IPPNW.DE

16. September 2020, 17 Uhr, online

Kampfdrohnen für die Bundeswehr?

Online-Hearing

Die humanitären Folgen von Kampfdrohnen sind gravierend und erfordern eine umfangreiche öffentliche Diskussion über die völkerrechtlichen, verfassungsrechtlichen und ethischen Bedenken bezüglich ihres Einsatzes durch die Bundeswehr. Die vom Bundesverteidigungsministerium im Mai begonnene Debatte über die Bewaffnung der geleasten Drohnen war überwiegend von Menschen aus dem Umfeld der Bundeswehr geprägt und hatte dadurch eine erhebliche Schlagseite.

Angesichts weiterhin ungeklärter ethischer Fragen und völkerrechtlicher Bedenken brauchen wir als Gesellschaft aber eine breite Auseinandersetzung darüber, ob wir diesen Aufrüstungsschritt und seine weitreichenden Folgen wirklich wollen. In der Debatte fehlen Stimmen von vielen Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich schon seit Jahren mit dem Thema auseinandersetzen.

Aus diesen Gründen lädt ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft am Mittwoch, 16. September 2020 um 17 Uhr zu einer öffentlichen Online-Debatte über die Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen ein.

Ausführliches Programm (PDF)



Veranstalter

Arbeitskreis gegen bewaffnete Drohnen
Im bundesweiten Arbeitskreis gegen bewaffnete Drohnen arbeiten Aktivist*innen aus Organisationen, Netzwerken und Kampagnen der deutschen Friedensbewegung zusammen.

Weitere Informationen

Materialien

IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“

 

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