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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

AKW Neckarwestheim irreparabel geschädigt

Neckarwestheimer Erklärung: Umweltbündnis warnt vor einem Störfall

17.07.2020 Ein breites Bündnis von Anti-Atom- und Umweltinitiativen warnt mit der "Neckarwestheimer Erklärung" vor dem Weiterbetrieb des beschädigten Atomkraftwerks Neckarwestheim II. Der Betreiber EnBW möchte das kaputtgefahrene AKW bis zum Ende des Jahres weiterlaufen lassen und hat es am gestrigen Donnerstag wieder in Betrieb genommen.
Das AKW Neckarwestheim II steht seit dem 19. Juni 2020 in der Jahresrevision 2020. Es war zuletzt im September 2019 beschädigt wieder hochgefahren worden, obwohl man damals zum dritten Mal in Folge neue Schäden in den Dampferzeugern gefunden hatte: zum Teil tiefgehende Risse in fast 300 Rohren. 

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Aus dem Atom-Energie-Newsletter Juli 2020

EU-Mitgliedsstaaten beschließen: Atomstrom nicht nachhaltig

14.07.2020 Die Entscheidung war am Ende doch eindeutig: Alle EU-Mitgliedsstaaten haben am 24. Juni 2020 beschlossen, dass der Europäische Just Transition Fund („Fond für einen gerechten Wandel“) keine Unterstützung für Atomenergie bereitstellen wird. Mit dem 40 Milliarden Euro schweren Just Transition Fund sollen Regionen unterstützt werden, die von den Folgen des Umstiegs von fossilen auf erneuerbare Energien besonders betroffen sein werden.

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Aus dem Atom-Energie-Newsletter Juli 2020

Die belgische Atompolitik 2020

- eine Bestandsaufnahme -

11.07.2020 In unserem Nachbarland Belgien gibt es zur Zeit vor allem drei besorgniserregende Projekte: Das neue Zwischenlager in Tihange, das Endlager in Belgien für hochradioaktiven und/oder langlebigen Atommüll  und die Laufzeitverlängerung der bestehenden AKWs. Was die drei Themen miteinander zu tun haben und wo sinnvolle Ansatzpunkte für die Anti-Atom-Bewegung in Belgien und im restlichen Europa liegen, erläutert Odette Klepper von der IPPNW Aachen in ihrem Gastbeitrag.

Was die drei Themen mit einander zu tun haben und wo sinnvolle Ansatzpunkte für die Anti-Atombewegung in Belgien und im restlichen Europa liegen erläutert Odette Klepper von der IPPNW Aachen in Ihrem Gastbeitrag.

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01.07.2020 Deutschland hat den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im kommenden Jahr leitet und koordiniert die deutsche Bundesregierung die Arbeit des Rates. Die IPPNW hat gemeinsam mit weiteren unterzeichnenden Organisationen an die Bundesregierung appelliert, dass sie den Vorsitz der Ratspräsidentschaft dafür nutzt, endlich einen konkreten Zeitplan für die Überarbeitung des Euratom-Vertrages zu vereinbaren. Bereits in der Koalitionsvereinbarung von 2018 haben CDU/CSU und SPD vereinbart, dass der Euratom- Vertrag „hinsichtlich der Nutzung der Atomenergie an die Herausforderungen der Zukunft angepasst“ werden muss.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30.06.2020

AKW Fessenheim vom Netz

IPPNW begrüßt Abschaltung des ältesten französischen Atomreaktors

30.06.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die endgültige Abschaltung des ältesten französischen Atomreaktors Fessenheim 2 in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2020. Das Atomkraftwerk, das in unmittelbarer Nähe zur deutschen und schweizerischen Grenze steht, wurde 1978 ans Netz angeschlossen und ist somit über 42 Jahre gelaufen. Die umliegenden Städte Freiburg (D), Strasbourg (F) und Basel (CH) hatten sich über viele Jahre für eine frühzeitigere Abschaltung eingesetzt.

In Fessenheim ereigneten sich weit mehr als 200 meldepflichtige Vorfälle. Ein externer Stresstest zeigte zuletzt substantielle Sicherheitsdefizite auf.

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