Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 3. August 2023

78 Jahre seit Hiroshima und Nagasaki

IPPNW fordert die globale Ächtung von Atomwaffen und ein Ende der nuklearen Teilhabe Deutschlands

03.08.2023 Anlässlich der Jahrestage des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA am 6. und 9. August 1945 fordert die IPPNW die Bundesregierung dazu auf, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) beizutreten, Entschädigungszahlungen an die Überlebenden von Nuklearwaffeneinsätzen zu leisten sowie den Austritt Deutschlands aus der nuklearen Teilhabe der NATO. Vom 6. bis 9. August 2023 beteiligt sich die IPPNW zudem deutschlandweit an Gedenkveranstaltungen für die Opfer von Hiroshima und Nagasaki.

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Ärzteorganisation fordert Verbot von Militärangriffen auf Atomkraftwerke

Bericht zu den möglichen Auswirkungen einer Kernschmelze in Saporischschja

02.08.2023 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert von den Mitgliedsstaaten des Atomwaffensperrvertrages, eine deutliche Verurteilung jeglicher Angriffe auf Atomkraftanlagen, einschließlich Reaktoren, Lager für abgebrannte Brennelemente und andere kritische Infrastruktur oder Personal. Atomkraftwerke dürften nicht als Lager für schwere Waffen oder als Stützpunkt für militärisches Personal genutzt werden. Die Mitgliedsstaaten müssten zudem den Schutz aller Strukturen, Systeme und Komponenten, die für den sicheren Betrieb der Atomkraftwerke wesentlich sind, verbindlich vereinbaren.

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Bündnis-Pressemitteilung vom 17. Juli 2023

Atomunfall in russischer Uranfabrik mit einem Toten

Anti-Atomkraft-Initiativen fordern Aufklärung: Stammte defektes Uranfass aus Gronau oder Almelo?

17.07.2023 Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die Ärzteorganisation IPPNW und die unabhängige russische Umweltorganisation Ecodefense befürchten, dass womöglich ein defektes Uranfass aus der westfälischen Urananreicherungsanlage Gronau oder der niederländischen Urananreicherungsanlage Almelo die Ursache für den tödlichen Unfall in der russischen Atomfabrik Novouralsk war. Dort starb in der letzten Woche nach russischen Angaben mindestens ein Arbeiter, weil ein Fass mit Uranhexafluorid undicht geworden war. Über 100 Personen wurden nach der "Explosion" ins Krankenhaus eingeliefert. Betreiber der Atomanlage in der "geschlossenen Stadt" in der Nähe von Ekaterinburg am Ural ist der Staatskonzern Rosatom.

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Pressemitteilung der "Aktion Aufschrei" vom 11. Juli 2023

Keine Streumunition für Ukraine!

Bundesregierung muss sich gegen Lieferung und Einsatz aussprechen!

11.07.2023 "Die Pläne der USA, international geächtete Streumunition an die Ukraine zu liefern sowie der beabsichtigte Einsatz durch die ukrainische Armee, müssen von der Bundesregierung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der "Aktion Aufschrei", zu deren Trägerorganisationen die IPPNW zählt. Zwar seien die USA, die Ukraine und Russland dem Übereinkommen über Streumunition (CCM) nicht beigetreten, doch verbiete das humanitäre Völkerrecht Waffen, die unterschiedslos Kämpfer und Zivilist:innen treffen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10. Juli 2023

Abrüsten fürs Klima ist die beste Sicherheitsgarantie!

Das friedenslogische Rezept der IPPNW zum NATO-Gipfel

10.07.2023 Anlässlich des NATO-Gipfels am 11. und 12. Juli 2023 in Vilnius fordert die IPPNW einen Paradigmenwechsel von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik. Die NATO ist ein Militärbündnis und ihre Strategien entspringen der sogenannten „Sicherheitslogik“, der die IPPNW die Friedenslogik entgegensetzt. „Wir setzen auf multilaterale Zusammenarbeit, Rüstungskontrolle und Abrüstung“, erklärt Ralph Urban, Mitglied des IPPNW-Vorstandes, „statt auf eine militärische Sicherheitsarchitektur – wie sie in der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung formuliert wird.“

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Juli 2023

Abzug statt Aufrüstung

Das IPPNW und ICAN-Zukunftscamp 2023 in Düren

09.07.2023 Am heutigen Sonntag endet das diesjährige IPPNW und ICAN-Zukunftscamp für atomare Abrüstung und Klimaaktion in Düren. Über sechs Tage nahmen mehr als 100 Personen an der Aktionswoche teil, um friedlich gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland zu protestieren sowie den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag und die verpflichtende Einbeziehung der CO²- Emissionen von Militär und Rüstungsindustrie in die UN-Klimaberichte zu fordern.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 07.07.2023

Öffentliche Kundgebung und Aktionen gegen die Stationierung von Atomwaffen am Fliegerhorst Nörvenich

IPPNW und ICAN Deutschland Zukunftscamp 2023

07.07.2023 Bei einer öffentlichen Kundgebung am Fliegerhorst Nörvenich haben am Freitagmorgen Mitglieder der Friedensnobelpreisträgerorganisationen IPPNW und ICAN gegen die Stationierung der neuen B61-12 Atombomben in Deutschland und für einen Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag demonstriert. Die Kundgebung ist Teil des IPPNW- und ICAN Zukunftscamps, das derzeit in Düren bei Köln stattfindet.

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Gedenken an Hiroshima – Wie Abrüstung möglich ist

Rede von Dr. Lars Pohlmeier zum Hiroshima-Tag in Bremen am 6. August 2023 Der Hiroshima-Tag ist ein Tag des Gedenkens an die Hunderttausenden von Toten in Hiroshima und Nagasaki. Für mich persönlich, der ich selbst in Hiroshima und auch an

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