Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

Presseinformation vom 6.12.2018

70 Jahre später: Soziale Menschenrechte endlich durchsetzen!

Gemeinsame Erklärung zum Jubiläum der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

06.12.2018 Weltweit wird am 10. Dezember 2018, der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) vor 70 Jahren gedacht, mit der die internationale Staatengemeinschaft wichtige Lehren aus dem verheerenden Zweiten Weltkrieg gezogen hat. Im Vordergrund stehen dabei die Bürger*innen- und Freiheitsrechte wie Meinungs- und Pressefreiheit, das Verbot von Folter u.a., die in vielen Ländern der Welt nach wie vor nicht vollständig eingehalten werden. Vergessen werden hierzulande oft die in der gleichen Erklärung verkündeten sozialen Menschenrechte, wie insbesondere das Recht auf Arbeit, das Recht auf soziale Sicherheit, das Recht auf ein Höchstmaß an geistiger und körperlicher Gesundheit sowie das Recht auf Bildung, angemessene Nahrung und Wohnung - zu Unrecht, denn sie sind heute aktueller denn je.

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Presseeinladung

Kundgebung „Todesursache: Flucht – gegen die tödliche Gleichgültigkeit“

Internationaler Tag der Menschenrechte

05.12.2018 Am 9. Dezember 2018, einem Tag vor dem Internationalen Tag der Menschenrechte, laden borderline-europe, IPPNW Deutschland, Gangway e.V., Seebrücke Berlin, Corasol und die Herausgeber*innen des Buches „Todesursache Flucht“ von 15-17 Uhr zu einer Veranstaltung auf dem Hermannplatz ein. Dort möchten wir der Toten gedenken und ein politisches Zeichen gegen die menschenverachtende Grenzpolitik der Europäischen Union setzen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 04.12.2018

IPPNW fordert Schutz und Sicherheit für erkrankte und schwangere Geflüchtete

Innenministerkonferenz

04.12.2018 Die Ärzteorganisation IPPNW appelliert an die Innenministerkonferenz, die Abschiebungen von kranken, traumatisierten oder schwangeren Geflüchteten umgehend zu stoppen. Abschiebungen lebensbedrohlich oder schwerwiegend erkrankter Geflüchteter sind mit den Menschenrechten nicht vereinbar. Abschiebungen aus der stationären Behandlung verstoßen aus Sicht des Deutschen Ärztetages zudem gegen die deutsche Gesetzgebung, da stationär behandlungsbedürftige Geflüchtete nicht reisefähig sind. Das hat der Deutsche Ärztetag im Jahr 2017 eindeutig festgestellt.

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13.09.2018 "Kohleausstieg ist die beste Medizin" - ein Banner mit dieser Aufschrift haben Gesundheitsaktivist*innen der AG Gesundes Klima der Kritischen Mediziner*innen im Hambacher Forst entrollt. Sie zeigen damit ihre Solidarität mit der dortigen Waldbesetzung und fordern einen sofortigen Stopp der Räumungen, die schon über mehrere Wochen von der Polizei in Großeinsätzen durchgeführt werden. Der Energiekonzern RWE will den letzten Teil des uralten Biotops roden, um den Tagebau Hambach zu vergrößern, während in Berlin die s.g. "Kohlekommission" über den Kohleausstieg berät.

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Klimawandel und Gesundheit

Ein Aufruf zum Handeln

12.09.2018 Anlässlich des Global Climate Action Day ist heute in San Francisco der Climate and Health Call to Action mit etwa 60 Organisationen aus dem Gesundheitssektor als Erstunterzeichner veröffentlicht worden, darunter viele große medizinische Fachgesellschaften und Allianzen zu Klima und Gesundheit. Über die UK Health and Climate Alliance sind mit The Lancet, BMJ, BMA und die größeren Fachgesellschaften fast das ganze medizinische Establishment dabei, in den USA über das Medical Societies Consortium on Health and Climate Change die meisten größeren Fachgesellschaften. Auch die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit, in der IPPNW-Mitglieder aktiv sind, gehört zu den Erstunterzeichnern. Bis zur UN-Klimakonferenz COP24 im Dezember 2018 in Katowice, Polen, werden weitere Unterstützer dazu kommen.

Aktion
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Medibüros
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News und Kommentar
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THEMEN

Flucht & AsylMedizin und GewissenGesundheitspolitikGlobal HealthBest Practice for Young RefugeesGlobal Health SummerE-Card

Ansprechpartnerinnen

 

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de



Laura Wunder
Projektmitarbeiterin Soziale Verantwortung, Frieden und Klima
Tel. 030 / 698074 - 19
Email: wunder[at]ippnw.de

Menschenrechtstribunal

Materialien

IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
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IPPNW-Forum 164: Mitwirkung bei Abschiebungen: Ärzt*innen zwischen Gesetzen und Ethik
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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
pdf Datei

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

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