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Aktuelles zum Thema humanitäre Folgen von Atomtests

IPPNW-Pressemitteilung vom 30.10.2025

Rüstungskontrolle statt nuklearer Macho-Rhetorik

IPPNW verurteilt Ankündigung neuer US-Atomwaffentests

30.10.2025 Die Friedensorganisation IPPNW (Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkriegs) verurteilt die Ankündigung von Atomwaffentests durch US-Präsident Trump. “Die Vernichtungsdrohung durch die Atomwaffenarsenale verbietet eine nukleare Macho-Rhetorik. Der gesunde Menschenverstand verlangt nicht weitere Eskalation, sondern den Wiedereinstieg in Rüstungskontroll- und Abrüstungsverhandlungen, um die Menschheitsbedrohung durch Atombomben zu begrenzen, erklärt Dr. Lars Pohlmeier, Vorsitzender der deutschen IPPNW. “Das inzwischen seit Jahrzehnten bestehende Atomtestmoratorium aller großen Atomwaffenstaaten ist eine zivilisatorische Errungenschaft, die unbedingt verteidigt werden muss.“

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08.10.2025 Im November 2025 widmet sich eine dreiteilige Online-Fortbildungsreihe der IPPNW den häufig unterschätzten gesundheitlichen Auswirkungen niedriger Strahlendosen.  An drei Abenden beleuchten Experten aus Medizin und Forschung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu biologischen Mechanismen, epidemiologischen Befunden und neuen Studiendaten. Themen sind unter anderem Niedrigstrahlungserkrankungen in der Umgebung von Atomanlagen, Uranbergbau- und Atomwaffentestgebieten, die Grundlagen strahleninduzierter Schäden sowie aktuelle Ergebnisse, die auf höhere Gesundheitsrisiken selbst bei geringster Exposition hinweisen.  Die Anmeldung ist auch für Nichtärzt*innen über die LAEK Hamburg möglich.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16. Juli 2025

80 Jahre Trinity-Test – Mahnung gegen das nukleare Zeitalter

Mediziner*innen rufen zum Gedenken und zur politischen Konsequenz auf

16.07.2025 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft anlässlich des 80. Jahrestags des ersten Atomtests zum Gedenken auf – und fordert politisches Umdenken. Am 16. Juli 1945 detonierte in der Wüste von New Mexico zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine Atombombe – Codename „Trinity“. Mit diesem Test begann ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte. 80 Jahre später sind die Gefahren nuklearer Waffen realer denn je: Atomwaffenarsenale werden modernisiert und geopolitische Spannungen verschärfen sich.

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Frankfurter Rundschau, 09. Mai 2025

Überlebende von Atomtests: Die Sonne färbt sich rot, rot wie Gift

09.05.2025 Überlebende von Atomwaffentests in Französisch-Polynesien und Kasachstan berichten von den verheerenden Folgen und ihrem Kampf um Entschädigung.

Mit dem Sommer begannen auch die Feuer. Die Sonne färbte sich rot, riesige Aschewolken verdunkelten den Himmel. Die Frau, die in dem Dokumentarfilm „Jara“ die Atomtests in der Steppe von Nordkasachstan schildert, ist 87 Jahre alt. Ihr ganzes Leben hat sie in der Gegend um das Atomwaffentestgelände Semipalatinsk verbracht. Viele andere sind früh gestorben. Die Zeitzeugin berichtet in der vor drei Jahren entstandenen Doku der Kasachin Aigerim Seitenova von den Explosionen, von denen die Menschen damals nicht wussten, dass sie Radioaktivität freisetzen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25. April 2025

Überlebende von Atomwaffentests zu Besuch in Deutschland

Veranstaltungsreihe mit Gästen aus Kasachstan und Französisch-Polynesien / Mai 2025 in Hamburg, Bonn, Frankfurt & Berlin

25.04.2025 Vom 4. bis 13. Mai 2025 lädt die Friedensnobelpreisorganisation IPPNW drei Überlebende der Atomwaffentests aus Kasachstan und Französisch-Polynesien nach Deutschland ein, um über die bis heute anhaltenden Folgen der nuklearen Testreihen in ihren Heimatregionen zu berichten.

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Ansprechpartnerin

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Materialien

"Die katastrophalen Folgen der Atomtests"

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