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Atomwaffen

Jeglicher Einsatz von Atomwaffen verursacht katastrophales menschliches Leid. Ein Atomkrieg würde das Ende unserer Zivilisation und eine Katastrophe für die Ökosysteme des Planeten bedeuten. Schon ein regional begrenzter Atomkrieg hätte so weitreichende Konsequenzen für das Klima und unsere Landwirtschaft, dass das Leben und die Gesundheit von Milliarden von Menschen bedroht wären.

Das Ziel der IPPNW ist es, durch unsere Arbeit dazu beizutragen, einen Atomkrieg zu verhindern. Mit diesem Ziel klären wir über die medizinischen Folgen von Uranbergbau, Herstellung, Testung und Einsatz von Atomwaffen auf und setzen uns für konkrete Abrüstung und ein vollständiges Verbot von Atomwaffen ein.

Mehr über unsere Themen und Projekte

Aktuelle Aktionen und Veranstaltungen

IPPNW-Stellungnahme zur Friedensdenkschrift 2025 der Evangelischen Kirche in Deutschland

Massenvernichtungswaffen im Namen der Kirche?

Die IPPNW kritisiert in einer Stellungnahme die im November 2025 veröffentlichte Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Auf vier Seiten kritisiert die IPPNW besonders, dass die Denkschrift den Besitz von Atomwaffen, die Abschreckungslogik und die nukleare Teilhabe zu rechtfertigen versucht.

Wir ermutigen alle Mitglieder und Interessierten, die Stellungnahme in ihren Kirchengemeinden auszulegen und dazu zu nutzen, über friedenspolitische Positionen und Atomwaffen ins Gespräch zu kommen.

Aktuelle Materialien

ICAN-Briefing

Das Ende des Anfangs: Welche Zukunft hat die nukleare Rüstungskontrolle nach dem Auslaufen des New START-Vertrags?

Zum 5. Februar lief mit New START der letzte nukleare Rüstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland aus. Das Briefing unserer Partnerorganisation ICAN Deutschland gibt Hintergrundwissen zum Vertrag. Außerdem geht es auf die Fragen ein, was das Auslaufen von New START für die globale Sicherheit bedeutet und welche Rolle Deutschland jetzt spielen sollte.

Briefing, DinA4.

Artikel zum Thema Atomwaffen

etos.media, 11. Mai 2025

Debatte um Taurus-Lieferung: Atomkrieg verhindern – Frieden schließen statt Eskalation riskieren

11.05.2025 Laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere ist die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) gegen eine Lieferung von weitreichenden Raketen, wie beispielweise Taurus-Marschflugkörpern, an die Ukraine. Nur 29 Prozent befürworten eine Lieferung. Diese Zahlen bestätigen vorangegangene Umfragen, die seit Monaten stabil absolute Mehrheiten in der Bevölkerung gegen diesen gefährlichen Eskalationsschritt aufzeigen.

Frankfurter Rundschau, 09. Mai 2025

Überlebende von Atomtests: Die Sonne färbt sich rot, rot wie Gift

09.05.2025 Überlebende von Atomwaffentests in Französisch-Polynesien und Kasachstan berichten von den verheerenden Folgen und ihrem Kampf um Entschädigung.

Mit dem Sommer begannen auch die Feuer. Die Sonne färbte sich rot, riesige Aschewolken verdunkelten den Himmel. Die Frau, die in dem Dokumentarfilm „Jara“ die Atomtests in der Steppe von Nordkasachstan schildert, ist 87 Jahre alt. Ihr ganzes Leben hat sie in der Gegend um das Atomwaffentestgelände Semipalatinsk verbracht. Viele andere sind früh gestorben. Die Zeitzeugin berichtet in der vor drei Jahren entstandenen Doku der Kasachin Aigerim Seitenova von den Explosionen, von denen die Menschen damals nicht wussten, dass sie Radioaktivität freisetzen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25. April 2025

Überlebende von Atomwaffentests zu Besuch in Deutschland

Veranstaltungsreihe mit Gästen aus Kasachstan und Französisch-Polynesien / Mai 2025 in Hamburg, Bonn, Frankfurt & Berlin

25.04.2025 Vom 4. bis 13. Mai 2025 lädt die Friedensnobelpreisorganisation IPPNW drei Überlebende der Atomwaffentests aus Kasachstan und Französisch-Polynesien nach Deutschland ein, um über die bis heute anhaltenden Folgen der nuklearen Testreihen in ihren Heimatregionen zu berichten.

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Lübecker Nachrichten, 20. April 2025

Ostermarsch für Frieden in Lübeck: Höchste Teilnehmerzahl der vergangenen Jahrzehnte

"Wir werden eingestimmt auf 'Kriegstüchtigkeit'"

20.04.2025 Rund 250 Demonstranten forderten in Lübeck Frieden und kritisierten die zunehmende Aufrüstungspolitik. Verkehrsbehinderungen gab es dabei kaum. Am Karfreitag waren bereits 120 Personen in Schleswig zusammengekommen.

Lübeck. Das Thema Friedenspolitik ist zurück im öffentlichen Bewusstsein der Lübecker. Nachdem es zwischen 2005 und 2015 keine Ostermärsche in der Hansestadt gab, gingen am vergangenen Ostersamstag laut Schätzung der Polizei 250 Personen für Abrüstung und Frieden auf die Straße − das ist die höchste Teilnehmerzahl der vergangenen Jahrzehnte.

Ansprechparter*innen

Juliane Hauschulz

Juliane Hauschulz
Referentin für nukleare Abrüstung
Tel. 030-698074 - 23
Kontakt

Lars Pohlmeier. Foto: IPPNW

Dr. med. Lars Pohlmeier
IPPNW-Vorsitzender
Kontakt

Materialen

Hibakusha/Survivors - Überlebende von Atomwaffen: Das vierseitige Faltblatt erläutert die Folgen von Atomwaffen für die Überlebenden und lässt Betroffene zu Wort kommen. Format DinA4.

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Factsheet: Auswirkungen einer Atomexplosion. Was passiert, wenn eine Atombombe gezündet wird? Welche sofortigen, kurz- und langfristigen Auswirkungen hat ihre Explosion? Format DinA4.

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