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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

17.09.2019 Mit zwei Verordnungen treibt der Bund die Standortsuche für ein atomares Endlager weiter voran. Die erste Verordnung legt die „Sicherheitsanforderungen“ an ein „Endlager“ fest. Die zweite regelt die Anforderungen an die nötigen Sicherheitsuntersuchungen. Die Verordnungen dienen als Grundlage für die Bewertung möglicher Endlager-Standorte. Die Sicherheitsanforderungen wurden gegenüber den aus dem Jahr 1983 deutlich verschärft. Das Ziel ist ein passiver, wartungsfreier Einschluss des Atommülls.

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16.09.2019 Seit mehr als 15 Jahren spricht die Atomindustrie von einer vermeintlichen „Atomaren Renaissance“, von einer neuen Generation moderner, sicherer, sauberer Atomkraftwerken und von einer goldenen Zukunft für die Kernspaltung. Wie viel Bestand diese Träumereien in der Realität tatsächlich haben lässt sich derzeit nirgendwo so gut beobachten wie in den Wirtschaftsspalten französischer Zeitungen, die den Niedergang des französischen Energiekonzerns EDF begleiten.

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16.09.2019 Ungewohnte Worte aus dem japanischen Umweltministerium: während Premier Abe weiterhin an einem Comeback der Atomenergie in Japan arbeitet und versucht, einen größeren Teil der stillgelegte japanischen Atomreaktoren wieder ans Netz anzuschießen, mit dem Ziel, 20% des japanischen Strombedarfs durch Atomkraftwerke abzudecken, ließ der neu ernannte japanische Umweltminister wenige Stunden nach seinem Amtsantritt einen Ausstieg aus der Atomenergie verkünden.

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Aus dem Atomenergie-Newsletter

Atomenergie – der Treibstoff für die Bombe

14.09.2019 Betrachtet man die aktuelle Situation der weltweiten Atomindustrie, so fällt auf, dass es vor allem Atomwaffenstaaten sind, die aktuell noch in Atomenergie investieren: In China gingen in den Jahren 2017 und 2018 die meisten neugebauten Reaktoren ans Netz. Weitere AKW-Neubauten finden sich aktuell in Russland, Indien, Pakistan, Frankreich, Großbritannien und den USA – allesamt Atomwaffenstaaten. Russland baut, finanziert und betreibt zudem Atomkraftwerke in Weißrussland, Bangladesch, der Türkei und Ungarn, während Frankreich ein neues AKW in Finnland bauen lässt.

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Pressemitteilung 19. August 2019

Umweltministerin Schulze unterläuft EuGH-Atomurteil

Trotz Urteils deutsche Brennelemente für AKW Doel 1 und 2

19.08.2019 Das Bundesumweltministerium unterläuft mit einer Serie von neuen Brennelemente-Transporten von der deutschen Brennelementefabrik Lingen zu den belgischen Atomkraftwerken Doel 1 und 2 die aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Nach Recherchen mehrerer Anti-Atomkraft-Initiativen sowie des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW verließen noch im Juli sechs Brennelement-Transporte die emsländische Atomfabrik – der letzte davon am Sonntag, 28. Juli 2019, nur einen einzigen Tag vor Verkündung des wegweisenden EuGH-Urteils zu Doel 1 und 2.

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