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Atomwaffen

Jeglicher Einsatz von Atomwaffen verursacht katastrophales menschliches Leid. Ein Atomkrieg würde das Ende unserer Zivilisation und eine Katastrophe für die Ökosysteme des Planeten bedeuten. Schon ein regional begrenzter Atomkrieg hätte so weitreichende Konsequenzen für das Klima und unsere Landwirtschaft, dass das Leben und die Gesundheit von Milliarden von Menschen bedroht wären.

Das Ziel der IPPNW ist es, durch unsere Arbeit dazu beizutragen, einen Atomkrieg zu verhindern. Mit diesem Ziel klären wir über die medizinischen Folgen von Uranbergbau, Herstellung, Testung und Einsatz von Atomwaffen auf und setzen uns für konkrete Abrüstung und ein vollständiges Verbot von Atomwaffen ein.

Mehr über unsere Themen

Aktuelle Aktionen und Veranstaltungen

Postkartenaktion

Atomwaffen-Kooperation mit Frankreich: Ceci n'est pas une option!

Über das Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt unterstützt die IPPNW die neue Postkartenaktion von Ohne Rüstung Leben: NEIN zur deutsch-französischen Atomwaffen-Kooperation! Frankreich und Deutschland wollen in der Atomwaffenpolitik stärker zusammenarbeiten. Damit legitimiert Deutschland die nukleare Aufrüstung Frankreichs und den angekündigten Abbau von Transparenz. Protestieren Sie dagegen und machen Sie mit bei der Postkartenaktion an den deutschen Bundeskanzler und den französischen Botschafter!

Aktion verlängert

Sadakos Kraniche

Beim Origami falten ins Gespräch kommen

Auch 2026 senden wir wieder Origami-Kraniche nach Hiroshima: zum Gedenken an die Atombombenangriffe und an Sadako Sasaki, die Tausend Kraniche bastelte, um nicht an den Folgen der radioaktiven Strahlung zu sterben. Denn was passiert, wenn Menschen zusammenkommen, um einen Kranich zu falten? Es entsteht Raum für Begegnung und für Gespräche über die Zukunft, in der wir leben wollen. Deshalb laden wir dazu ein, bei Veranstaltungen gemeinsam Origami-Kraniche zu falten und dabei über Atomwaffen zu sprechen: die Geschichte, die Folgen und darüber, wie wir für eine Welt ohne diese Waffen eintreten können.

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Aktuelle Materialien

Broschüre

Überleben bedeutet Widerstand leisten

Die Folgen der Atomwaffentests - Die Stimmen der Betroffenen

Die Broschüre thematisiert die Folgen der weltweiten Atomwaffentests. Übersichtsartikel zu den einzelnen Atomwaffenstaaten stellen die Auswirkungen in den jeweiligen Testgebieten sowie den lokalen Widerstand dar. Ergänzt werden diese durch Berichte von Überlebenden und Expert*innen, die mit ihren persönlichen Erfahrungen neue Perspektiven für den Kampf um Gerechtigkeit und Aufklärung eröffnen.

44 Seiten, DinA4.

Die Broschüre ist eine Publikation des IPPNW-Projekts "To Survive is to Resist". Mehr Informationen zu diesem Projekt und den Stimmen von Überlebenden von Atomwaffen finden sich auf der Projektwebseite.

Artikel zum Thema Atomwaffen

IPPNW-Pressemitteilung vom 02. November 2023

Kundgebung und Petitionsübergabe am 6. November in Berlin

120.000 Stimmen für das Atomwaffenverbot

02.11.2023 Über 120.000 Menschen fordern die Bundesregierung in einer Petition dazu auf, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Einladung zur Kundgebung und Petitionsübergabe am 6. November um 14:00 Uhr vor dem Auswärtigen Amt in Berlin.

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Atomwaffen A-Z

Teststoppvertrag: Russland zieht Ratifizierung zurück

27.10.2023 Russland hat sich dafür entschieden, die Ratifizierung des Atomteststoppvertrags von 1996 zurückzuziehen, um die Position der USA „widerzuspiegeln“. Kurz nach der Entscheidung des Föderationsrats hat das russische Militär eine Atomkriegsübung durchgeführt. Die Entscheidung wird von internationalen NGOs als ein Rückwärtsschritt wahrgenommen.

23.10.2023 Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen verurteilt die NATO-Atomübung in Europa. Zum jährlichen NATO-Atomwaffenmanöver "Steadfast Noon", das am 16. Oktober 2023 begonnen hat, gehört es, den Atomkrieg in Europa zu üben. In diesem Jahr finden die Übungen in Italien, Kroatien und im Mittelmeerraum statt. Dabei wird die Logistik für den Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen trainiert, die im Falle eines Einsatzes oder einer versehentlichen Auslösung Zehntausende von Menschen töten und verletzen und dauerhafte Umweltschäden verursachen würden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Oktober 2023

Ärztliche Friedensorganisation warnt vor neuen Atomtests

Atomteststoppvertrag

19.10.2023 Russland steht kurz davor, seine Ratifizierung des Atomteststoppvertrages (CTBT) von 1996 zurück zu ziehen. Es bedarf nur noch einer Bestätigung des oberen Hauses der Duma. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert dieses Vorhaben scharf und warnt davor, dass dies einen Schritt in Richtung erneuter Atomtests bedeute. Seit 1996 hat mit Ausnahme von Nordkorea kein Staat der Welt Atomtests durchgeführt.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Ansprechpartner

Dr. med. Lars Pohlmeier

Dr. med. Lars Pohlmeier
IPPNW-Vorsitzender
Kontakt

Materialien

IPPNW-Forum 186: Nukleare Abrüstung statt leerer Versprechen

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Faltblatt "Mut zum Widerspruch. Mut zur Abrüstung. Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!"
mit Hintergründen zu Rüstungskontrolle und Völkerrecht, zur aktuellen Aufrüstung und zum Engagement für die Abschaffung der Atomwaffen. 

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Massenvernichtungs-waffen im Namen der Kirche?
Die Stellungnahme kritisiert die Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland - insbesondere den Versuch, den Besitz von Atomwaffen, die Abschreck-ungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen.

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Hibakusha/Survivors - Überlebende von Atomwaffen: Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffen für die Überlebenden und lässt Betroffene zu Wort kommen. Format DinA4.

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Factsheet: Auswirkungen einer Atomexplosion. Was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird? Welche sofortigen, kurz- und langfristigen Auswirkungen hat ihre Explosion? Format DinA4.

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