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IPPNW-Anzeige zum Tschernobyltag 2012
Einsendeschluss: Samstag, 03.3.2012
Bitte beteiligen Sie sich:
Anzeige der IPPNW
1 Jahr Fukushima - 26 Jahre Tschernobyl
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
ein Jahr vergeht schnell. Fukushima 2011 droht im Jahr 2012 trotz seiner furchtbaren Dimensionen schon wieder vergessen und verharmlost zu werden. Die japanische Regierung hat diese Atomkatastrophe offiziell für "beendet" erklärt und dafür den völlig irreführenden Begriff der "Kaltabschaltung der Reaktoren" benutzt.
Leider lassen sich die Langzeitfolgen auch dieser Katastrophe nicht so einfach abschalten. Nach jeder Atomkatastrophe - ob nach Atombombenabwürfen, Atomwaffentests oder AKW-Unfällen - leiden die Menschen über viele Generationen an strahlenbedingten Krankheiten.
Auch für die ungezählten Opfer der Atomtechnologie wollen wir ein sichtbares Zeichen setzen. Halten Sie mit uns inne und lassen Sie uns neue Wege beschreiten. Wir wollen gemeinsam den Ausbau erneuerbarer Energien kraftvoll vorantreiben - dezentral und in Bürgerhand. Das ist für uns aktive und vorbeugende Friedenspolitik, die dazu beiträgt, Kriege um Ressourcen und Transportwege zu vermeiden.
Seien Sie dabei und unterschreiben Sie die Tschernobyl-Fukushima Anzeige der IPPNW! Ermöglichen Sie durch Ihre großzügige Spende die Veröffentlichung der Anzeige in der Süddeutschen Zeitung am 10. März!
Mit freundlichen Grüßen
Reinhold Thiel
für den Vorstand der IPPNW
Dr. Winfrid Eisenberg
Arbeitskreis Atomenergie
PS: Mit einer Mindestspende von 25 EUR werden Sie unter der Anzeige namentlich geführt.
Ein Jahr Fukushima - 26 Jahre Tschernobyl
Tschernobyl-Anzeige in einer überregionalen Zeitung
"Die entfesselte Macht des Atoms hat alles verändert, nur nicht unsere Denkweise. Wir brauchen eine wesentlich neue Denkungsart, wenn die Menschheit am Leben bleiben will." Albert Einstein (1955)
Ein Jahr Fukushima - 26 Jahre Tschernobyl
Atomzeitalter jetzt beenden
Kein Atomkraftwerk ist sicher. Ein Supergau kann jeden Tag passieren, irgendwo auf der Welt. Wer Atomkraftwerke betreibt, spielt mit dem Leben.
Hiroshima, Tschernobyl, Nevada - Atombomben, Atomunfälle, Atomtests.
In den betroffenen Regionen leiden die Menschen an Krebs, Immunschwäche, Erbgutschäden. Der allgemeine Gesundheitszustand ist schlecht, die Lebenserwartung verkürzt. Tschernobyl zeigt, was Fukushima bevorsteht.
Ist nicht schon die nukleare Kette im Alltag der Atomwirtschaft, vom Uranbergbau über weltweite Atomtransporte und Emissionen im AKW-Normalbetrieb bis zum unlösbaren Problem des Strahlenmülls, ein Verbrechen an unseren Kindern, Enkelkindern und nachfolgenden Generationen?
Fukushima hat uns innehalten lassen. Im Sinn der Einstein'schen "neuen Denkungsart" müssen wir erkennen, welche technisch machbaren Entwicklungen verantwortbar sind und welche nicht.
Für die Energiegewinnung heißt das, die nuklearen und fossilen Brennstoffe jetzt aufzugeben und auf dezentrale Erneuerbare Energie umzustellen, schnell und zu hundert Prozent. Das ist zugleich aktive Friedenspolitik, die Kriege um Ressourcen und Transportwege vermeidet.
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IPPNW - "International Physicians for the Prevention of Nuclear War"
ist die Organisation von zehntausenden Ärztinnen und Ärzten sowie Medizinstudierenden in über sechzig Ländern. 1985 erhielt die Organisation den Friedensnobelpreis.
Die Zeitungsanzeige wird mit den Namen aller Unterzeichner versehen und graphisch gestaltet.


