Juli 2024

22. Juli 2024 online

Deutschland im Fokus: Der Staat spricht mit – der Diskurs zu Israel-Palästina in autoritären Zeiten

mit Yossi Bartal

Wann: 22. Juli 2024, 18.00-19.30 Uhr

Wo: online

Je weiter entfernt eine politische Lösung im Israel-Palästina-Konflikt erscheint, desto schwieriger wird es weltweit, kritisch über die dortigen Verhältnisse zu sprechen. Besonders in Deutschland lässt sich in den letzten Jahren eine Verschiebung im Diskurs beobachten, der nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 zunehmend toxisch und autoritär geführt wird. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Umdeutung politischer Kritik zu einer Diskriminierungsform unter dem Label des "israelbezogenen Antisemitismus". Diese Entwicklung wird nicht nur im Diskurs, sondern auch institutionell vorangetrieben, mit zahlreichen neuen staatlich finanzierten Organisationen und Ämtern, die sich mit der Bekämpfung dieses "neuen Antisemitismus" beschäftigen – mit erheblichen Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit. Der Vortrag wird sich kurz mit der Geschichte dieser Entwicklung befassen und Licht auf die nationalistischen Agenden werfen, die diesen Trend sowohl im Inland als auch global vorantreiben.

Referent: Yossi Bartal ist in Jerusalem aufgewachsen und lebt seit 2006 in Berlin. Er engagierte sich über viele Jahre hinweg in zivilgesellschaftlichen Initiativen gegen die israelische Besatzungspolitik. Heute ist er als freiberuflicher Journalist tätig.

Zur Anmeldung

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20. September 2024 in Berlin

Fachtag: "Gegen die Ohnmacht: Psychosoziale Arbeit zwischen Repression und Exil"

Austausch mit kurdischen Expert*innen aus der Türkei

Wann: Freitag, 20. September 2024, 10.30–18.00 Uhr

Wo: Refugio Berlin, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung

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Wann: 19. Oktober 2024, 11-16 Uhr
Wo: Café Buchoase Kassel

25. Oktober 2024, Hannover

Nuklearer Fallout: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des zivil-militärischen Atomkomplexes

Fachtagung Atommüllreport

Wann: Freitag, 25.10.2024, 11 – 16.30 Uhr
Wo: Raschplatzpavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Deutschland hat vor 50 Jahren den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet. Eine Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags, der im letzten Jahre in Kraft getreten ist, lehnt die Bundesregierung jedoch ab. Ziel des Atomwaffenverbotsvertrages, den bisher 90 Staaten unterzeichnet haben, ist eine gänzliche Abschaffung aller Atomwaffen. Stattdessen hält die Bundesregierung explizit an der „nuklearen Teilhabe“ fest.

Die zivile und die militärische Nutzung der Atomenergie sind zwei Seiten derselben Medaille. Der Atommüllreport will mit dieser Fachtagung die Zusammenhänge vertiefend betrachten und die sozialen Auswirkungen vor allem auf den globalen Süden thematisieren. In einer postkolonialen Welt entzieht sich die Kontamination der natürlichen Lebensgrundlagen durch Uranförderung oder Atomwaffentests allzu oft unserer Wahrnehmung und wird als hinzunehmender Kollateralschaden ignoriert. Nicht zuletzt stellt sich die Frage nach dem Umgang mit dem bei der Abrüstung von Atomwaffen entstehenden Atommüll.

Veranstaltet von: atommuellreport.de   Download Flyer (PDF)

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