IPPNW.DE

Begegnung und Austausch

Famulieren & engagieren

Jedes Jahr haben vierzehn Studierende bei einer Famulatur und einem anschließenden Einsatz in einem Sozialprojekt- oder Friedensprojekt die Möglichkeit, für zwei Monate besondere Erfahrungen in einem der verschiedenen Projektländer zu sammeln. Das Besondere an diesem Projekt sind die intensive Vor- und Nachbereitung zusammen mit den Alumni des Vorjahres und der gute Kontakt zu den anderen Teilnehmer*innen.

Brücken der Verständigung

Seit dem Jahr 1995 werden Medizinstudierende aus den verschiedenen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens  im Rahmen des IPPNW-Programms „Bridges of Understanding“ nach Würzburg eingeladen, um dort eine einmonatige Famulatur in der Missionsärztlichen Klinik/Juliusspital abzuleisten. Sie arbeiten in den verschiedenen Fachbereichen, wohnen gemeinsam im Haus St. Michael in der Nähe des Krankenhauses und werden von IPPNW-Medizinstudierenden betreut. Alljährlich findet zudem im Frühjahr ein Netzwerk-Treffen auf dem Balkan statt. Ein Wochenende wird über Friedensthemen diskutiert, es werden Freundschaften gepflegt und Kontakte geknüpft.

Begegnungsreise Palästina/Israel

Bereits zum siebten Mal veranstaltet die IPPNW 2020 eine Palästina-Israel-Begegnungsreise. Dabei lernen die Teilnehmer*innen das Leben der Palästinenser*innen im Westjordanland und und in Jerusalem kennen, ihre Hoffnungen und ihre Probleme. Sie informieren sich über die Folgen der israelischen Besiedlungs- und Besatzungspolitik mit Mauern, Zäunen und Kontrollpunkten. Als Gäste in Familien erleben sie den Alltag der Menschen in Bethlehem und treffen Friedens- und Menschenrechtsgruppen aus Israel und Palästina, die ihre Sicht der Situation erläutern. Auf dem Programm stehen neben einem Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem Ausflüge nach Ramallah, Jericho und zum Toten Meer.

Aufklärung und Advocacy

IPPNW-Peace Academy

Let´s talk about Peace – unter diesem Motto fand 2018 die erste IPPNW-Peace Academy für junge Leute und Studierende statt. Es ging um Strukturen der Friedensbewegung, die Leitlinien der Bundesregierung für Krisenprävention, das Konzept der Zivilen Konfliktbearbeitung sowie die Frage, wo die junge Generation ihren Platz in "der" Friedensbewegung sieht oder wie Kampagnenarbeit funktioniert. Die nächste Peace Academy findet unter dem Motto "Wanted: Peacemakers" vom 7.-9. Februar 2020 in Berlin statt.

ICAN

ICAN Deutschland e.V. ist der deutsche Zweig der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) und damit Mitglied eines globalen Bündnisses von über 450 Organisationen in 100 Ländern. Dieses internationale Bündnis wurde 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die deutsche IPPNW-Sektion ist Mitglied bei ICAN und viele Studierende engagieren sich für die Abschaffung von Atomwaffen und einen Beitritt Deutschlands zum UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen.

Global Health Summerschool

Die IPPNW Deutschland und das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité bieten jedes Jahr eine einwöchige internationale und interdisziplinäre Summerschool für Studierende und junge Berufstätige über globaleGesundheit an. Wiederkehrende Themen sind Klimawandel, Migration und Flucht, Krieg und Trauma sowie Gesundheit zwischen Ethik und Ökonomisierung. Die Summerschool möchte nicht nur zur Diskussion und Reflektion anregen, sondern auch Handlungsansätze für Engagement aufzeigen. Die Summerschool wird maßgeblich von Alumni mit vorbereitet und von einer eintägigen Global Health Konferenz ergänzt.

Medical Peace Work

Europäische Gesundheitsorganisationen – darunter fünf IPPNW-Sektionen, haben 2011 das Curriculum „Medical Peace Work“ zur medizinischer Friedensarbeit entwickelt, das sich aus konkreten Erfahrungen medizinischer Friedensarbeit entwickelt hat. Ziel der sieben interaktiven Online-Kurse Kurse ist es, Gesundheitspersonal über die Folgen von Krieg und anderen Formen von Gewalt für die Gesundheit von Individuen und Bevölkerungsgruppen zu informieren. Die Online-Kurse werden ergänzt durch zahlreiche, teils interaktive Fallstudien. Das Material findet ihr auf der Website – ihr könnt es als Gruppe gemeinsam benutzenoder eigenständig einen der Online Kurse während eines bestimmten Zeitraumes absolvieren. 

Menschenrechtstribunal

Das innenpolitische Klima gegenüber Geflüchteten hat sich seit 2016 zunehmend verschlechtert. Asylgesuche werden immer rigoroser abgelehnt. Dabei kommt es vermehrt zu Abschiebungen von kranken, traumatisierten und schwangeren Personen. Diese mit dem Menschenrecht auf Gesundheit unvereinbare Praxis setzt geflohenen Menschen unzumutbaren Gefahren aus. Um für solche Gesetzesverletzungen ein öffentliches Bewusstsein zu schaffen, haben sich verschiedene Akteur*innen aus Zivilgesellschaft und dem Gesundheitsbereich zu einem Bündnis zusammengeschlossen - darunter auch die IPPNW. Das Bündnis sammelt und dokumentiert solche Menschenrechtsverletzungen, die anschließend in Form eines öffentlichen Tribunals vorgetragen und von einer unabhängigen Jury aus namhaften Wissenschafter*innen sowie öffentlichen Persönlichkeiten beurteilt werden. Das "Menschenrechtstribunal" in Form einer symbolischen Verhandlung soll im Oktober 2020 in Berlin stattfinden.

Sommerakademie Atomares Erbe

Was passiert mit dem Atommüll und vor welchen Herausforderungen stehen wir und folgende Generationen heute und in Zukunft? Darum dreht sich diese Sommerakademie, bei der die Teilnehmer*innen nicht nur inhaltliche, sondern auch tatsächliche Einblicke in Atommülllager vor Ort bekommen. Die nächste Sommerakademie "Atomares Erbe" findet vom 15.-19. Mai 2020 in Wolfenbüttel statt.

Ansprechpartner*innen

Susanne Dyhr, IPPNW-Referentin für Soziale Verantwortung
Susanne Dyhr
famulieren & engagieren, Global Health Summer School
Tel. 030/698074 - 17
Kontakt


Xanthe Hall

ICAN
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt


Angelika Wilmen

Peace Academy, Medical Peace Work
Tel. 030 / 698074 - 15
Kontakt

Ewald Feige
Sommerakademie "Atomares Erbe"
Kontakt

Sitemap Überblick