September

1.-30. September in Ulm

Ulmer Friedenswochen

Wie schon seit 5 Jahren jährlich starten auch 2021 am 1. September die Ulmer Friedenswochen mit insgesamt 37 Veranstaltungen, den ganzen Monat September hindurch.
www.friedenswochen-Ulm.de
Die Ulmer Ärzteinitiative/ IPPNW ist aktiv mit dabei

21. September 2021 in Berlin

International Peace Day

Wo: an der Weltfriedensglocke Berlin, im Volkspark Friedrichshain
Wann: 16-17:00 Uhr 21.09.21

Die Friedensglocke wurde 1988 von der United Nations Association of Japan gestiftet und 1989 der Öffentlichkeit übergeben. Vor 40 Jahren, am 21. September 1981 verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen: „Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genutzt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.“
Es ist zur Tradition geworden, auch die Berliner- Glocke am 21. September, dem Internationalen Tag des Friedens, zu läuten. Dazu laden wir Sie und die Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) herzlich ein.
Worte zum Weltfriedenstag: Reiner Braun, international peace bureau
Wortmeldung der Jugend: AG Friedenstaube - Otto Nagel Gymnasium
Die Bürgermeister für den Frieden: lassen Friedenstauben in die Welt starten und läuten die Weltfriedensglocke.
Einladende: Reiner Braun, international peace bureau
Anja Mewes, Friedensglockengesellschaft Berlin e.V.

22. September 2021 online

Atomwaffen sind zwar weltweit verboten, aber nicht bei uns. Wie bewegen wir die Bundesregierung zum Umdenken?

Vortrag und Diskussion

Wo: online
Wann: 18-22:00 Uhr 22.09.21

Mit Arailym Kubayeva  (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) und Patrick Wödl  (Friedenswerkstatt Mutlangen)
Anmeldung via online tool erforderlich: info[at]ippnw-ulm.de
Veranstalter: Ulmer Ärzteinitiative/IPPNW, Friedenswerkstatt Mutlangen, Verein für Friedensarbeit Ulm [im Rahmen der Ulmer Friedenswochen 2021]
Webseite: friedenswochen-ulm.de
Kontakt: Ulmer Friedensgruppen, 89075 Ulm, ostermarsch@ruestungsatlas-ulm.de, ruestung-ostalb.wixsite.com

Weitere Termine auf der Homepage des Netzwerk Friedenskooperative unter www.friedenskooperative.de/termine

24. September 2021 Deutschlandweit an vielen Orten

Globaler Klimastreik

Zwei Tage vor der Bundestagswahl gehen wir  als Teil des globalen Klimastreiks mit unserem IPPNW-Banner "Ärztinnen und Ärzte empfehlen  - Abrüsten fürs Klima" auf die Straße.

Wir treffen uns um 12 Uhr am U-Bahnhof “Bundestag” (am Aufzug), in der Nähe Wiese vor dem Reichstag.

24.-25. September in Berlin

IPPNW-Vorstandssitzung

Oktober

6.-10. Oktober 2021 in Sulzberg

Symposium: Atomkraft ist kein Klimaretter - Der strahlende Schatten über der Zukunft

Wo: Seminarhaus Sulzbrunn, Sulzbrunn 1-8, 87477 Sulzberg
Wann: 6.-10.10.21

Ende 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland ausgeschaltet werden. Damit endet hierzulande das Atomzeitalter aber noch lange nicht: Die Atomanlagen in Lingen und Gronau bleiben weiter in Betrieb, am Karlsruher Institut für Technologie, dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe, wird weiter an kommenden AKW-Generationen geforscht, über die Mitgliedschaft bei EURATOM bezahlt auch Deutschland Milliarden für die Entwicklung des Fusionsreaktors. Gleichzeitig lagern 17.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlagern an den Standorten der abgeschalteten Atomkraftwerke, in Gorleben, Ahaus und Lubmin, bis dafür ein Endlager ein Betrieb gehen kann – was Jahrzehnte dauern wird. Diese und viele andere Themen werden während des nächsten Sulzbrunner Symposiums diskutiert, von der Gemeinschaft Sulzbrunn veranstaltet und von der Nuclear Free Future Foundation unterstützt wird. Wir werden mit Friedensnobelpreis-Trägern über Wege zu einer Welt ohne Atomwaffen sprechen, erfahrene Klima-und Anti-Atomaktivisten zusammenbringen, die Behauptungen der Atomlobby widerlegen, gemeinsam Kriterien für die Endlagersuche festlegen – und die nächsten Schritte in eine atomfreie Zukunft planen.

8. Oktober 2021 in Bremerhaven

Podiumsdiskussion: Diagnose Klimawandel

Wo: Klimahaus Bremerhaven
Wann: 18-20:00 Uhr 8.10.21

Gesundheitliche Schäden durch den Klimawandel nehmen auch bei uns in Deutschland immer mehr zu. Im Rahmen der zweistündigen Veranstaltung "Diagnose: Klimawandel"geht es im Klimahaus Bremerhaven um den Einfluss, den der weit vorangeschrittene Klimawandel mittlerweile auch in Mitteleuropa auf die Gesundheit der Menschen nimmt.

