Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

13.11.2020 Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat Ende September ihren lang ersehnten Bericht veröffentlicht und die gespannte Öffentlichkeit in vielerlei Hinsicht damit überrascht. Während ein heiß umkämpfter möglicher Standort direkt in der ersten Runde aus dem Rennen genommen wurde, ist die Liste der Kritikpunkte an dem Verfahren weiterhin lang. Gleichzeitig wird durch die Entscheidung, möglichst großflächige Teilgebiete zu benennen, bewusst versucht, eine lokale Betroffenheit zu vermeiden. 

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Pressemitteilung vom 10. November 2020

Bundesregierung stimmt Urenco-Plänen trotz Atomausstieg zu

RWE und EON vor Wiedereinstieg in AKW-Bau: Beteiligung via Urenco an AKW-Plänen in England - Pläne für Modulreaktoren in den Niederlanden

10.11.2020 RWE und EON planen über ihre Beteiligung am Urananreicherer Urenco einen Wiedereinstieg in den Neubau von Atomkraftwerken. Konkret geht es nach einer Meldung von Urenco vom 28. Oktober um den Einstieg Urencos in ein Konsortium unter der Führung von EDF Energy zum Bau des geplanten Atomkraftwerks Sizewell C an der englischen Nordsee-Küste. In den Niederlanden plant Urenco nach einem Bericht der niederländischen Zeitung Tubantia vom 4. November den Bau eines sog. Modulreaktors mit bis zu 300 MW Leistung. Ende September hatte die niederländische Regierung allgemein angekündigt, neue AKW bauen zu wollen. Darauf reagieren jetzt Urenco, RWE und EON. Einer von drei benannten AKW-Standorten ist Eemshaven an der Nordsee, unmittelbar gegenüber von Borkum. Der dortige Bürgermeister kündigte bereits rechtliche Schritte an.

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Pressemitteilung vom 19. Oktober 2020

Gericht untersagt Brennelement-Export nach Belgien

- Richtungsweisender Erfolg für Anti-Atom-Bündnis - „Regierung muss Moratorium für BE-Exporte verhängen!“

20.10.2020 Im Rechtsstreit um die Ausfuhrgenehmigung von Brennelementen aus Lingen ins belgische Doel hat der Aachener Kläger einen wichtigen Etappensieg errungen: Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat in einem Beschluss vom Freitag festgestellt, dass bis zum endgültigen Urteil im Hauptverfahren die Brennelemente nicht geliefert werden dürfen. In seiner Begründung lässt das Gericht Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Exportgenehmigung erkennen. Das Anti-Atom-Bündnis, welches die Klage unterstützt, fordert von der Bundesregierung klare Konsequenzen und ein Moratorium für derartige Brennelement-Exporte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28. September 2020

Ärzteorganisation fordert schnellen und vollständigen Atomausstieg

Zwischenbericht für die Atommülllagerung

28.09.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Zwischenberichts der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen schnellen und vollständigen Atomausstieg. Die sechs verbleibenden Atomkraftwerke in Deutschland sowie die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennstäbeproduktion in Lingen müssen so schnell wie möglich geschlossen werden. Die BGE hat in ihrem Bericht mehr als die Hälfte des deutschen Staatsgebiets für prinzipiell geeignet erklärt, um hoch radioaktive Abfälle dauerhaft einzulagern. Es ist vorgesehen, bis 2031 den Standort endgültig festzulegen. Aktuell lagert der Atommüll in relativ ungesicherten oberirdischen Zwischenlagern quer durch die Republik – eine anhaltende Gefahr für Umwelt und öffentliche Gesundheit.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 24.09.2020

IPPNW fordert transparentes und partizipatives Verfahren zur Standortbestimmung

BGE stellt am 28. September mögliche Regionen für Atommülllagerung vor

24.09.2020 Das Verfahren der Standortbestimmung zur Atommülllagerung muss so transparent, partizipativ und fair wie möglich erfolgen, frei von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Das fordert die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich der bevorstehenden Vorstellung der potentiellen Standorte für hochradioaktiven Müll. Die IPPNW ist wie die meisten anderen Wissenschaftler*innen der Meinung, dass die derzeitige Aufbewahrung hochradioaktiver Materialien in unsicheren oberirdischen Zwischenlagern so schnell wie möglich beendet werden muss, da die gefährlichen Stoffe dort relativ ungeschützt Naturkatastrophen, Terroranschlägen, Sabotage, Hackerangriffen oder menschlichem Versagen ausgesetzt sind.

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Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Information: Radioaktive „Niedrigstrahlung“. Ein Blick auf die Fakten (PDF)

IPPNW Forum: 10 Jahre Leben mit Fukushima
IPPNW-Forum "10 Jahre Leben mit Fukushima": 
auf isssuu.com lesen

Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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