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Aktuelles

Pressemitteilung vom 8. April 2020

Kein Kauf von Atombombern im Schatten der Corona-Krise!

Brief von Ärztinnen und Ärzten an die Bundesregierung

08.04.2020 Die von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für diese Woche angekündigte Entscheidung über den Kauf neuer atomwaffenfähiger F-18 Kampfflugzeuge muss verschoben werden, fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW in einem offenen Brief an die Bundesregierung.

Die F-18 sollen die veralteten Tornados der Bundeswehr ersetzen und dazu dienen, die in Büchel stationierten Atomwaffen im Ernstfall ins Ziel zu fliegen. Obwohl der Bundestag 2010 den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert hatte, wäre mit dem Kauf der F-18 die Fortsetzung der Stationierung von Atomwaffen in Deutschland für weitere Jahrzehnte faktisch beschlossen.

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Eine Recherche von ICAN und IPPNW Germany

Nukleare Ausgaben vs. Ausgaben Gesundheitswesen

Was wäre, wenn das Geld für Atomwaffen in das Gesundheitssystem fließen würde?

31.03.2020 Die Regierungen benötigen mehr Ressourcen, um ihren von der COVID-19-Pandemie betroffenen Bürger*innen zu helfen. Mit den öffentlichen Mitteln, die die Atomwaffenstaaten und ihre Alliierten für die Bereitstellung von Massenvernichtungswaffen ausgeben, könnte das Gesundheitswesen in diesen Ländern massiv gestärkt werden. ICAN hat ausgerechnet, wie viel medizinische Ausrüstung angeschafft und wie viel Gesundheitspersonal eingestellt werden könnte, legt man die Ausgaben Frankreichs, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten für die Wartung, Modernisierung und Entwicklung ihrer Atomwaffenarsenale zu Grunde. Für Deutschland haben wir die Kosten für die Anschaffung der Atombomber und die Investitionen ins deutsche Gesundheitssystem gegenübergestellt.

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Pressemitteilung vom 31. März 2020

Ostermarsch in Gronau und Jülich wird verschoben

Demo-Aufruf jetzt als Online-Petition gestartet - "Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten"

31.03.2020 Der diesjährige Ostermarsch an der Urananreicherungsanlage Gronau und an der Uran-Zentrifugenfirma ETC in Jülich wird wegen der Corona-Krise verschoben. Der Aufruf zum Ostermarsch wird nun als Online-Petition unter dem Motto "Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten" im Internet gestartet, um von der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung einen Ausstieg aus der zivil wie militärisch brisanten Urananreicherung zu erreichen. Das vereinbarten die Aktionsbündnisse Münsterland gegen Atomlagen sowie Stop Westcastor aus Jülich. Unterstützt wird die Petition zu Beginn der Kampagne von mehr als 20 Initiativen und Verbänden, darunter der BBU, die IPPNW und der BUND NRW.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25.03.2020

Ärzteorganisation unterstützt Forderung nach einem sofortigen weltweiten Waffenstillstand

Der UNO-Generalsekretär hat Recht

25.03.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW unterstützt die Forderung von UN-Generalsekretär António Guterres nach einem "sofortigen weltweiten Waffenstillstand" angesichts der SARS-CoV-2-Pandemie. Zivilist*innen in Konfliktgebieten müssten vor den verheerenden Auswirkungen der Pandemie geschützt werden, hatte Guterres bei einer Rede im UNO-Hauptquartier am Montag in New York gesagt.

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Die Anzeige erschien am 11.03.2020 in der Süddeutschen Zeitung.
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Japan nach der Verschiebung der Olympiade

Die Corona-Krise zeigt auf drastische Weise, dass die medizinische Versorgung und das Gesundheitssystem weltweit in einem katastrophalen Zustand sind. Wir schreiben das 21. Jahrhundert und dennoch können nicht einmal in den hochentwickelten Ländern Westeuropas, in den USA oder in Japan

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