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September

2. – 29. September 2026 in Ulm

Ulmer Friedenswochen

Weiter Infos und Programm: www.friedensbewegung-ulm.de/friedenswochen

Die Ulmer Friedenswochen 2026 dauern den gesamten Monat September. Es haben sich in diesem Jahr 30 Gruppen aus der Region zusammengefunden, die 36 verschiedene und wieder sehr vielfältige Aktionen organisiert haben.

14. September 2026 in Hamburg

Aufrüstung und Klimawandel

Veranstaltung im Rahmen der Reihe der GEW Hamburg "Expert*innengespräche zu Klima und Umwelt"

Wann: Montag, 14. September 2026, 18.00 Uhr
Wo: GEW, Rothenbaumchaussee 15 (Rückgebäude), 20148 Hamburg
Mit: Dr. Angelika Claußen und  Prof. Dr. Jürgen Scheffran

Aktuell fließen erhebliche Mittel in die Aufrüstung und den Ausbau der Armee, während wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz, Umweltschutz und zur Erhaltung der Biodiversität eingeschränkt werden. Zudem erhöhen militärische Einsätze den Ausstoß von CO2. Welche Möglichkeiten gibt es, diese Problematik in Unterricht zu behandeln? 

Podium: 

* Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende des International Physicians for the Prevention of Nuklear War (IPPNW), deutsche Sektion. Die IPPNW setzen sich seit über 40 Jahren gegen Kriegsgefahren und für Maßnahmen gegen den Atomkrieg ein. 1985 erhielten sie dafür den Friedensnobelpreis. 

* Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Hamburg, leitet die Forschungsgruppe „Klimawandel und Sicherheit“ (CLISEC) an der Universität Hamburg, die aus dem Klima-Exzellenzcluster der Universität hervorgegangen ist. Er hat sich insbesondere mit den ökologischen Folgen von Rüstung und Krieg beschäftigt und dazu wichtige Veröffentlichungen vorgelegt. 

Anmeldung bei der GEW (empfohlen) unter info@gew-hamburg.de

19.-20. September 2026 in Essen

Essener Friedensseptember

Friedenskonferenz & große Friedensdemonstration

Friedenskonferenz

Wann: Sa., 19.9., ab 10.00-17.00 Uhr
Wo: Burggymnasium (Essen City, Am Burgplatz)

Friedensdemo

Wann: Sonntag, 20.September 14 Uhr
Wo: ab Philharmonie (Anfang Rüttenscheider Str.) zur Gruga

23. September 2026 in München

Kognitive Kriegsführung und die Rolle der Medien

Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Propagandaforscher Dr. Jonas Tögel

Wann: Mi, 23. September 2026,„ 18:00 Uhr
Wo: Neues Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64, München

Die Militarisierung vieler gesellschaftlichen Bereiche ist nicht mehr schleichend, sie ist gesetzt. Merz zielt auf die „konventionell stärkste Armee Europas“ und sieht eine Führungsrolle Deutschlands in der NATO. „Wehrhaft, kriegstüchtig“ will uns Pistorius sehen, „kriegsfähig“ die Streitkräfte, dazu will er „die Gesellschaft aufstellen“. Auf sämtlichen Kanälen werden Register der Propaganda für die „Mentalitätsänderung“ in der Bevölkerung gezogen.

In der Strategie der Abschreckung haben konstruktiv-deeskalierende Vorschläge zur Beendigung von Kriegen keinen Platz, Initiativen zur Stärkung der UN sind nicht sichtbar. Zunehmend wird auf militärische Eskalation gesetzt, neben den Stimmen aus den Parteien mischen Thinktanks tonangebend mit, Militärhistoriker und Generäle kommen häufig zu Wort. Andersdenkende werden angegriffen, diffamiert und ausgegrenzt. Ein großer Teil hiesiger Medien steht „Gewehr bei Fuß“ für die bellizistischen Ziele. Experten sprechen daher von einer „Militarisierung der Medien“.

Der Propagandaforscher Dr. Jonas Tögel (Universität Regensburg) erläutert die Hintergründe und Entstehungsgeschichte der sogenannten Kognitiven Kriegsführung, deren Ziel die gedankliche Beeinflussung der Gegner ist, mittels „Soft-Power-Techniken“, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle wirken.

[Flyer]
25. September 2026 in Berlin

Krankenhäuser: ein sicherer Ort für alle?

