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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 21. Mai 2019

Radioaktive Kontamination in Deutschland wäre hoch

Neue Studie zu Risiko eines Schweizer Tschernobyls

Leibstadt: Deposition from a 116.89 PBq release of Cs-137, Grafik: Projekt flexRisk21.05.2019 

Mehr als Hunderttausend Strahlenopfer sind in Europa zu erwarten, sollte sich in einem Schweizer Atomkraftwerk ein großer Unfall ereignen. Dies geht aus einer wissenschaftlichen Studie aus Genf hervor, die moderne meteorologische Berechnungen und neue medizinische Erkenntnisse berücksichtigt. Aufgrund der Lage der Atomkraftwerke und der Bevölkerungsdichte in der Region wäre kein Land so stark betroffen wie Deutschland: Hier wären 30-40% der Bevölkerung radioaktiver Kontamination ausgesetzt, verglichen mit gerade einmal 8 % in der Schweiz. Das sind fünf mal so viele Menschen in Deutschland wie in der Schweiz.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.05.2019

Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr

Antrag zu BDS

Der Göttinger Friedenspreis wurde am 9. März an die „Jüdische Stimme“ verliehen. Die Vergabe war schon vorab heftig umstritten. Foto: Jüdische Stimme17.05.2019 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an die Abgeordneten des Bundestages, dem Antrag „Der BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“ nicht zuzustimmen. Die IPPNW unterstützt die Forderung, Antisemitismus in allen seinen Formen zu verurteilen und zu bekämpfen. Der von Innenminister Seehofer vorgestellte Bericht des Bundeskriminalamts über die Zunahme antisemitischer Straftaten, von denen fast 90% rechten Tätern zugeordnet wurden, bestärkt die Ärzt*innen in sozialer Verantwortung in ihrem Bemühen, für eine tolerante und nicht-rassistische Gesellschaft einzutreten.

Pressemitteilung vom 11. Mai 2019

Waffenembargo gegen die Kriegskoalition im Jemen gefordert

Waffenthron in Berlin

Spektakuläre Kunstaktion. Merkel, Macron, May und der spanische Regierungschef Pedro Sanchez wetteifern um den Platz auf dem Waffenthron. Foto: Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel.11.05.2019 

„Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ fordert die Bundesregierung auf, ausnahmslos alle Rüstungsexporte an die Kriegskoalition im Jemen zu stoppen und sich auf europäischer Ebene für ein gleichlautendes Waffenembargo einzusetzen,“ begründet die Kampagnen-Sprecherin und pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann die spektakuläre Kunstaktion, die heute im Regierungsviertel in Berlin den Blick auf die tödlichen Folgen der deutschen und europäischen Rüstungsexportpolitik lenkte.

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 10. Mai 2019

Atomwaffenverbot von unten

Städte unterstützen Atomwaffenverbot

ICAN save Berlin, Grafik: ICAN10.05.2019 

Die Abrüstungsorganisationen ICAN und IPPNW begrüßen den gestrigen Beschluss des Berliner Abgeordnetenhaus zum Atomwaffenverbot. Das Parlament hat den Berliner Senat aufgefordert, sich auf Bundesebene für eine deutsche Unterzeichnung und Ratifizierung des UN-Vertrages über das Verbot von Atomwaffen einzusetzen sowie den ICAN-Städteappell zu unterzeichnen. Während sich die Bundesregierung weiterhin weigert, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten, regt sich auf Länder- und Städteebene zunehmend Widerstand.

IPPNW-Pressemitteilung vom 08.05.2019

Ärzte fordern stärkeres Engagement der Bundesregierung für Iranabkommen

Konflikt zwischen den USA und dem Iran

Abschluss der Verhandlungen zum Iran-Atomabkommen am 14.07.2015 in Wien, Foto: Wikipedia,  Dragan Tatic, CC BY 2.008.05.2019 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich intensiv für die Rettung des Atomabkommens mit dem Iran einzusetzen. Die erneut verschärften US-Sanktionen würden Lieferungen medizinischer und humanitärer Güter in den Iran empfindlich stören, so das Fazit der internationalen „Health for Peace“-Konferenz in Shiraz vergangenen November. Zudem könnte ein Scheitern des Abkommens zu einem nuklearen Wettrüsten in der Region führen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 8. Mai 2019

Dialog und Deeskalation statt Abschreckung und Drohung

NATO-Großübung vom 9.-15. Mai 2019

IPPNW-Kampagne "Wir weigern uns, Feinde zu sein"08.05.2019 

Mit großer Sorge sieht die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die morgen beginnende NATO-Übung, in der die militärische Reaktion der Allianz auf einen potentiellen russischen Angriff geprobt wird. Die Großübung beginnt am 9. Mai, ausgerechnet an dem Tag, an dem in Russland an das Kriegsende 1945 und die Befreiung Deutschlands vom Faschismus erinnert wird. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, für eine gemeinsame Sicherheitspolitik durch vertrauensbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung einzutreten, statt sich an Großmanövern zu beteiligen.

INF-Aktionstag

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Frauen und Medizin auf dem Balkan

Seit dem Jahr 1995 werden Medizinstudierende aus den verschiedenen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens im Rahmen des IPPNW-Programms „Bridges of Understanding“ nach Würzburg eingeladen, um dort ein einmonatiges Praktikum in der Missionsärztlichen Klinik/Juliusspital (Klinikum Würzburg Mitte) zu leisten. Sie haben Einblick

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