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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.01.2019

Bundeswehr-Werbung in Schulen verbieten

Minderjährige bei der Bundeswehr

Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten vor dem Bundestag 2018, Foto: terre des hommes, Christian Jungeblodt16.01.2019 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Anhebung des Rekrutierungsalters für den Militärdienst auf 18 Jahre sowie das Verbot jeglicher Bundeswehr-Werbung bei Minderjährigen. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Bundeswehr im Jahr 2018 1.679 Minderjährige rekrutiert, gut ein Fünftel davon waren junge Frauen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl etwas gesunken, bleibt aber weiter auf einem skandalös hohem Niveau.

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.1.2019

Sanktionen gegen Syrien beenden

Syrienkrieg

14,6 Millionen Menschen in Syrien haben nur einen eingeschränkten Wasserzugang, Foto: Aleppo 2016, Karin Leukefeld11.01.2019 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Forderungen der Bundestagsabgeordneten Sevim Dağdelen nach einer Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Syrien sowie einer Aufhebung der Sanktionen. Kürzlich hatte die Arabische Liga angekündigt, Syrien wieder in ihrer Organisation aufzunehmen und syrische Botschaften zu öffnen. Ein diplomatischer Austausch könnte ein Beitrag sein für mehr politische Stabilität. Nach der Ankündigung eines US-Truppenabzugs und angesichts der angekündigten türkischen Intervention im Nordosten des Landes ist die Situation in Syrien noch unübersichtlicher und gefährlicher geworden. Die syrische Bevölkerung und ihre Institutionen sollten auf allen Ebenen in die weiteren Verhandlungen und diplomatischen Aktionen einbezogen werden. Ein nachhaltiger Frieden kann nicht allein von externen Akteuren erreicht werden.

Der Syrienkrieg: Dimension – Hintergründe – Perspektiven

Neue IPPNW-Publikation veröffentlicht

Ausländische Militärbasen in Syrien, Grafik: IPPNW21.12.2018 

Die Menschen in Syrien leiden seit knapp acht Jahren an einem verheerenden Krieg, der weite Teile des Landes zerstört hat. In der deutschen Öffentlichkeit ist der Krieg längst nicht mehr so präsent, wie es angemessen wäre. Und selbst innerhalb der deutschen Friedensbewegung gibt es keine Einigkeit in der Bewertung dieses Krieges. Dabei spielt Deutschland in dem Konflikt eine wesentliche Rolle. Eine gesellschaftliche Debatte darüber wäre dringend erforderlich, wenn wir einen sinnvollen Beitrag für Frieden in Syrien leisten wollen. Zu dieser Debatte will die deutsche Sektion der IPPNW mit der heutigen Veröffentlichung der Publikation „Der Syrienkrieg: Dimension – Hintergründe – Perspektiven“ einen Beitrag leisten.

Pressemitteilung vom 29.11.2018

Drohungen, Sanktionen und militärische Unterstützung erhöhen die Kriegsgefahr

Eskalation des Konflikts zwischen Ukraine und Russland

Friedensorganisationen demonstrieren am 10.11.2018 vor den Botschaften von Russland und den USA und fordern ein Festhalten am INF-Vertrag zur Kontrolle nuklearer Mittelstreckensysteme. Foto: R. Ratke29.11.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts des sich zuspitzenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland auf, sich für ein Zustandekommen des Gipfeltreffens zwischen dem russischen Präsidenten Putin und US-Präsident Trump einzusetzen. Auch solle sie auf den ukrainischen Staatschef Poroschenko und Präsident Putin einwirken, die gegenseitigen Drohungen und verbalen Eskalationen einzustellen. Maßnahmen zum Abbau der Spannungen könnten beispielsweise eine Freilassung der ukrainischen Marinesoldaten und Seeleute und die Wiederöffnung des Zugangs zum Asowschen Meer für zivile Schiffe sein sowie im Gegenzug die Aufhebung des Kriegsrechtes und der Sanktionen gegenüber Russland.

IPPNW verurteilt Einsätze von Giftgas sowie Vergeltungsschläge

Giftgasanschlag in Aleppo

Treffen der Kampagne "Macht Frieden - Zivile Lösungen für Syrien" im Oktober in Köln, Foto: www.macht-frieden.de26.11.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt den erneuten Einsatz von Giftgas in Aleppo und ruft die internationale Staatengemeinschaft auf, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Internationale Verbotsverträge wie die Chemiewaffenkonvention müssen eingehalten werden, Verstöße unabhängig geprüft und geahndet werden. Laut Medienberichten haben syrische und russische Kampfflugzeuge den Giftgasangriff als Rechtfertigung genutzt, Aufständische in der Region anzugreifen. Militärische "Vergeltungsschläge" als Reaktion auf Giftgasangriffe sind völkerrechtswidrig. Nur ein Ende des Krieges kann die Menschen in Syrien vor weiteren Giftgasangriffen schützen.

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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


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Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

3. aktualisierte Auflage (pdf-Datei)

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