Multiplikator*innenworkshop zu Abschiebungen aus medizinischen Einrichtungen

Wann: Freitag, 25. September 2026, 14-18 Uhr
Wo: Seminarraum 141 im Virchowweg 24, Charité Campus Mitte, 10117 Berlin

Der Workshop ist leider schon ausgebucht. Wenn Du Interesse hast informiert zu werden, wenn der nächste stattfindet, schreib bitte an Anne Jurema (jurema [at] ippnw.de).

Abschiebungen aus medizinischen Einrichtungen nehmen zu. Viele Klinikbeschäftigte sind sich ihrer Rechte, Pflichten und Möglichkeiten in Abschiebesituationen nicht bewusst oder fühlen sich in der akuten Situation im Kontakt mit der Polizei überfordert. Wir bieten daher einen halbtägigen Workshop für alle an, die sich zu dem Thema weiterbilden wollen und sich vorstellen können, als Multiplikator*in weitere Menschen im Gesundheitswesen für das Thema zu sensibilisieren. Neben Inputs, Fallbesprechungen und Diskussion rund um das Thema Abschiebung und Gesundheit erwartet euch auch ein Methodenteil, in dem wir in Rollenspiele als partizipative Workshopmethode einführen und ein Rollenspiel gemeinsam erproben.

Mit Ernst-Ludwig Iskenius (Arzt für Kinder- und Jugendmedizin/IPPNW), Philip Rusche (Jurist) und Anne Jurema (Referentin für soziale Verantwortung/IPPNW)

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Spenden sind willkommen.

25. September 2026, bundesweit

Schulstreik gegen Wehrpflicht

Wann: Freitag, 25. September 2026
Wo: bundesweit
Mehr Infos: schulstreikgegenwehrpflicht.com

Oktober 2026

2. Oktober 2026 in Berlin

Unzwingbar – Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!

Konzertkundgebung

Wann: Freitag, 2. Oktober 2026, 16-20 Uhr
Wo: Brandenburger Tor, Berlin-Mitte

Wir wollen keine Generation Wehrpflicht sein! Das bereits verpflichtende Ausfüllen von Fragebögen, der Zwang zur Musterung und die Pläne für eine Reaktivierung der Wehrpflicht sind massive Eingriffe in die Freiheit junger Menschen. Diese Militarisierung der Gesellschaft lehnen wir entschieden ab.

Wir erleben die stärkste Aufrüstung seit dem Zweiten Weltkrieg. Bald fließt jeder zweite Euro des Bundeshaushalts in Aufrüstung und Krieg. Bezahlen müssen dafür wir alle – mit steigenden Preisen, Sozialkürzungen, zerfallenden Schulen, ungelöster Klimakrise und unterfinanzierten Krankenhäusern. Für die Bundeswehr hingegen werden Schulden in Rekordhöhen aufgenommen, um sie zur „stärksten konventionellen Armee Europas“ aufzubauen. Auf Kosten unserer Zukunft.

Junge Menschen wollen keinen Zwangsdienst leisten und nicht zum Töten ausgebildet werden. Aus diesem Grund stehen wir als Großeltern, Eltern, Freund*innen, Geschwister, Schüler*innen und junge Menschen gegen den aktuellen Kurs der Bundesregierung.

Mehr Infos: www.unzwingbar.de

Veranstalter: IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung leben, DFG-VK, Vertreter*innen der Schulstreikbewegung u.a. 

3. Oktober 2026 in Stuttgart und Berlin

Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!

Stuttgart: 13:00 Uhr, Schlossplatz, 70173 Stuttgart
Berlin: 13:00 Uhr, Pariser Platz/Brandenburger Tor, 10117 Berlin
Weitere Infos: friedensdemo0310.org

3. Oktober 2026 in Kassel

Arbeitskreis Geflüchtete & Asyl

Wann: Samstag, 3.10.2026, 11.00–16.00 Uhr
Wo: Kassel

AK Geflüchtete und Asyl
tauscht sich über gesundheitliche Aspekte von Migrations- und Asylpolitik und die Arbeit mit Geflüchteten aus, erstellt Materialien und Publikationen, arbeitet aktuell zum Menschen­recht auf Gesundheit und dem Themenkomplex Abschiebungen und Krankheit. Seit Ende 2023 betreibt er die online Melde- und Informationsstelle Abschiebungen aus dem Krankenhaus. Vertretung im Forum Menschen­rechte und in der BAG Pro Asyl.

