Oktober

28.Oktober in Bonn

Soli-Mahnwache: IPPNW-Mitglieder vor Gericht

Wann: Donnerstag 28.10. um 12.30 Uhr
Wo: Vor dem Amtsgericht Bonn, Wilhelmstr. 21 53111 Bonn

Wir plädieren auf Freispruch! Friedensaktivist*innen organisieren eine Mahnwache anlässlich des Bußgeldverfahrens gegen zwei IPNW-Mitglieder wegen unerlaubten Betretens des modernsten Kriegsvorbereitungsplatzes in Europa. In Sachsen-Anhalt finden regelmäßig Aktionen zivilen Ungehorsams gegen das Gefechtsübungszentrum Altmark mit der "Kampfstadt Schnöggersburg" (offizieller Terminus der Bundeswehr) statt, das zur Vorbereitung völkerrechts- und grundgesetzwidriger Auslandseinsätze dient.
Weitere Infos: www.gewaltfreie-aktion-guez-abschaffen.de

29.-30. Oktober 2021 in Bochum

++ IPPNW-Studierendentreffen: Online und als Spaziergang

Änderung: 29.10. 18 Uhr online - Spaziergang am 30.10.

Ob Klimawandel, die Pandemie oder kriegerische Auseinandersetzungen: Krisen gibt es zahlreiche auf unserem Planeten, und fast alle von ihnen wirken sich – direkt oder indirekt – auch auf unsere Gesundheit aus. Gerade die zurückliegenden zwei Jahre haben uns gezeigt, dass (gesundheitliche) Krisen wie die Corona-Pandemie uns alle betreffen. Gleichzeitig sind es aber gerade die Krisensituationen, in denen bestehende Missstände, Ungerechtigkeit und Diskriminierung besonders deutlich zum Vorschein treten.

31. Oktober 2021, online und in Frankfurt/M.

20 Jahre NATO-Krieg in Afghanistan – eine vorläufige Bilanz

Konferenz der Friedensbewegung

Wann: Sonntag, 31. Oktober 2021, 11-19 Uhr
Wo: Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt/M. - Onlineteilnahme  möglich

Nach Abzug der NATO-Interventionstruppen ziehen wir ein Resümee: Schätzungen des „Costs of War“-Projekts an der Boston University gehen von über 243.000 Todesopfern in Afghanistan und Pakistan aus – weit überwiegend unter der Bevölkerung. Die Zahl der indirekten Opfer liegt nach ihrer Einschätzung um ein Vielfaches höher. Millionen von Menschen wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land, und unter den Geflohenen, die bis Europa gelangt sind, stellen Afghaninnen und Afghanen die zweitgrößte Gruppe. Afghanistan zeigt in besonders drastischer Weise, wie weit das militärische Verständnis von „Sicherheitspolitik“ von den elementaren menschlichen Sicherheitsbedürfnissen abweicht, wie wenig den globalen Machtstrategen an Ernährungssicherheit, an einer sicheren Umgebung für das Aufwachsen der Kinder, an der Sicherung einer intakten Umwelt gelegen ist. Bei unserer Konferenz werden wir uns mit diesen Opferzahlen beschäftigen, aber auch mit den Motiven der internationalen und afghanischen Akteure sowie mit den Schlussfolgerungen für die deutsche Außen- und „Verteidigungs“-Politik.

Referent*innen: Matin Baraki (deutsch-afghanischer Politologe), Joachim Guilliard (Publizist und Autor), Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung),  Lisa Ling und  Cian Westmoreland (US-Veteran*innen, Whistleblower), Prof. Dr. Norman Paech (Völkerrechtler), Karim Popal (Rechtsanwalt und Anwalt der Angehörigen der Kundus-Opfer), Prof. Dr. Sabine Schiffer (Medienwissenschaftlerin), Friederike Stahlmann (Sozialwissenschaftlerin) u.v.m. Grußworte: Malalai Joya (afghanische Politikerin), Christa Lörcher (Ex-MdB, stimmte als einzige Sozialdemokratin gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan)

November

26.-27. November 2021 in Berlin

IPPNW-Vorstandssitzung

30. November 2021 in Landsberg/Lech

Vortrag: Medizin im Nationalsozialismus

Zum 75. Jahrestag der Nürnberger Ärzteprozesse. Mit Dr. Till Bastian

Wann: 20.00 Uhr
Wo: Gemeindesaal der evangangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, Von-Kühlmann-Str. 39, 86899 Landsberg am Lech

