Suche
Spenden
Menü

Für eine Welt in Frieden

Unsere Aufgabe als Ärztinnen, Ärzte und Menschen im Gesundheitswesen ist die Erhaltung von Gesundheit und Leben; das geht nur mit Frieden. Wir setzen uns ein für zivile und nachhaltige Konfliktlösungsstrategien und Sicherheitsstrukturen. Zum Gewaltverbot der UN-Charta und zum Völkerrecht gibt es keine Alternative. Wir engagieren uns gegen die Militarisierung von Gesellschaften und Gesundheitssystemen. Statt uns der Illusion hinzugeben, Kriege wären vom Gesundheitswesen beherrschbar, fordern wir eine konsequente Deeskalation und Friedenspolitik.

Aktuelle Aktionen

2. Oktober 2026 in Berlin

Große Bühne für Protest gegen Aufrüstung und Wehrpflicht

Mehr als 20.000 Teilnehmende bei UNZWINGBAR-Kundgebung vor dem Brandenburger Tor

05.10.2026 Mehr als 20.000 größtenteils sehr junge Menschen, darunter viele Schüler*innen, haben am vergangenen Freitag bei der "Unzwingbar"-Konzertkundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen Aufrüstung, Kriege und die drohende Wehrpflicht protestiert. Auf der Bühne kamen vor allem junge Menschen zu Wort. Sie beleuchteten die negativen Folgen der Militarisierung unserer Gesellschaft und forderten eine lebenswerte und friedliche Zukunft.

lesen

Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW hat am 15. September 2025 eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens gestartet. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

lesen

Bündnispressemitteilung vom 2. Oktober 2025

Abrüstungsappell gestartet

Initiativen sammeln Unterschriften für einen Politikwechsel

02.10.2025 Unter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden.

lesen

IPPNW-E-Mail-Aktion & Schweigemarsch

Freiheit für Dr. Hussam Abu Safiya

13.07.2026 Der Kinderarzt Dr. Hussam Abu Safiya wurde im Dezember 2024 in Gaza verhaftet, als das israelische Militär das Kamal-Adwan-Krankenhaus stürmte. Abu Safiya ist Leiter des Krankenhauses und eine der bekanntesten Stimmen des zerstörten Gesundheitssektors im besetzten Gazastreifen. Sein Gesundheitszustand ist inzwischen lebensbedrohlich. Bitte schreiben Sie an den israelischen Botschafter in Berlin Ron Prosor und bitten Sie ihn, sich für die Freilassung des Arztes und der anderen inhaftierten Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens einzusetzen.

Am Sonntag, dem 26. Juli 2026 fand ein Schweigemarsch mit Hunderten Gesundheitsfachkräften statt, die die sofortige Freilassung von Dr. Abu Safiya und 82 weiteren unrechtmäßig inhaftierten Kolleg*innen forderten.

Kampagne

Friedensfähig statt erstschlagfähig

Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!

03.02.2025 Ziel der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ist es, möglichst breite und bundesweite Proteste gegen die geplante Stationierung landgestützter US-Marschflugkörper, Hyperschallwaffen und Raketen in Deutschland zu bündeln. Wir wollen über die Risiken und Gefahren der Stationierung aufklären und so die dringend nötige Debatte lostreten, vor der sich der Bundeskanzler seit der Ankündigung der Stationierung im Juli 2024 drückt.

Denn:

  1. Landgestützte Mittelstreckenwaffen sind Angriffswaffen mit extrem destabilisierender Wirkung.
  2. Landgestützte Mittelstreckenwaffen erhöhen das Risiko eines Atomkriegs aus Versehen.
  3. Landgestützte Mittelstreckenwaffen gießen Öl ins Feuer eines neuen (nuklearen) Rüstungswettlaufs.
  4. Landgestützte Mittelstreckenwaffen der USA machen Deutschland zu einem zentralen Angriffsziel.

Aktuelle Materialien

IPPNW-Infoblatt

Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung des Gesundheitswesens

Im Geiste der „Zeitenwende“ soll unser Gesundheitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Widerstandsfähigkeit gegen Krisen bedeutet nun Kriegsplanung. Deutschland soll Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Soldat*innen werden. Als Ärzt*innen und Beschäftigte im Gesundheitswesen wissen wir, dass Krieg immer Not und Elend, Krankheit, Verletzung und Tod bedeutet. Unsere Aufgabe ist die Versorgung unserer Patient*innen,  nicht die Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens.

DIN A4 doppelseitig, kostenlos
PDF-Download

Flyer

Gaza: Nein zum Angriff auf das Humanitäre Volkerrecht!

Es ist inakzeptabel, dass Krankenhäuser und Medizinpersonal zur Zielscheibe werden und die Zerstörung der medizinischen Infrastruktur als Mittel der Kriegsführung eingesetzt wird! Die unverhältnismäßige militärische Gewalt im Gazastreifen, die wiederholten Massenvertreibungen, die systematische Zerstörung von ziviler Infrastruktur und das bewusste völkerrechtswidrige Vorenthalten von humanitärer Hilfe, von Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung durch Israel bedrohen das Leben hunderttausender Menschen.