Kontakt: Anne Jurema - jurema[at]ippnw.de

5. Oktober 2026, Online

Friedensethik im Dilemma: Abschreckung mit Nuklearwaffen als Prävention?

Wann: Montag, 5.10.2026, 17.00 – 20.00 Uhr
Wo: online via Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung per E-Mail.

The modernization and further deployment of nuclear weapons raise potential risks related to nuclear escalation … Geopolitical tensions and regional conflicts highlighted the risk of nuclear weapon use as well as the possibility of uncontrolled release of radioactive materials resulting from attacks on civilian nuclear infrastructure … The prospects for building meaningful political momentum with nuclear-armed states for any new risk reduction measures, let alone steps towards disarmament, remained highly unlikely. (SIPRI Jahrbuch 2026)

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI hat 2026 die Warnungen aus dem vergangenen Jahr vor den Risiken atomarer Bewaffnung noch einmal verschärft. Eine wachsende Unsicherheit besteht auch darin, dass der letzte noch existierende bilaterale Vertrag zur Begrenzung strategischer Atomwaffen zwischen USA und Russland (New-Start-Abkommen) im Februar ohne Nachfolgeregelung ausgelaufen ist. Auch die 11. Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag (NVV) endete im Mai dieses Jahres ohne Ergebnis. Angesichts der aktuellen geopolitischen Konfliktlagen muss von einem Anwachsen der Atomwaffenarsenale (Wettrüsten) ausgegangen werden – Abschreckung (auch mit atomaren Waffen) scheint sicherheitspolitisch das Gebot der Stunde zu sein.

Damit stellt sich neu die Frage nach der friedensethischen Legitimität: Das Dilemma ist unausweichlich, mit Waffen zu drohen, deren Einsatz ethisch absolut nicht gerechtfertigt ist. Gleichzeitig ist nukleare Abschreckung nur dann wirksam, wenn die Drohung im Ernstfall auch umgesetzt wird. Wie müssen friedensethische Fragen und Abwägungen unter den aktuellen geopolitischen Herausforderungen diskutiert und beantwortet werden? Darf es Ausnahmesituationen geben, in denen die Abschreckung mit Nuklearwaffen zugleich als Prävention verstanden werden kann/muss?

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Friedensbeauftragten der Ev. Kirche von Westfalen, Superintendent Christian Bald (Bielefeld) und der Begleitgruppe Friedensarbeit der Ev. Kirche von Westfalen statt.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos

Programm

Ansprechperson: Ulrike Pietsch, 02304 755-325, ulrike.pietsch@kircheundgesellschaft.de

7. Oktober 2026, online

Funktionierende Gesundheitsinfrastruktur statt Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens

Online-Fortbildungsreihe „Militarisierung und Gesundheit“, jeden 1. Mittwoch im Monat

Wann: Mittwoch, 7. Oktober 2026, 19.00–20.00 Uhr
Wo:
Online [Anmeldung]
Mit:
 Julia-Christina Stange (MdB und IPPNW-Mitglied)

Jahrelang wurde im Gesundheitswesen auf dem Rücken der Beschäftigten gespart. Jetzt werden Milliarden in die Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens investiert. Was kommt mit dem geplanten "Gesundheitssicherstellungsgesetz" auf uns zu? Was bedeuten die Planungen für die Beschäftigten im Gesundheitssektor? Wie vor Ort damit umgehen?

7. Oktober 2026 in Schwerin

Wege zum Frieden – Perspektiven der kritischen Friedensforschung

Vortrag & Disskussion mit Josef Mühlbauer

Wann: Mittwoch, 07.10.2026, 19-21 Uhr 
Wo: Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin
Veranstalterin: IPPNW Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern

Als Folge der Militarisierung und deren Kosten gerät die entwicklungspolitische Arbeit als ein wesentlicher Baustein des globalen Friedens unter Druck. Die deutsche Außenpolitik der vergangenen Jahre hat zu einem massiven Vertrauensverlust im globalen Süden geführt, was z. B. zu einer Anklage Deutschlands vor dem IGH wegen Beihilfe zum Völkermord oder zum Scheitern bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat geführt hat.

Bei dieser Veranstaltung geht es um Frieden, globale Gerechtigkeit und Alternativen zu militärischen Lösungsstrategien. Josef Mühlbauer ist u. a. Politikwissenschaftler und arbeitet an der Universität Graz. Er geht auch auf die im Verborgenen liegenden strukturellen Ursachen ein und zeigt konkrete Wege zur Überwindung tief verwurzelter Gewaltformen auf.

