IPPNW.DE
14. November 2019, Göttingen

Der Patient zwischen Kassen, Krankenhäuser und Politik

Diskussion / Vortrag

Während der Pflegenotstand die Versorgung von Patienten gefährdet, machen einige Akteure hohe Gewinne. Gernot Kiefer und Prof. Dr. Roland Nau beleuchten die Frage nach den Geldflüssen im Gesundheitswesen und stellen die Gewinner und Verlierer dieses Gesundheitswesens dar.
Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Club Göttingen in Kooperation mit ver.di, IPPNW, Basisgruppe Medizin und dem Club Marx.

Datum: 14. November 2019, 19:00 Uhr

Ort: Holbornsches Haus | Rote Straße 34 | Göttingen

Weitere Informationen: nds.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/Y391K/

21. November in Möchengladbach

Klimawandel: Ursachen, Folgen, Handlungsmöglichkeiten

Vortragsreihe an der VHS

Beginn: 19.00 Uhr
Ort: VHS am Sonnenhausplatz, Raum 113 (Saal),
Lüpertzender Straße 85, 41061 Mönchengladbach

Wenn wir die Klimakatastrophe noch verhindern wollen, sind lokale, nationale und internationale Handlungsansätze gefragt. Immer mehr Menschen wissen, dass ein klimagerechter Umbau der ökonomischen, politischen und sozialen Infrastrukturen unumgänglich ist. Der Vortrag befasst sich mit den Ursachen und Wirkungszusammenhängen des Klimawandels, aber auch mit den Möglichkeiten, ihn zu bremsen.
Mit: Hanna Wang-Helmreich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie
Veranstalter: IPPNW, VHS Mönchengladbach

23. November 2019, Leipzig

Herausforderung für Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

Kongress

Die Welt steht vor zwei existenzbedrohenden Herausforderungen: die Klimakatastrophe und die atomare Bedrohung. Wissenschaft und Technologie sind für beide mit verantwortlich.
Wissenschaft und Technologie sind Teil des Problems, aber sind sie auch Teil der Lösung?
Um Krieg zu führen, braucht es die Wissenschaft. Braucht die Wissenschaft den Krieg?


Der Zugriff militärischer Einrichtungen auf Forschungsergebnisse, auch der Universitäten, ist essentiell für die Kriegsführung und -vorbereitung. Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung der militärischen Nutzung entziehen? Welchen Beitrag können sie leisten für eine friedliche Forschung? Angesichts der Klimakatastrophe, der Eskalationsspirale im Atomwaffenkonflikt zwischen den USA und dem Iran, der Aufkündigung des INF-Vertrages, nuklearer Aufrüstung und dem
2-Prozent-Ziel der NATO, stellen sich diese Fragen in drängender Weise. Das Thema des Kongresses greift aktuelle Entwicklungen in der globalen Konfliktlage auf und will sie in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang stellen.

Wir bitten um Anmeldung unter info@natwiss.de

Datum: 23. November 2019, 10:00 Uhr - 18:15 Uhr

Ort: Campus Graphisches Viertel, Salomonstraße 10, 04103 Leipzig

22.-24. November 2019

IPPNW-Vorstandssitzung

25. November in Hannover

"Wir werden euch nicht helfen können"

Ärzte und Ärztinnen im Konflikt um die Atomrüstung in den 1980er Jahren

Ost und West konkurrierten während des Kalten Krieges in den meisten Wissenschaftsbereichen, so auch in der Medizin. Ärztinnen und Ärzte, die sich gegen das atomare Wettrüsten engagierten, gingen auf einem schmalen Grat zwischen dem hippokratischen Neutralitätspostulat und ihrer Kritik an der Atompolitik. Dies galt umso mehr, wenn sie blockübergreifende Kooperationen eingehen wollten.
 
Aus heutiger Sicht stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen dieses Engagement möglich war. Wie wurden medizinischer Diskurs und politischer Protest verbunden? Wen überzeugten die Ärztinnen und Ärzte und welche Kritik zogen sie auf sich? Was erfahren wir in diesem Zusammenhang über die Einschätzung medizinischer Notfallsituationen oder ein sich wandelndes ärztliche Selbstverständnis?
 
Der Vortrag will u.a. diese Fragen diskutieren und sie in Verbindung bringen mit aktuellen Entwicklungen in der Medizin.

Begin: 18:00 Uhr
Ort: Leibniz Universität Hannover, Historisches Seminar Im Moore 21, Raum B 108

Rednerin: PD Dr. Claudia Kemper (Universität Hamburg)
Moderation:
Prof. Dr. Cornelia Rauh (LUH), PD Dr. Heiko Stoff (MHH) 

28. November 2019, Berlin

Die Gefahr eines Irankrieges und die Folgen der Sanktionen


Podiumsdiskussion
Donnerstag, 28.11.2019, 19.00 Uhr
Humboldt-Universität Berlin, Unter den Linden 6,
Hörsaal 2094, 10117 Berlin

Nach den Drohnenangriffen auf die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens und dem Konflikt über Tanker in der Straße von Hormus ist die Lage zwischen den USA und dem Iran erneut extrem angespannt. Deutschland, Frankreich und Großbritannien machen wie die USA den Iran für die Angriffe auf Saudi-Arabien verantwortlich. Es besteht die Gefahr, dass diese Spannungen zu einer folgenschweren Eskalation bis hin zu einem Krieg mit unabsehbaren globalen Folgen führen. Der Iran droht mit der Aufkündigung des Nuklearabkommens und hat bereits Teile der Vereinbarungen ausgesetzt.

