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IPPNW-Anzeige zum Fukushima-Jahrestag 2022

Einsendeschluss: 07.03.2022

Am 11. März 2022 jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum elften Mal. Zu diesem Anlass wollen wir wie in den vergangenen Jahren eine ganzseitige Anzeige in einer überregionalen Tageszeitung - voraussichtlich in der Süddeutschen Zeitung -veröffentlichen. Die Anzeige soll ein klares Zeichen für den Klimaschutz und gegen falsche Investitionen in Atomenergie und Erdgas setzen – für eine friedlichere Welt durch Abrüstung und Energiewende!

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Text der Anzeige

11 Jahre Fukushima - 36 Jahre Tschernobyl

Erst Tschernobyl, dann Fukushima. Die Katastrophe in Japan ist weiterhin hochaktuell: Über 1,3 Millionen Tonnen radioaktiv verseuchtes Kühlwasser sollen ab Frühjahr 2023 im Pazifik verklappt werden. Das Problem: bisher ist es nicht möglich, hochschädliche Stoffe wie Strontium und Tritium vorher herauszufiltern. Fischer*innen, Anwohner*innen und Nachbarstaaten wie China und Südkorea protestieren gegen die Pläne.

Gegen die Verklappung! – Für eine gesunde Umwelt!

Zum Jahreswechsel wurde der Atomenergie von der EU-Kommission ein grünes Label verpasst. Zu Unrecht: Atomkraft ist nie nachhaltig – sondern eine Risikotechnologie, die nicht wettbewerbsfähig und auf hohe Subventionen angewiesen ist. Seit den 1990er Jahren geht es technologisch und finanziell bergab: zu teuer, zu gefährlich, zu langsam in der Herstellung. Die nukleare Wertschöpfungskette ist keineswegs klimaneutral und eine sichere Endlagerung des strahlenden Mülls existiert nirgendwo auf der Welt. Für das 1,5-Grad-Limit müssen sich unsere Emissionen in diesem Jahrzehnt drastisch verringern – zum Bau neuer Atomkraftwerke reicht diese Zeitspanne nicht – für erneuerbare Energien schon.

Gegen falsche Investitionen – Für schnellen Klimaschutz und eine echte Energiewende!

In der Debatte um Atomenergie wird oft übersehen: Die zivile Nutzung finanziert deren militärische Anwendungen quer – von atombetriebenen U-Booten und Schiffen bis hin zur Atombombe. Seit dem Statement des französischen Präsidenten ist das kein Geheimnis mehr:

"Eines kann es ohne das andere nicht geben. Ohne zivile Atomenergie gibt es keine militärische Nutzung, und ohne die militärische Nutzung auch keine zivile Atomenergie." - Emmanuel Macron, 2020

Das erklärt die Bestrebungen weiter in eine Technologie zu investieren, die veraltet ist, Milliarden verschlingt und dem Klima schadet. Im deutschen Lingen wird die Brennelementfabrik trotz Atomausstieg weiterbetrieben; künftig unter dem gemeinsamen Einfluss französischer und russischer Atomkonzerne. Das gilt es zu verhindern – für das Klima und für unsere Sicherheit!

Deshalb setzen wir uns ein für:

Eine friedlichere Welt – Abrüstung und Energiewende!

 

 

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