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"Konflikte und Kriege"

Die IPPNW versteht es als ihre Aufgabe, über die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von gewaltsamen Konflikten und Kriegen zu informieren und Lösungen einzufordern, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. In unseren Arbeitskreisen, politischen Bündnissen und internationalen Netzwerken arbeiten wir an der wissenschaftlichen Analyse bestehender Konflikte und untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen. Wir erörtern mit Partner*innen vor Ort, z.B. aus anderen IPPNW Sektionen, mögliche Lösungsansätze, die alle Konfliktparteien einbeziehen. Militärinterventionen und Waffenexporte lehnen wir ab und setzen uns für Entspannungspolitik, Feindbildabbau und Abrüstungsverträge ein.

Aktuelles zum Thema

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Stoppt den Krieg gegen den Iran!

Was kann ich tun?

02.03.2026 Diese Hinweise helfen dir, deine Forderungen zu formulieren, erste Schritte für einen lokalen Aktionsplan zu entwickeln, geben dir Werkzeuge für die Organisation eigener Aktionen an die Hand und stellen dir Argumentationshilfen sowie Plakate bereit.

Die aktuelle Situation: Die USA und Israel haben einen weiteren Krieg begonnen und werden von unserer Bundesregierung unterstützt. Schon mehr als 1.500 Menschen sind im Iran, im Libanon und Israel getötet worden, viele weitere wurden verletzt. Die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran ist keine Rechtfertigung für die Bombenangriffe in der Region. Die Fragen um das Atomprogramm des Iran müssen am Verhandlungstisch geklärt werden, das von Donald Trump gekündigte Atomabkommen zwischen Iran, den USA und europäischen Staaten hat gezeigt, wie es gehen könnte.

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11.09.2026 Eine Delegation – bestehend aus Dr. Qassem Massri, der mit Dr. Hussam Abu Safiya im Jahr 2024 im Rahmen eines humanitären Einsatzes zusammengearbeitet hatte, Katja Müller-Fahlbusch (Amnesty International), Dr. Laura Schlemmer (Medsolidar), Dr. Khaled Hamad (Vorsitzender der palästinensischen Gemeinde Deutschlands und der europäischen Assoziationen zur Verteidigung der palästinensischen Gefangenen) und Dr. Uwe Trieschmann (IPPNW) - wurde am 27. Juli 2026 vom Leiter des Nahostreferats im Außenministerium, Herrn Walendy, empfangen.

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Aus Forum 187 / 2026

Wie Militär und Klimakrise die globale Gesundheit zerstören

Interview mit Stella Ziegler, Mitglied des internationalen IPPNW-Vorstandes

10.09.2026 Stella, Du hast Dich an der Erstellung des neuen Berichts der Global Climate and Health Alliance beteiligt. Der Report beschreibt Klimawandel und bewaffnete Konflikte als „sich gegenseitig verstärkende Polykrise“. Um welche Mechanismen geht es? Der Bericht zeigt, dass Klimawandel als „Bedrohungsverstärker“ wirkt: Er verschärft Ressourcenknappheit, vertieft soziale Ungleichheiten und untergräbt Governance – besonders in fragilen Staaten. Gleichzeitig beschleunigen Aufrüstung und bewaffnete Konflikte die Klimakrise, etwa durch militärische Emissionen oder die Zerstörung kritischer Infrastruktur wie Wasser- und Energiesysteme.

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Aus Forum 187 / 2026

Warum wir ein neues Helsinki brauchen

Der Krieg ist zurück in Europa. Wir müssen trotzdem auf Diplomatie setzen

10.09.2026 Gut 50 Jahre nach der KSZE-Schlussakte von Helsinki aus dem August 1975 gibt es eine Renaissance von Gewalt in den internationalen Beziehungen: So viele, so intensive und so lang andauernde Konflikte wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Der Krieg ist zurück in Europa. Dieser ist blutig in der Ukraine, aber auch wirkmächtig darüber hinaus: Es droht ein Kalter Krieg 2.0 – geprägt von wirtschaftlicher Entkopplung, Wohlstandsverlusten, Aufrüstungsorgien und regional begrenzten, aber verlustreichen Stellvertreterkriegen.

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Aus IPPNW-Forum 187 / 2026

Für Spannungsabbau und Risikoreduktion

In einem neuen Policy Paper fordert die IPPNW einen Strategiewechsel in der Ukrainepolitik

01.09.2026 Die IPPNW Deutschland plädiert für einen Strategiewechsel von Bundesregierung und EU in ihrer Ukrainepolitik und fordert ein Ende der diplomatischen Blockade. Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist völkerrechtswidrig. Die Verantwortung für den Krieg trägt die russische Regierung. Um ernsthaft Verantwortung für die Rückkehr zum Frieden zu übernehmen, reicht es jedoch nicht, nur auf Aufrüstung und Sanktionen zu setzen. Die humanitären Folgen des Krieges sind gravierend. In dem seit mehr als vier Jahren andauernden Ukrainekrieg sind einer Studie des Zentrums für Strategische und Internationale Studien zufolge mehr als zwei Millionen Soldaten auf beiden Seiten getötet, verletzt oder als vermisst gemeldet worden.

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Aus Forum 187 / 2026

Palästina brennt!

Dringende Aktion und Unterstützung sind notwendig

15.08.2026 Die aktuelle Situation in Palästina ist zum einen von heftigsten Siedlerattacken im Westjordanland geprägt, zum anderen von einer Lage in Gaza, in der trotz des sogenannten Waffenstillstands die Kämpfe weitergehen. Seit dem „Waffenstillstand“ wurden mindestens 1.255 Palästinenser*innen getötet. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF berichtet im Juni 2026: „Die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt verheerend: Trotz der im Oktober 2025 vereinbarten Waffenruhe gehen die Angriffe weiter.

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Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Türkei/Kurdistan 2025
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Erklärungen

Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
Petition von Science4Peace

Völkerrechtswidrige Totalblockade Kubas durchbrechen – Menschenrechte verteidigen
Erklärung von IALANA



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