Flyer DIN A4, doppelseitig.
Download PDF

IPPNW-Infoblatt

Klimaschutz braucht Frieden – Nein zu 100 Milliarden!

Wie Militär und Rüstung die Klimakatastrophe befeuern

Krieg bringt Tod und Zerstörung – auch für Umwelt und Klima. Die Produktion von Waffen, Fahrzeugen, Jets und Schiffen verursacht enorme Treibhausgase. Militärvehikel schlucken riesige Mengen Treibstoff, in Übung und Einsatz. Militär und Kriegsindustrie tragen damit erheblich zur Klimakatastrophe bei. Die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. setzen sich für Abrüstung und Entmilitarisierung ein und fordern eine zivile statt einer militärischen Sicherheitspolitik. Das Faltblatt beschreibt auf anschauliche Weise die Risiken und Nebenwirkungen von Militär und Krieg.

[PDF Download]

Aktuelle Artikel

Pressemitteilung vom 22. September 2026

Kriegsmanöver „Red Storm Charlie“

Nein zur Militarisierung der Medizin!

22.09.2026 Die Friedensorganisation für Gesundheitsberufe IPPNW kritisiert die geplante zivil-militärische Zusammenarbeit bei dem Kriegsmanöver „Red Storm Charlie“ in Hamburg unter Einbeziehung von Beschäftigten im Gesundheitswesen. Rollenkonflikte sind vorprogrammiert, wenn medizinisches Personal in militärische Strukturen eingebunden wird. Medizinische Ethik und militärische Logik sind völlig unterschiedlich ausgerichtet und müssen in Konflikt geraten, wenn im Krieg die Knappheit an Personal und Material zwangsläufig zu einer Priorisierung medizinischer Leistungen zugunsten des Militärs führen wird.

lesen

Bündnis-Pressemitteilung vom 22. September 2026

„Freiwilliger Wehrdienst“ wird immer unfreiwilliger

Die Jugend bleibt UNZWINGBAR

22.09.2026 Das vorbereitende Bündnis der Unzwingbar-Demo (2.10.) kritisiert verpflichtende Musterungen und fordert junge Menschen auf, dagegen auf die Straße zu gehen und zu widersprechen

Berlin, 22. September 2026 - Das „unzwingbar“-Bündnis kritisiert die zunehmenden Zwangselemente beim sogenannten „Neuen Wehrdienst“. Wie aktuell berichtet wird, lädt die Bundeswehr junge Männer bereits jetzt verpflichtend zur Musterung vor – unabhängig davon, ob sie überhaupt Interesse an einem Dienst bei der Bundeswehr haben.

lesen

11.09.2026 Eine Delegation – bestehend aus Dr. Qassem Massri, der mit Dr. Hussam Abu Safiya im Jahr 2024 im Rahmen eines humanitären Einsatzes zusammengearbeitet hatte, Katja Müller-Fahlbusch (Amnesty International), Dr. Laura Schlemmer (Medsolidar), Dr. Khaled Hamad (Vorsitzender der palästinensischen Gemeinde Deutschlands und der europäischen Assoziationen zur Verteidigung der palästinensischen Gefangenen) und Dr. Uwe Trieschmann (IPPNW) - wurde am 27. Juli 2026 vom Leiter des Nahostreferats im Außenministerium, Herrn Walendy, empfangen.

lesen

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner*innen

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de


Dr. Jens-Peter Steffen

Kontakt zur Kooperation für den Frieden
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialen

Spannungsabbau und Risikoreduktion. Für konventionelle und nukleare Abrüstung.
Das Policy Paper zum Ukrainekrieg wendet sich mit Vorschlägen für (nukleare) Abrüstung, Rüstungskontrolle und vertrauensbildende Maßnahmen an die Politik und die Friedenswissenschaft.

Herunterladen | Bestellen | English Translation

 

Faltblatt "Wir werden euch nicht helfen können!"
Vierseitiges Faltblatt über die Militarisierung des Gesundheitswesen (2025)

Herunterladen | Bestellen

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

Bestellen | Herunterladen

Faltblatt "Für ein Deutschland ohne Mittelstreckenwaffen": Vierseitiges Faltblatt gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland.

Herunterladen | Bestellen

Risiken und Nebenwirkungen von Waffenlieferungen: Warum Waffen nicht zu einer Lösung beitragen

PDF | Im Shop bestellen

Risiken und Nebenwirkungen: Wie Militär und Krieg die Klimakatastrophe befeuern
Deutsch | English | im Shop bestellen

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

PDF | im Shop bestellen


IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“
PDF | auf Issuu lesen
Im Shop bestellen


IPPNW-Report Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror
Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch
(PDF)

Navigation