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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 28. September 2020

Ärzteorganisation fordert schnellen und vollständigen Atomausstieg

Zwischenbericht für die Atommülllagerung

28.09.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Zwischenberichts der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen schnellen und vollständigen Atomausstieg. Die sechs verbleibenden Atomkraftwerke in Deutschland sowie die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennstäbeproduktion in Lingen müssen so schnell wie möglich geschlossen werden. Die BGE hat in ihrem Bericht mehr als die Hälfte des deutschen Staatsgebiets für prinzipiell geeignet erklärt, um hoch radioaktive Abfälle dauerhaft einzulagern. Es ist vorgesehen, bis 2031 den Standort endgültig festzulegen. Aktuell lagert der Atommüll in relativ ungesicherten oberirdischen Zwischenlagern quer durch die Republik – eine anhaltende Gefahr für Umwelt und öffentliche Gesundheit.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25.09.2020

Klimaschutz ist präventive Sicherheitspolitik

Globaler Klimastreik

25.09.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich des heutigen Globalen Klimastreiks auf, den Militärhaushalt zugunsten der Bekämpfung der Klimakatastrophe und der Förderung der Klimaresilienz deutlich zu reduzieren. Die Haushaltsausgaben für das Militär übersteigen die Ausgaben für das Umweltministerium enorm. In Deutschland stellt der Haushalt 12,4% der Ressourcen (45 Mrd. Euro) im Jahr 2020 für das Verteidigungsministerium bereit. Dem Umweltministerium stehen hingegen nur 0,8% (3 Mrd. Euro) zur Verfügung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 24.09.2020

IPPNW fordert transparentes und partizipatives Verfahren zur Standortbestimmung

BGE stellt am 28. September mögliche Regionen für Atommülllagerung vor

24.09.2020 Das Verfahren der Standortbestimmung zur Atommülllagerung muss so transparent, partizipativ und fair wie möglich erfolgen, frei von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Das fordert die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich der bevorstehenden Vorstellung der potentiellen Standorte für hochradioaktiven Müll. Die IPPNW ist wie die meisten anderen Wissenschaftler*innen der Meinung, dass die derzeitige Aufbewahrung hochradioaktiver Materialien in unsicheren oberirdischen Zwischenlagern so schnell wie möglich beendet werden muss, da die gefährlichen Stoffe dort relativ ungeschützt Naturkatastrophen, Terroranschlägen, Sabotage, Hackerangriffen oder menschlichem Versagen ausgesetzt sind.

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IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 21.09.2020

100 deutsche Städte für ein Atomwaffenverbot

Dresden unterzeichnet ICAN-Städteappell am Internationalen Weltfriedenstag

21.09.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt den 100. deutschen Beitritt zum ICAN-Städteappell am heutigen Weltfriedenstag durch die Stadt Dresden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert unterzeichnete den Appell im Rathaus im Beisein von Vertreter*innen der IPPNW und ICAN. Die Ärzteorganisation ruft die Bundesregierung auf, der Forderung der Städte nach einem Beitritt Deutschlands zum UN-Verbot von Atomwaffen endlich nachzukommen. Seit Mainz im Februar 2019 den Anfang gemacht hat, schließen sich immer mehr Städte dem Appell an. Mit der Unterschrift von Dresden haben sich nun alle Landeshauptstädte dem Appell angeschlossen. Darüber hinaus rufen vier Bundesländer (Hamburg, Berlin, Bremen und Rheinland-Pfalz) die Bundesregierung auf, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.

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Online-Mitgliederversammlung


3. Oktober 2020, 14-18 Uhr

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„Ein neues Klima für den Frieden“

Am 21. September kamen drei interessante Sprecher*innen zusammen um am Weltfriedenstag unter dem Motto „Klimawandel bekämpfen.Gewalt verhindern“ über die Zusammenhänge zwischen Klimaveränderungen und Krieg zu diskutieren. Thema war zudem die Rolle der Vereinten Nationen in Anbetracht ihres 75. Geburtstages, die

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