Ein Krieg gegen den Iran würde jedoch für die iranische Bevölkerung noch verhängnisvoller sein und abertausende menschliche Opfer bringen. Nicht nur die Gefahr eines Krieges belastet das Leben der Menschen im Iran, schon jetzt leidet die iranische Zivilbevölkerung unter den Folgen der Sanktionen.  Darüber hinaus würde ein Irankrieg die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos stürzen. Ein solcher Krieg hätte auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

Auf der Podiumsdiskussion am 28. November 2019 wollen wir die Gefahr eines Krieges gegen den Iran thematisieren sowie eine deutsche Beteiligung an einer Militärmission in der Straße von Hormus. Wir wollen über Völkerrecht und Kriegsgefahr sprechen, über die humanitären Folgen von Sanktionen sowie Chancen für den Frieden durch eine Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen und Mittleren Osten.

Referent*innen:

Dr. Azadeh Zamirirad (Stiftung Wissenschaft und Politik):
Die Gefahr einer militärischen Eskalation am Persischen Golf
Gerhard Baisch (IALANA):
Atomdeal mit dem Iran: Völkerrecht und Sanktionen
– Omid Rezaee, iranischer Journalist
Humanitäre Folgen von Sanktionen

Sharon Dolev (Israeli Disarmament Movement):
Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten

Veranstalter: IPPNW Deutschland und IALANA

[Einladungflyer]
30. November 2019, London, Großbritannien

Counter Summit: The New World Disorder

Nein zum Krieg, Nein zur NATO

Counter Summit / Gegengipfel zum Treffen der NATO in London "The New World Disorder".

Datum: Samstag, 30. November 2019 - 10:00 bis 17:30 Uhr

Ort: Bloomsbury Central Baptist Church London, 235 Shaftesbury Ave

Kosten: 10/5  £

29. November bis 1. Dezember 2019 in Düsseldorf

IPPNW-Studierendentreffen 2019 in Düsseldorf

"Vive la Resilience - Positive Activism"

Dieses Jahr findet das jährliche IPPNW-Studierendentreffen vom 29. November bis 1. Dezember 2019 in Düsseldorf statt.

Bitte meldet Euch früh an, damit wir besser planen können.

Bei Anmeldung bis zum 30.6.19 gibt es vergünstigte Tickets für 20 Euro,
ab dem 1.7.19 kostet die Teilnahme 25 Euro

Infos und Anmeldung

06.-08. Dezember 2019, Kassel

26. Bundesweiter und internationaler Friedensratschlag

Im zurückliegenden Jahr hat gesamtgesellschaftlich die Debatte um den Umwelt- und Klimaschutz den höchsten Stellenwert erlangt, gefolgt von Themen zur sozialen  Gerechtigkeit und an dritter Stelle die Friedensfrage. Noch zu wenig verankert ist aber in den sozialen Bewegungen, dass ohne Abrüstung die sowohl in Deutschland wie auch global aufgelaufenen Probleme nicht zu bewältigen sind. Für eine sozial-ökologische Wende müssen gewaltige Ressourcen umverteilt werden. Dieses ist nur möglich, wenn der nach Kündigung des INF-Vertrages zu befürchtende neue atomare Rüstungswettlauf verhindert wird und die im Bundeshaushalt vorgesehenen Rüstungsprojekte sowie die EU-Militarisierung gestoppt werden.

Mit der Kampagne "Abrüsten statt Aufrüsten" wurde Ende 2017 ein erfolgreicher Anfang gemacht, die Bandbreite sozialer Bewegungen zusammen zu bringen. Diesen Ansatz wollen wir ausbauen.

Beim Friedensratschlag 2019 wollen wir deshalb die genannten Probleme auf wissenschaftlicher Grundlage analysieren und für das Zusammenwachsen der vielfältiger und umfangreicher gewordenen sozialen Bewegungen neue Impulse erarbeiten.

Datum: 06. Dezember 2019 ab 20:00, 07. Dezember 2019 ab 11:00 Uhr

Ort: Universität Kassel

Anmeldung dringend erwünscht per E-Mail an anmeldung@friedensratschlag.de mit Angabe, ob Vermittlung von Privatquartier gewünscht und / oder ermäßigter Beitrag beansprucht wird.

13. Dezember 2019 in Hamburg

Humanismus und Antifaschismus – Medizin heute

Einladung zur Würdigung des Ärzte-Ehepaars Inge und Mitja Rapoport

Würdigung des Ärzte-Ehepaars Inge und Mitja Rapoport: Vorbilder für Humanismus und Antifaschismus – Medizin heute.