Gäste u.a.: Dr. Dieter Lehmkuhl, (IPPNW, KLUG) spricht über Klimakippunkte sowie die gesellschaftliche und berufliche Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten.

Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Umweltmedizinerin. Sie wird aus ihrem aktuellen Buch mit dem Titel „Überhitzt“ Auszüge lesen und zur Debatte stellen. Dabei geht es um klima-ursächliche Berichte aus ihrem Klinikalltag im Universitätsklinikum der Universität Augsburg sowie aktuelle Forschungserkenntnisse am Helmholtz-Zentrum München.

Anmeldefrist: Mittwoch, 06.10.21, 18 Uhr

9. Oktober 2021 in Nörvenich

Protesttag gegen das Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“

Jedes Jahr Mitte Oktober übt die NATO den Atomkrieg in Europa. Trainiert werden der Transport und Abwurf von Atombomben. Dabei sind regelmäßig die USA, die nuklearen Teilhabestaaten in Europa sowie die "SNOWCAT"-Staaten beteiligt. Der Bundeswehrstandort Nörvenich wird stark in das Manöver „Steadfast Noon“ involviert sein. Auch das in Nörvenich dauerhaft stationierte taktische Luftwaffen-Geschwader 31 „Boelcke“ nahm letztes Jahr mit Eurofightern am Manöver teil.

Friedensgruppen aus der Region um Nörvenich und die Kampagne „Büchel ist überall“ - atomwaffenfrei.jetzt“ wollen im Herbst gegen die Atomkriegspolitik der Bundesregierung protestieren.  Mehr Infos

14. Oktober 2021 in Braunschweig und online

Türkei: Ziviles Engagement in Krisenzeiten

Diskussion mit Initiativen aus der Südost-Türkei

Wann: 19-21 Uhr
Wo: VHS Braunschweig, Alte Waage 15, 38100 Braunschweig

Akteure der Zivilgesellschaft berichten über die Situation im Südosten der Türkei und über die Arbeit ihrer Initiativen. Die Veranstaltung wird im hybriden Format in Braunschweig und online stattfinden. Zur gemeinsamen Diskussion sind Sie herzlich eingeladen.

Anmeldung per E-Mail bei: Dr. Gisela Penteker, g.penteker (at) gmail.com
Weitere Informationen: ippnw.de/bit/tuerkei

16.-17. Oktober 2021 in Gammertingen

"We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht – drei biographische Zugänge

Tagung

Wo: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.,
Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen

Wann: 16.-17.10.2021

Referierende: Karen Hinrichs, Thomas Gebauer und Klaus Pfisterer

weitere Infos folgen

20. Oktober 2021 in Stuttgart-Degerloch

Die Versorgung Geflüchteter in der ärztlichen/psychotherapeutischen Praxis

Symposium

Wann: 19.00 – 21.00 Uhr
Wo: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart-Degerloch

Die medizinische Versorgung geflüchteter Menschen bleibt auch im Jahr 2021 eine
Herausforderung, wie der Versorgungsbericht der Landesärztekammer zur Lage traumatisierter
Geflüchteter gezeigt hat. In dem jetzigen Symposium soll nicht nur die Situation der
medizinischen Versorgung Geflüchteter dargestellt werden, sondern mit konkreten Beispielen aus
ärztlicher und psychotherapeutischer Sicht ganz praktische Hilfestellungen für die tägliche
ärztliche und psychotherapeutische Praxis aufgezeigt werden.
Eine Veranstaltung mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Landesärztekammer BW in Zusammenarbeit mit refugio Stuttgart und der IPPNW-Regionalgruppe Stuttgart. Anmeldung über das Portal der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de/portal→ Login→ Fortbildungsanmeldung /-angebot

29.-31. Oktober 2021 in Bochum

IPPNW-Studierendentreffen

Ob Klimawandel, die Pandemie oder kriegerische Auseinandersetzungen: Krisen gibt es zahlreiche auf unserem Planeten, und fast alle von ihnen wirken sich – direkt oder indirekt – auch auf unsere Gesundheit aus. Gerade die zurückliegenden zwei Jahre haben uns gezeigt, dass (gesundheitliche) Krisen wie die Corona-Pandemie uns alle betreffen. Gleichzeitig sind es aber gerade die Krisensituationen, in denen bestehende Missstände, Ungerechtigkeit und Diskriminierung besonders deutlich zum Vorschein treten.

