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Soziale Verantwortung

Als Ärztinnen und Ärzte und Angehörige der Gesundheitsberufe tragen wir in besonderem Maße gesellschaftliche und politische Verantwortung. Die Förderung der Gesundheit für Alle ist nur möglich, wenn die Grundbedingungen für ein gesundes Leben auf einem gesunden Planeten erfüllt sind und der Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung für alle Menschen gesichert ist. Deshalb setzen wir uns für eine solidarische Gesundheitsversorgung sowie für globale soziale und Klimagerechtigkeit ein. Der Kampf gegen die ungebremste Erderwärmung und für die Einhaltung der Menschenrechte sind unabdingbarer Bestandteil unseres Engagements.

Mehr über unsere Themen und Projekte

Aktion

Keine Abschiebungen aus dem Krankenhaus!

Melde- und Informationsstelle der IPPNW

Die IPPNW hat eine erste unabhängige bundesweite Melde- und Informationsstelle geschaffen, über die wir Vorfälle von Abschiebungen und Abschiebeversuchen im Kontext stationärer Behandlung dokumentieren und Klinikpersonal über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären. Mit Ihrer Hilfe machen wir diese Zustände sichtbar und setzen uns für die Einhaltung von Menschen- und Grundrechten von geflüchteten Patient*innen ein.

Ausgrenzung schwächt die Abwehrkräfte - Unser Rezept Zusammenhalt

Kampagne #GesundheitUnteilbar gestartet

Unter dem Motto "Ausgrenzung schwächt die Abwehrkräfte - Unser Rezept Zusammenhalt" startet zum Weltgesundheitstag die Kampagne #GesundheitUnteilbar. 55 Organisationen, darunter die IPPNW, haben die  Gemeinsame Erklärung: Ausgrenzung schadet uns allen unterzeichnet. Vor den anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen richtet sich die von Ärzte der Welt initiierte Kampagne an Beschäftigte und Engagierte im Gesundheits- und Sozialwesen und motiviert diese, sich gemeinsam  gegen Ausgrenzung, Spaltung und Hass und für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Gesundheit für alle zu positionieren. 

Angesichts des fortschreitenden Rechtsrucks appellieren wir an alle: Setzt euch mit uns gemeinsam ein für eine Politik, die Menschenrechte schützt, Gesundheit fördert, Vielfalt achtet und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Unterzeichnet die Erklärung oder aktiviert euer Umfeld, benutzt das Kit für Demos oder Aktionen, hängt das Poster in eurem Umfeld aus (z.B. Wartezimmer, Praxis, Büro oder Aufenthaltsraum, Universität). Wir stellen gerne die Materialien mit IPPNW Logo zur Verfügung.

Aktuelle Materialien

Bildungsangebote

Medical Peace Work

Lern- und Lehrmaterialien für Gesundheitsfachkräfte zum Thema Gewalt, Gesundheit und Frieden

Möchtest du mehr erfahren, wie sich Krieg und Menschenrechtsverletzungen auf die Gesundheit auswirken? Möchtest du besser verstehen, was deine besondere Rolle als Gesundheitspersonal ist? Möchtest du dich für die Prävention von Gewalt und Friedensförderung einsetzen? Dann schau doch mal auf unsere Medical-Peace-Work-Website. Dort finden sich umfangreiche und kostenlose Textbuch-Online-Kurse zum Selbststudium (in Kooperation mit der Uni Bergen, Norwegen), Fallstudien zum Bearbeiten in einer Gruppe, interaktive Online-Materialien und anderes mehr. 
Medical Peace Work ist ein Zusammenschluss von Gesundheitsorganisationen und Bildungseinrichtungen, darunter mehrere IPPNW Sektionen. Ziel ist die Entwicklung und Stärkung eines Fachgebiets zur interdisziplinären Betrachtung von Medizin, Gesundheitsarbeit, Gewaltprävention und Friedensförderung.