8. Oktober 2026 in Kessin, Landkreis Rostock

Wege zum Frieden – Perspektiven der kritischen Friedensforschung

Vortrag & Disskussion mit Josef Mühlbauer

Wann: Donnerstag, 08.10.2026 19-21 Uhr 
Wo: Kirche St. Godehard, Neubrandenburger Str. 5, 18196 Dummerstorf-Kessin, Landkreis Rostock
Veranstalterin: IPPNW Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern

Als Folge der Militarisierung und deren Kosten gerät die entwicklungspolitische Arbeit als ein wesentlicher Baustein des globalen Friedens unter Druck. Die deutsche Außenpolitik der vergangenen Jahre hat zu einem massiven Vertrauensverlust im globalen Süden geführt, was z. B. zu einer Anklage Deutschlands vor dem IGH wegen Beihilfe zum Völkermord oder zum Scheitern bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat geführt hat.

Bei dieser Veranstaltung geht es um Frieden, globale Gerechtigkeit und Alternativen zu militärischen Lösungsstrategien. Josef Mühlbauer ist u. a. Politikwissenschaftler und arbeitet an der Universität Graz. Er geht auch auf die im Verborgenen liegenden strukturellen Ursachen ein und zeigt konkrete Wege zur Überwindung tief verwurzelter Gewaltformen auf.

10. Oktober 2026 in Büchel

NATO-Atomkriegsmanöver 2026 stoppen!

Protestmahnwache gegen "Steadfast Noon"

Wann: Samstag, 10. Oktober, 12:00 Uhr
Wo: Atomwaffenstützpunkt Büchel

Atomkrieg über Europa: Dieses Szenario übt die NATO im Herbst diesen Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie auf Einsatzziele abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt. 

Demonstrieren wir gemeinsam gegen Atomkriegsmanöver, für eine Welt ohne Atomwaffen und die Beendigung aller Kriege durch Verhandlungen und Völkerverständigung! Für Abrüstung, soziale und weltweite Gerechtigkeit! Wir setzen auf Friedensfähigkeit und widersetzen uns allen Forderungen nach Kriegstüchtigkeit!

Weitere Infos: https://www.atomwaffenfrei.de  Veranstalter: Friedensgruppe Düren, Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“, DFG-VK NRW, Netzwerk Friedenskooperative, DFG-VK Köln u.a.

10. Oktober 2026 in Göttingen

Atommüllkonferenz

Treffen der Anti-Atom-Bewegung

Wann: Samstag, 10. Oktober 2026, 11–17.00 Uhr  
Wo: Volkshochschule Göttingen, Bahnhofsallee 7, 37081 Göttingen

Auf der 29. Atommüllkonferenz wird es fünf kurze Fachvorträge zu den Brennpunkten Lingen, Schacht KONRAD, sowie den Castortransporten von Jülich nach Ahaus geben. Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Konsequenzen der verlängerten Zwischenlagerung, für die Standortsuche für das Atommülllager für hochradioaktive Abfälle und das Freimessen von radioaktiven Abfällen. 

Mehr unter: https://www.atommuellkonferenz.de/

11. Oktober 2026 in Berlin

Uranium Filmfestival zu Gast in Berlin

Wann: Sonntag, 11. Oktober, 18-22:00 Uhr
Wo:
 Lichtblick Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin

Unter anderem mit: "Albraum" von Maja Hohenberg, "Final Picture" von Michael von Hohenberg. Im Anschluss Diskussion mit Filmschaffenden. Mehr in Kürze unter: https://lichtblick-kino.org/programm/

Veranstalter: IUFF

17. Oktober 2026 in Nörvenich

NATO-Atomkriegsmanöver 2026 stoppen!

Demonstration gegen "Steadfast Noon"

Wann: Samstag, 17. Oktober, 12:00 Uhr
Wo: Fliegerhorst Nörvenich

Auftakt am Fliegerhorst Nörvenich, anschließend Demo zum Schloßpark und dort Kundgebung

Atomkrieg über Europa: Dieses Szenario übt die NATO im Herbst diesen Jahres. Die Bundeswehr will Mitte Oktober 2026 im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut üben, die in Büchel lagernden Atombomben an Tornado-Kampfjets zu montieren und sie auf Einsatzziele abzuwerfen. Das Manöver findet europaweit mit Beteiligung der USA, aller NATO-Staaten der „nuklearen Teilhabe“ und weiterer NATO-Staaten statt. 

