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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 26. Mai 2020

IPPNW ruft Bundesregierung auf, sich für mehr Rüstungskontrolle einzusetzen

USA wollen "Open Skies"-Abkommen kündigen

26.05.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft die Bundesregierung auf, sich aktiver für den Erhalt der Rüstungskontrolle einzusetzen. Angesichts der Kündigung mehrerer Rüstungskontrollverträge wie dem INF-Vertrag, dem Iran-Abkommen und jetzt neuerdings dem Vertrag zum offenen Himmel (Open Skies Treaty), sollten Außenminister Heiko Maas und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Einfluss geltend machen, um vor allem die USA an den Verhandlungstisch mit den jeweiligen Vertragspartnern zu holen. Laut Medienberichten hat die US-Administration sogar erwogen, wieder Atomtests  aufzunehmen. Auch der bilaterale „New START“-Vertrag zur Reduzierung von strategischen Atomwaffen droht, nächstes Jahr ohne Ersatz auszulaufen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26. Mai 2020

Wirtschaftsinvestionen an den Schutz der Gesundheit von Mensch und Planet knüpfen

Healthy Recovery Brief an die G20

26.05.2020 In einem Offenen Brief an die Staatschefs der G20-Staaten fordern heute mehr als 350 Gesundheitsorganisationen aus 90 Ländern eine „gesunde Erholung“ der Wirtschaft. Die enormen Investitionen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie in Schlüsselsektoren wie Gesundheitsversorgung, Verkehr, Energie und Landwirtschaft müssten Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung in ihrem Kern verankern. Die Unterzeichner des Briefes repräsentieren insgesamt 40 Millionen Beschäftigte aus dem Gesundheitssektor. Gesundheit bzw. die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen sowie auf die planetare Gesundheit müssten bei der Wirtschaftsförderung verankert werden. Dazu gehörten auch sauberes Wasser, saubere Luft und Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Mai 2020

Ärzteorganisation fordert Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts

Drohende Annexion von Teilen des Westjordanlandes

19.05.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat Außenminister Heiko Maas in einem Brief aufgefordert, die Pläne der neuen israelischen Regierung zur Annexion von Teilen des Westjordanlandes als eklatanten Völkerrechtsbruch zu kritisieren. Die Bundesregierung solle sich für einen tragfähigen Frieden einzusetzen, der die Positionen beider Konfliktparteien respektiert und für beide annehmbare Kompromisse enthält. Waffenlieferungen nach Israel sollten gestoppt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Mai 2020

IPPNW warnt vor den Gesundheitsfolgen

Podiumsdiskussion zu Kampfdrohnen im Verteidigungsministerium

12.05.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt nach der gestrigen Podiumsdiskussion im Verteidigungsministerium vor einer Bewaffnung der von der Bundesregierung geleasten Heron TP-Drohnen. „Die ethischen, rechtlichen und humanitären Folgen ihres Einsatzes sind so tiefgreifend, dass wir eine breitere gesellschaftliche Debatte über den Eintritt in eine neue Form der Kampfführung brauchen,“ erklärt Susanne Grabenhorst, IPPNW-Vorsitzende. „Wir als Ärztinnen und Ärzte werden weiter auf die möglicherweise generationenübergreifenden Folgen von permanenter Überwachung mit der ständigen Gefahr hinweisen, Opfer
eines gezielten oder versehentlichen Angriffs zu werden.“ Eine Reihe von Untersuchungen zeige zudem, dass Nicht-Kombattant*innen, darunter auch Kinder, unter der unberechenbaren Bedrohung durch Drohnen gesundheitliche Störungen entwickeln.

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Materialien

IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“

 

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Wichtige Termine

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Auftakt der Debatte über bewaffnete Drohnen

Am vergangenen Montag, den 11. Mai 2020, fand die Auftaktveranstaltung der öffentlichen Debatte zur Bewaffnung von Drohnen statt. In den Podiumsdiskussionen mit unterschiedlichen Akteur*innen aus Politik und Wissenschaft wurde unter ethischen, militärisch-technokratischen und rechtlichen Aspekten über die ballistische Aufrüstung der

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