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Aktuelles zum Thema "Zivile Konfliktbearbeitung"

Friedenslogik statt Sicherheitslogik

Am UN-Weltfriedenstag luden Friedensorganisationen zu Vorträgen in die Humboldt-Universität ein

Vortragsveranstaltung „Zivile Konfliktbearbeitung und die Rolle der UN“, Foto: IPPNW29.09.2017 

Zum diesjährigen Weltfriedenstag am 21. September 2017 organisierte ein breites Bündnis an Friedensorganisationen in der Berliner Humboldt-Universität einen Abend mit dem Titel „Zivile Konfliktbearbeitung und die Rolle der UN“. Den Anfang machte die Philosophin und Frauenrechtlerin Helga Hörz , die in ihrem Vortrag über die Rolle der Frauen bei der Friedenssicherung referierte. Hörz, die selbst Mitglied der UN-Kommission zum Status der Frau war und bis zu Beginn der Achtziger an zahlreichen Weltfrauenkongressen teilnahm, sprach über ihre langjährige Erfahrung im Kampf für den Einfluss der Frauen in der Weltpolitik.

Rede zum Antikriegstag 2017

Ärztliche Argumente für eine neue Entspannungspolitik

Redebeitrag von Alex Rosen (IPPNW) für die Antikriegstagsveranstaltung am 1. September 2017 in Berlin

Alex Rosen. Foto: IPPNW01.09.2017 

Die Initiative „Neue Entspannungspolitik JETZT!“ veranstaltete am 1. September 2017 –gemeinsam mit den NaturFreunden, der IPPNW und ICAN, sowie mit zahlreichen Gewerkschaften eine Kundgebung am Brandenburger Tor zur Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 78 Jahren.
IPPNW-Vorstand Alex Rosen sprach in seiner Rede über die Rolle der Ärzte in Krieg und Konfliktbewältigung, den Ukrainekonflikt und deutsche Waffenlieferungen sowie die Gefahr durch Atomwaffen - auf deutschem Boden und in aller Welt. Dabei appellierte er vor allem für eine neue und konsequente Entspannungspolitik zwischen NATO und Russland.

"Die Welt braucht ein Deutschland, das sich seiner historischen Rolle und seiner Verantwortung in der Welt bewusst ist und sich gerade deshalb für Deeskalation, für Entspannungspolitik, für atomare Abrüstung und für Frieden einsetzt."

IPPNW-Erklärung vom 18.11.2015

Krieg und Terror überwinden

Terroranschläge von Paris

Paris: Solidarität mit den Opfern, Grafik: Campact e.V.18.11.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst schockiert und empört über den mörderischen Hass der Attentäter von Paris. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Angesichts des Terrors in Europa gedenken wir auch der Opfer in Beirut, beim Airbus-Absturz über dem Sinai und in Ankara sowie den unzähligen Toten und Verletzten in Syrien, im Irak, im Jemen oder Libyen. Wir appellieren nach den Terroranschlägen von Paris an die deutsche Bundesregierung, Gewalt nicht mit Gegengewalt und der Einschränkung von Grundrechten zu beantworten.

IPPNW-Pressemitteilung vom 4.10.2015

Von Deutschland muss Frieden ausgehen

IPPNW-Konferenz "Unser Rezept für Frieden: Prävention", 2.-4. Oktober 2015

IPPNW-Friedenskonferenz vom 2.-4.10.2015 in Frankfurt, Foto: IPPNW04.10.2015 

In einer Abschlusserklärung zur IPPNW-Konferenz "Unser Rezept für Frieden: Prävention" mit knapp 200 KonferenzteilnehmerInnen forderte die ärztliche Friedensorganisation von der Bundesregierung, gewaltlosen Konfliktlösungen endlich Vorrang einzuräumen vor militärischer Konfliktbearbeitung. Während für den "Aktionsplan Zivile Krisenprävention" jährlich etwa 35 Millionen Euro im Haushalt eingeplant sind, stehen für den "Verteidigungsetat" rund 35 Milliarden Euro zur Verfügung - mit steigender Tendenz. Militärinterventionen und Waffenlieferungen haben in den vergangenen Jahren nicht zu mehr Frieden beigetragen, sondern millionenfaches Leid angerichtet, Menschenrechte verletzt, Terror gefördert und Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Die ärztliche Friedensorganisation fordert: Von Deutschland muss Frieden ausgehen.

IPPNW-Forum 140/2015

Medizinische Friedensarbeit via Internet

Medical Peace Work

Medical-Peace-Work-Treffen 2011.19.02.2015 

Das Projekt "Medical Peace Work" startet in die dritte Runde. Die sieben Internetkurse für medizinische Friedensarbeit sind ein kostenloses Qualifizierungsangebot für Ärztinnen und Ärzte, MitarbeiterInnen im  Gesundheitswesen und Medizinstudierende und seit 2011 online. Die Kurse, bestehend aus E-book, E-case und dazugehörigen Testfragen vermitteln Wissen über die Rolle von GesundheitsarbeiterInnen in Friedensarbeit. Sie decken nicht nur klassische IPPNW-Themen ab wie Abrüstungsarbeit und (Atom-) Kriegsverhütung, sondern auch Menschenrechte, strukturelle Gewalt, friedensfördernde Arbeit während und nach Kriegssituationen, sowie Gewaltvorbeugung auf zwischenmenschlichem und persönlichem Niveau.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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