Demonstrieren wir gemeinsam gegen Atomkriegsmanöver, für eine Welt ohne Atomwaffen und die Beendigung aller Kriege durch Verhandlungen und Völkerverständigung! Für Abrüstung, soziale und weltweite Gerechtigkeit! Wir setzen auf Friedensfähigkeit und widersetzen uns allen Forderungen nach Kriegstüchtigkeit!

Weitere Infos: https://www.atomwaffenfrei.de  Veranstalter: Friedensgruppe Düren, Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“, DFG-VK NRW, Netzwerk Friedenskooperative, DFG-VK Köln u.a.

17. Oktober 2026 in Düsseldorf

International Uranium Filmfestival

Das Filmfest des atomaren Zeitalters

Wann: 17. Oktober 2026, ab 13:30 Uhr
Wo: Bambi Filmstudio, Klosterstr. 78, 40211 Düsseldorf

Das Internationale Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Filmfest, das sich den atomaren Risiken und der gesamten nuklearen Kette gewidmet hat. Vom Uranbergbau bis zum Atommüll, von Hiroshima bis Fukushima. In diesem Jahr zeigen wir in Düsseldorf sieben bemerkenswerte Filme über die atomare Vernichtung von  Hiroshima und Nagasaki, über die Überlebenden der Atombombenabwürfe und zu Fukushima. Eintritt: 9 Euro / ermäßigt 7 Euro

Mehr Infos: https://uraniumfilmfestival.org/de/uranium-film-festival-in-dusseldorf-2026

November 2026

4. November 2026, online

Krankenhaus im Kriegsfall: Was sagt das Grundgesetz? Was bedeuten Spannungsfall und Notstandsgesetzgebung?

Online-Fortbildungsreihe „Militarisierung und Gesundheit“, jeden 1. Mittwoch im Monat

Wann: Mittwoch, 4. November 2026, 19.00–20.00 Uhr
Wo:
Online [Anmeldung]
Mit:
 Andreas Fisahn (Prof. für Öffentliches Recht)

Die sogenannte "Zeitenwende" betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages zählt eine lange Liste mit Notstands- und Sicherstellungsgesetzen und Verordnungen auf, die auf den Weg gebracht werden sollen. Welche arbeits- und verfassungsrechtlichen Konsequenzen ergeben sich aus den Gesetzen?

13. bis 15. November 2026 in Berlin

IPPNW-Studierendentreffen 2026

Wann: 13. bis 15. November 2026
Wo: Berlin
[Anmeldung]

28. November 2026 in Frankfurt (Main)

Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen

Symposium in Erinnerung an Prof. Dr. Ulrich Gottstein an seinem 100. Geburtstag

Wann: Samstag, 28.11.2026, 11–17 Uhr
Wo: Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt / Main
[Anmeldung]

Am 28. November 2026 wäre Mitbegründer und Ehrenvorstandsmitglied Prof. Dr. Ulrich Gottstein 100 Jahre alt geworden. In Erinnerung an ihn und sein jahrzehntelanges unermüdliches Engagement für Frieden und die Ächtung von Atomwaffen laden wir zum Symposium "Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen".

Programm

– Einführung: Dr. Lars Pohlmeier, IPPNW-Vorsitzender
– Neue (nukleare) Bedrohungen. Lektionen aus der Zeit des Wettrüstens im „Kalten Krieg“: Prof. Dr. Götz  Neuneck, Senior Research Fellow am IFSH
– Internationale IPPNW: Die Vision einer Welt ohne Atomwaffen
– Die „friedliche Nutzung“ der Atomenergie und die Folgen: Dr. Alex Rosen, IPPNW
– Aushungern als Kriegsstrategie: Prof. Dr. Michael Krawinkel, Universität Gießen
– Militarisierung Deutschlands: Für ein ziviles Gesundheitswesen: Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende

Dezember 2026

10. Dezember 2026

Verleihung des Friedensnobelpreises 2026

Oktober 2027

29.–31. Oktober 2027

7. Internationaler IPPNW-Kongress Medizin & Gewissen: Handlungsfähig in drängenden Zeiten

SAVE THE DATE +++ VORMERKEN +++

Schwerpunkte:

  • Militarisierung des Gesundheitswesens
  • KI im Gesundheitswesen
  • Wissenschaftsfeindlichkeit und neue Eugenik
  • Handlungsfähigkeit

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Sekretariat
Tel 030 698074-16
E-Mail
kontakt[at]ippnw.de

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