Deshalb rufen wir dazu auf, Christian Meyer zu schreiben und ihn aufzufordern, die beantragte Produktionserweiterung abzulehnen!
Ansprechpartner
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de
Weitere Infos
- Text Sammeleinwendung
- Bilder von der Übergabe
- Hintergrundbeitrag von Dr. Angelika Claußen
Redebeitrag von Patrick Schukalla (IPPNW)
Weiterführende Links
Bündnis Atomkraftgegner*innen im Emsland
„Russlands Atomgeschäfte – Europa in der Falle“
frontal-Dokumentation | Film von Joachim Bartz und Gunnar Krüger | ZDF Mediathek