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Artikel zu den Atomwaffen in Nordkorea

IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Juni 2018

Fahrplan zur atomaren Abrüstung der koreanischen Halbinsel

Atomgipfel in Singapur

Fotoaktion von ICAN, IPPNW und DFG-VK vor der US-Botschaft gegen nukleares Säbelrasseln. Foto: IPPNW12.06.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un zu einer vollständigen Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Allerdings bleibt die Erklärung sehr unkonkret und enthält bisher wenig substantielle Verabredungen. Die IPPNW ist gemeinsam mit der internationalen Kampagne ICAN der Auffassung, dass nur ein Prozess, der auf dem Völkerrecht und internationalem Recht basiert, eine vollständige Abrüstung und eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel erreichen kann.

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung

„Frieden und Sicherheit nur ohne Atomwaffen“

Nobelpreisträger begrüßen koreanische Abrüstungspläne

Protestaktion: USA versus Nordkorea, Foto: ICAN Germany27.04.2018 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW freuen sich über das Bekenntnis Nord- und Südkoreas zur „vollständigen nuklearen Abrüstung“. Die beiden Staaten sprechen in einer heutigen Erklärung vom Ziel einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel. Kim Jong-un bekräftigte sein Versprechen, dass es keine weiteren Atomtests geben werde. Martin Hinrichs aus dem Vorstand von ICAN Deutschland kommentiert: „Frieden und Sicherheit in Korea wird es nur ohne Atomwaffen geben. Daher ist die Erklärung von Nord- und Südkorea ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir erwarten nun konkrete Pläne zum Beenden des Atomwaffenprogramms.“

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.03.2018

Friedensorganisationen begrüßen Gesprächsangebot im Atomkonflikt

Nordkorea/USA

Menschenkette gegen Atomwaffen am 18.11.2017 in Berlin, Foto: Michael Schulze von Glaßer07.03.2018 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen ICAN und IPPNW begrüßen das Gesprächsangebot Nordkoreas im Atomkonflikt mit den USA. „Gespräche und ein gewisses gegenseitiges Vertrauen sind die Voraussetzung, um eine nukleare Katastrophe zu verhindern. In der Vergangenheit haben Kim Jong-un und Donald Trump mit ihrer aggressiven Rhetorik leider immer wieder eskaliert. Das muss ein Ende haben“, sagt Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und Vorstandsmitglied der deutschen Sektion der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN).

Pressemitteilung, 18. November 2017



Bunte Menschenkette für Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot

Rund 700 Menschen verbinden die Botschaften der USA und Nordkoreas


Menschenkette mit 700 TeilnehmerInnen zwischen den Botschaften der USA und Nordkorea am 18.11.2017 in Berlin, Foto: IPPNW18.11.2017 

Mit einer ein Kilometer langen Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas haben rund 700 Menschen heute in Berlin ein Zeichen gegen atomare Aufrüstung und die Gefahr eines Atomkrieges gesetzt. Dabei haben als Donald Trump und Kim Jong-un verkleidete Friedensaktivisten zwei nachgebaute Atombomben in Originalgröße die Strecke entlang geschoben. Mit der Aktion verbindet ein breites Bündnis von Friedens-, Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen die Forderung an die künftige Bundesregierung, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten und die US-Atombomben aus Deutschland abzuziehen.

Presseeinladung für den 18. November 2017

Stoppt die Eskalation – Atomwaffen ächten!

Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas

Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas am 18.11. in Berlin, Grafik: IPPNW08.11.2017 

Donald Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Gleichzeitig wird bei den Jamaika-Gesprächen in Deutschland über die zukünftige Atomwaffenpolitik der Bundesrepublik verhandelt. Mehrere Friedensorganisationen, darunter die IPPNW und die Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN (Friedensnobelpreis 2017), organisieren aus diesem Anlass eine Aktion am Samstag, den 18. November in Berlin. Mit einer Menschenkette zwischen den Botschaften der USA und Nordkoreas soll ein Zeichen gegen atomare Aufrüstung gesetzt werden. Die Organisationen fordern einen Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot sowie den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland.

Kommentar & Meinung
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Atomwaffen A-Z
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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