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Aktuelles zum Thema "Iran"

Aus dem IPPNW-Blog

Iran: Die Folgen der Sanktionen

Podiumsdiskussion von IPPNW und IALANA in Berlin

03.12.2019 Die US-Sanktionen haben die Öleinnahmen des Iran einbrechen lassen. Die Rationierung von Benzin und Erhöhung der Benzinpreise führten zu Massenprotesten, die die Regierung blutig niederschlug. amnesty international berichtete gestern von mindestens 200 Todesopfern. UN-Sprecher Rupert Colville erklärte: „Wir sind sehr besorgt über die berichteten Verstöße gegen internationale Normen und Standards hinsichtlich der Anwendung von Gewalt, eingeschlossen der Verwendung von scharfer Munition gegen Demonstranten.“ Einigen Anführern der Proteste droht laut Medienberichten die Todesstrafe.

IPPNW-Pressemitteilung vom 23. August 2019

Die Bundesregierung muss eine Beteiligung am Irankrieg ausschließen

G7-Gipfel in Frankreich

23.08.2019 Bundeskanzlerin Angela Merkel muss US-Präsident Donald Trump auf dem G7-Gipfel eine Absage für jegliche deutsche Unterstützung eines Irankrieges erteilen. Auch müsse sie aufgrund des Eskalationsrisikos eine deutsche Beteiligung an einer EU-Militärmission in der Straße von Hormus ausschließen. Das fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. Ein Krieg gegen den Iran würde abertausenden Menschen das Leben kosten und die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21. Juni 2019

Keine deutsche Beteiligung an einem Irankrieg

Drohender Irankrieg

21.06.2019 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt eindringlich vor einer militärischen Intervention im Iran und fordert die Bundesregierung auf, sich weder direkt oder indirekt an einem Krieg gegen Iran zu beteiligen. Sie darf insbesondere nicht zulassen, dass über das deutsche Territorium US-Militärtransporte oder andere Maßnahmen für einen Krieg gegen den Iran durchgeführt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Juni 2019

Kein erneuter Krieg im Nahen Osten

Vorwürfe gegen den Iran

16.06.2019 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich dringend gemeinsam mit den anderen EU-Staaten für eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran einzusetzen. Die Bundesregierung muss zudem einer deutschen Beteiligung an einer Militärintervention gegen den Iran eine unmissverständliche Absage erteilen. Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen, die US-Sanktionen sowie die massive US-Militärpräsenz am Persischen Golf erhöhen die Gefahr einer militärischen Konfrontation.

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ICAN-Pressemitteilung vom 13.10.2017

„Deutschland soll Iran-Deal schützen“

Nobelpreisträgerin kritisiert Trumps Gefährdung des Atom-Abkommens mit Iran

13.10.2017 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) kritisiert Donald Trumps Gefährdung des Atom-Deals mit dem Iran. Xanthe Hall, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland und IPPNW-Abrüstungsexpertin erklärt: „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass sich der Iran nicht an die Vereinbarungen hält. Daher ist Trumps Handeln hochgefährlich: Wenn sich andere Staaten nicht mehr auf völkerrechtliche Verträge verlassen können, schwindet ihr Vertrauen in Diplomatie und friedliche Lösungen. Auch Nordkorea wird so noch schwerer zu überzeugen sein, das Atomprogramm aufzugeben. Die USA müssen wie alle anderen Vertragsparteien ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen einhalten.“

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