Aktuelle Artikel

Artikel von Anne Jurema aus Forum Dez. 2023

Sachfremd und rechtswidrig

Die deutsche Asyl- und Integrationspolitik rutscht rasant nach rechtsaußen

10.12.2023 Seit Monaten verschiebt sich der Diskurs über Asylsuchende in Deutschland in rasantem Tempo nach rechts. Führende Politiker*innen jeglicher Couleur überbieten sich in Vorschlägen, damit weniger schutzsuchende Menschen nach Deutschland kommen und mehr das Land schneller verlassen. Inzwischen wurden viele dieser Vorschläge im Herbst nicht nur in einen eigenen Gesetzesentwurf zur „verbesserten Rückführung“ gegossen, sondern auch in Beschlüsse von Bund und Ländern auf dem Migrationsgipfel übersetzt. Sozial- und Migrationsrechtexpert*innen kritisierten, dass etliche Regelungen sowohl sachfremd und unwirksam, als auch mit den Grundrechten sowie dem Europa- und Völkerrecht nicht vereinbar seien.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. Dezember 2023

Neues Meldeportal sammelt Fälle von Abschiebungen aus stationärer Behandlung

Launch des Portals zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2023

07.12.2023 Anlässlich des 75. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN am 10. Dezember 1948 kritisiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Abschiebung von Geflüchteten aus stationärer Krankenhausbehandlung. Menschen werden in Krankenhäusern und Kliniken aufgrund der Schwere ihrer Erkrankungen behandelt und sollten dort einen besonderen Schutz genießen.

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Aus IPPNW-Forum 176

Abschiebungen im Kontext stationärer Behandlung

Meldestelle sammelt Fälle von Abschiebungen aus stationärer Behandlung

29.11.2023 Das neue Meldeportal „Behandeln statt verwalten“ der IPPNW sammelt Fälle und stellt Informationen und Beratungsangebote bereit. Menschen werden in Krankenhäusern und Kliniken aufgrund der Schwere ihrer Erkrankungen stationär behandelt und sollten dort einen besonderen Schutz genießen. Sichere Räumlichkeiten und geschützte Therapiebedingungen, vertrauensvolle und gewaltfreie Verhältnisse sind eine unabdingbare Grundvoraussetzung für den Heilungsprozess und die Gesundung erkrankter Menschen. Ungeachtet dessen kommt es immer wieder zu Abschiebungen von Patient*innen aus stationärer Krankenhausbehandlung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22. November 2023

Grobe Versäumnisse bei der Rassismusbekämpfung

Deutschland vor dem UN-Ausschuss Antirassismus

22.11.2023 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und 21 weitere Organisationen kritisieren die Bundesregierung für mangelnde Anstrengungen im Kampf gegen den Rassismus. Zur Tagung des UN-Ausschusses zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung stellen die Organisation fest, dass in Deutschland kein hinreichender Schutz vor rassistischer Diskriminierung besteht. Auch im Gesundheitsbereich kommt es zu systematischer Benachteiligung.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17. November 2023

Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine

Aktionswoche vom 4. bis 10. Dezember 2023

17.11.2023 Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 haben mehr als 250.000 Militärdienstpflichtige Russland verlassen – sie wollen nicht im Krieg gegen die Ukraine kämpfen. Über 40 Friedensgruppen aus ganz Europa rufen vom 4. Dezember bis zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember 2023 zu Aktionen auf: Sie fordern Aufnahme und Schutz für alle, die sich dem Krieg in der Ukraine entziehen.

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Ansprechpartnerinnen

Anne JuremaAnne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

Laura WunderLaura Wunder
Referentin für Klimagerechtigkeit und Global Health
Tel. 030 / 698074 - 19
Email: wunder[at]ippnw.de

Kayra Hohmann AkbulakKayra Hohmann Akbulak
Projektmitarbeiterin für den Bereich Soziale Verantwortung
Tel. 030 / 698074 - 0
E-Mail: hohmann[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung von Grenzen. Sechs wichtige Argumente. Infoblatt, DIN A4 doppelseitig
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IPPNW-Forum 184: 
Menschenrechte statt Mauern: Für eine solidarische Migrationspolitik!
Lesen
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Türkei/Kurdistan 2025:
(K)eine Hoffnung auf Frieden
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Flyer 8 Thesen zur Verteidigung der Migrationsgesellschaft

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Weitere Infos und Download

Globale Gesundheitspolitik – für alle Menschen an jedem Ort
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IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
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