Wann: 13. Dezember 2019 15:30

Wo: Medizinhistorisches Museum (N30) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf,  Martinistr. 52, 20246 Hamburg

Program:
• 15:30 Uhr: Film zum Leben der Inge und Mitja Rapoport  in verschiedenen Kontinenten: Exil, Flucht, Heimat
• 16:30 Uhr: Bläserquintett des HH-Ärzteorchesters
• 17:00 Uhr: Rapoport-Colloquium mit Prof. Uwe Koch-Gromus, Prof. Richard Sorg, Prof. Jürgen Scheffran, Klaus Hartmann, Dr. Daniel Rapoport, Prof. Gisela K. Jacobasch, Prof. Herbert Kreibisch, Dr. Iris Rapoport, Dr. Hans Christoph Stoodt, Prof. Norman Paech, sowie Pflegerinnen und Pflegern, Engagierten für Frieden und Antifaschismus, Ärztinnen und Ärzten, Studierenden.

Eintritt: 10,- Euro; für Jugendliche, Studierende, Schüler kostenfrei

Anmeldung: post@akdiamat.de

17.-19. Januar 2020, Lübtheen-Brömsenberg

AK ICAN / Atomwaffen abschaffen -Treffen

Pläne für Büchel 2020 und andere Aktivitäten zur Abschaffung von Atomwaffen

Wann: 17.-19. Januar 2020

Wo: Alte Wassermühle, Lübtheen-Brömsenberg

In der wunderschönen Wassermühle und in Lübtheen wollen wir über die Pläne für Büchel 2020 und für unsere anderen Aktivitäten zur Abschaffung von Atomwaffen diskutieren.

Anmeldung und weitere Infos: iskenius@ippnw.de

25. Januar 2020 in Stuttgart

RegioContact Süd 2020

Treffen der IPPNW-Regionalgruppen im süddeutschen Raum

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,
wir möchten Sie herzlich einladen, an der RegioContactSüd teilzunehmen - auch über den Mitgliederkreis der IPPNW hinaus:

am Samstag, 25.01.20 von 11:00-16:00 Uhr
im Stuttgarter Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22, 70173 Stuttgart.


Wir freuen uns auf interessante Diskussionen, den Austausch untereinander und Impulse für unser gemeinsames Engagement.

Die geplanten Themen betreffen:

A) Nah-Ost-Konflikt
IPPNW Begegnungsreisen nach Palästina/Israel: Aktuelle soziale, gesundheitliche und politische Aspekte in der Krisenregion
(Sabine Farrouh, IPPNW Frankfurt)

B) Fukushima nach dem Super-GAU
"Internationale IPPNW-Kampagne "Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics"- Gesundheitliche Risiken der besonderen atomaren Gefahr im Freiburger Dreiländer-Eck
(Dr. Jörg Schmid, Stuttgart)

C) Atomwaffenverbort
ICAN-Kampagne: Welche Erfolge liegen hinter uns? Was sind die nächsten Schritte für ICAN in Deutschland?
(Arai Kubayeva, Sebastian Leininger, ICAN Botschafter*innen)

Teilnahme und Program ist kostenlos. Wir bitten um Ihre Anmeldung, um unsere Vorplanungen zu erleichtern.

Weitere Infos und Anmeldung.

7.-9. Februar 2020 in Berlin

2. IPPNW Peace Academy: "Wanted: Peacemakers"

Wir bieten wieder ein Wochenende, an, um uns über „Frieden“ und „Gewaltfreiheit“ auszutauschen. Was verstehen wir unter „Friedensbewegung“? Was gibt es an zivilen Lösungen für Konflikte und Krisen und welche Hindernisse stehen ihnen entgegen? Kann in eskalierten Konflikten noch etwas erreicht werden mit Gewaltfreier Konfliktbearbeitung? Was bedeuten die Kriege der Menschen für künftige Generationen und für die Natur?

Wir werden die Ergebnisse der letzten Peace Academy aufgreifen und Ideen weiterentwickeln. Gleichzeitig heißen wir alle „Neuen“ herzlichen willkommen und werden einen unkomplizierten Einstieg in die Thematik ermöglichen.

Die IPPNW Peace Academy ist ein Angebot von und für junge IPPNWler*innen und IPPNW-Studierende.  Studierende anderer Fachrichtungen, die sich mit Krieg und Frieden, Internationalen Beziehungen, humanitären Kriegsfolgen, Abrüstung, Global Health und Planetary Health befassen, sind ebenfalls willkommen.

Wenn Ihr im Zweifel seid, ob das Angebot das Richtige für Euch ist, ruft an oder schreibt uns.

Preis 50 €, Kinderbetreuung kann auf Wunsch organisiert werden. 

Beginn: Freitag, 7. Februar um 18:00 Uhr

Ende: Sonntag, 9. Februar 13:00 Uhr

Ort: ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum "Clara Sahlberg", Koblanckstraße 10, 14109 Berlin

Anmeldung

Flyer

Kontakt

Sekretariat
Tel. 030/ 698074 - 16
Email: kontakt[at]ippnw.de

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