31. Oktober 2021, Frankfurt a.M.

„20 Jahre NATO-Krieg in Afghanistan – eine vorläufige Bilanz“

Konferenz der Friedensbewegung


Wo: Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt am Main
Wann: 31. Oktober 2021, 10-19 Uhr

Nach Abzug der NATO-Interventionstruppen ziehen wir ein Resümee: Schätzungen des „Costs of War“-Projekt an der Boston University gehen von mindestens 243.000 Todesopfern in Afghanistan und Pakistan aus – weit überwiegend unter der Bevölkerung. Die Zahl der indirekten Opfer liegt nach ihrer Einschätzung um ein Vielfaches höher. Millionen von Menschen wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land, und unter den Geflohenen, die bis Europa gelangt sind, stellen Afghaninnen und Afghanen die zweitgrößte Gruppe. Im Land selber haben laut UNICEF 41 Prozent der Kinder unter fünf Jahren nicht genug zu essen, sauberes Trinkwasser steht im Schnitt weniger als 40 Prozent der Menschen zur Verfügung.

Afghanistan zeigt in besonders drastischer Weise, wie weit das militärische Verständnis von „Sicherheitspolitik“ von den elementaren menschlichen Sicherheitsbedürfnissen abweicht, wie wenig den globalen Machtstrategen an Ernährungssicherheit, an einer sicheren Umgebung für das Aufwachsen der Kinder, an der Sicherung einer intakten Umwelt gelegen ist.

Bei unserer Konferenz werden wir uns mit diesen Opferzahlen beschäftigen, aber auch mit den Motiven der internationalen und afghanischen Akteure sowie mit den Schlussfolgerungen für die deutsche Außen- und „Verteidigungs“-Politik.

Welche Handlungsoptionen kann die Friedensbewegung entwickeln, um weitere Desaster dieser Art zu verhindern?


Referent*innen:
Mit Matin Baraki (deutsch-afghanischer Politologe), Emran Feroz (afghanisch-österreichischer Journalist und Autor, angefragt), Joachim Guilliard (Publizist und Autor), Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung),  Lisa Ling und  Cian Westmoreland (US-Veteran*innen, Whistleblower), Prof. Dr. Norman Paech (Völkerrechtler), Karim Popal (Rechtsanwalt und Anwalt der Angehörigen der Kundus-Opfer), Prof. Dr. Sabine Schiffer (Medienwissenschaftlerin), Friederike Stahlmann (Sozialwissenschaftlerin) sowie vielen weiteren Referent*innen

Grußworte: Malalai Joya (afghanische Politikerin), Christa Lörcher (Ex-MdB, stimmte als einzige Sozialdemokratin gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan)

November

04. November 2021 in Dortmund

"Klima und Krieg"

Wo: Pauluskirche in Dortmund
Wann: 04.011.2021

weitere Infos in Kürze

26.-27. November 2021 in Berlin

IPPNW-Vorstandssitzung

30. November 2021 in Landsberg/Lech

Vortrag: Medizin im Nationalsozialismus

Zum 75. Jahrestag der Nürnberger Ärzteprozesse. Mit Dr. Till Bastian

Wann: 20.00 Uhr
Wo: Gemeindesaal der evangangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, Von-Kühlmann-Str. 39, 86899 Landsberg am Lech

In zwölf Jahren 1933 bis 1945 war Deutschland ein Experimentierfeld für das, was Menschen anderen Menschen Böses antun können. Dies war auch auf einem Gebiet so, auf dem wir vertrauensvoll mit Nächstenliebe und Hilfsbreitschaft rechnen – in der Medizin. Deutsche Ärzte haben Hunderttausende von hilflosen Opfern misshandelt und ermordert. Dieses Faktum ist dem öffentlichen Bewußtsein seltsam fremd geblieben – gerade in der deutschen Medizin gab es eine „Vergangenheitsbewältigung“
allenfalls spät und ansatzweise. Der 9. Dezember, an dem vor 75 Jahren der Nürnberger  Ärzteprozess begonnen hat, spielt in Medizin und Öffentlichkeit kaum eine Rolle. Dem versucht der Vortrag entgegenzuwirken – indem er berichtet, wie es gewesen ist.

Referent: Dr. Till Bastian, Arzt und Autor, Isny. Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Rolf Bader an: bader-rolf@t-online.de

Juni 2022

29. Mai - 9. Juni 2022

Begegnungsreise Palästina / Israel

Bei dieser Begegnungsreise lernen wir das Leben der Palästinenser*innen in der Westbank und in Jerusalem kennen, ihre Hoffnungen und ihre Probleme. Wir informieren uns über die Folgen der israelischen Besiedlungs- und Besatzungspolitik mit Mauern, Zäunen und Kontrollpunkten. Wir werden in Bethlehem als Gäste in Familien wohnen und so den Alltag der Menschen unmittelbar erleben. Wir treffen Friedens- und Menschenrechtsgruppen aus Israel und Palästina, die uns ihre Sicht der Situation erläutern. Infos und Anmeldung: ippnw.de/bit/begegnungsfahrt

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