In zwölf Jahren 1933 bis 1945 war Deutschland ein Experimentierfeld für das, was Menschen anderen Menschen Böses antun können. Dies war auch auf einem Gebiet so, auf dem wir vertrauensvoll mit Nächstenliebe und Hilfsbreitschaft rechnen – in der Medizin. Deutsche Ärzte haben Hunderttausende von hilflosen Opfern misshandelt und ermordert. Dieses Faktum ist dem öffentlichen Bewußtsein seltsam fremd geblieben – gerade in der deutschen Medizin gab es eine „Vergangenheitsbewältigung“
allenfalls spät und ansatzweise. Der 9. Dezember, an dem vor 75 Jahren der Nürnberger  Ärzteprozess begonnen hat, spielt in Medizin und Öffentlichkeit kaum eine Rolle. Dem versucht der Vortrag entgegenzuwirken – indem er berichtet, wie es gewesen ist.

Referent: Dr. Till Bastian, Arzt und Autor, Isny. Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Rolf Bader an: bader-rolf@t-online.de

Dezember

3. Dezember 2021 in Dortmund

Vortrag: Klima und Militär

Wann: Freitag, 03.12.2021, 19.00 Uhr
Wo: Pauluskirche, Schützenstraße, 44147 Dortmund

Die Klimakrise verschärft weltweit die Konflikte und erhöht die Kriegsgefahr. Militär und Rüstung sind Klimakiller. Wir brauchen zivile Konfliktlösungen statt militärischer Drohungen, Investition in ökologische und soziale Projekte statt in Aufrüstung.
Selbst im Kyoto-Protokoll von 1987 und im Pariser Abkommen von 2015 wird der militärische Aspekt systematisch ausgeblendet. Dabei sind Rüstung und Kriege wesentlich an CO2-Emissionen beteiligt. Allein das Pentagon veranlasst einen höheren Ausstoß an Treibhausgasen als der Staat Schweden. Ein von der Bundeswehr eingesetzter „Eurofighter“ verbraucht 3.500 kg Treibstoff pro Flugstunde. Ölfelder brennen, Finanzressourcen fehlen bei der Bewältigung der Klimakatastrophe, das Militär zerstört und verseucht Böden und Gewässer, fördert Flächenverbrauch und stört das natürliche ökologische Gleichgewicht. Daher führt die IPPNW Dortmund zusammen mit „Pauluskirche und Kultur“ im Rahmen der „Klimadialoge“ eine gemeinsame Veranstaltung zu diesem Thema durch.

Referentin: Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende
Kontakt: Dr. Johannes Koepchen, info(AT)dr-koepchen.de

April 2022

April 2022 bis März 2023

CampaPeace

Qualifizierung zur Campaigner*in und Moderator*in in Kampagnen

Wann? April 2022 bis März 2023

CampaPeace vermittelt dir grundlegende Kompetenzen in Aufbau und Strukturierung der Kampagnenarbeit, zur Begleitung sozialer Bewegungen und zu den Grundlagen des gewaltfreien Widerstands. Außerdem wirst du für die Moderation von Kampagnenräten qualifiziert.

Die Ausbildung besteht aus 6 Modulen von jeweils Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 14.30 Uhr
Informationen und Anmeldung: Ursula Gramm - ursula.gramm (at) wfga.de oder unter Tel. 06221 - 652 87 53
Flyer als PDF

Juni 2022

29. Mai - 9. Juni 2022

Begegnungsreise Palästina / Israel

Bei dieser Begegnungsreise lernen wir das Leben der Palästinenser*innen in der Westbank und in Jerusalem kennen, ihre Hoffnungen und ihre Probleme. Wir informieren uns über die Folgen der israelischen Besiedlungs- und Besatzungspolitik mit Mauern, Zäunen und Kontrollpunkten. Wir werden in Bethlehem als Gäste in Familien wohnen und so den Alltag der Menschen unmittelbar erleben. Wir treffen Friedens- und Menschenrechtsgruppen aus Israel und Palästina, die uns ihre Sicht der Situation erläutern. Infos und Anmeldung: ippnw.de/bit/begegnungsfahrt

17.-19. Juni 2022 in Landsberg am Lech

40 Jahre IPPNW - Ärztliche Verantwortung für eine Welt in Frieden

Wo: Stadttheater, Schlossergasse 381, 86899 Landsberg am Lech
Wann: 17.-19.06.2022

40 Jahre IPPNW – ein bedeutsames Jubiläum, das wir mit einem interessanten Kongressprogramm umfassend würdigen wollen. Es gilt, rückblickend die Erfolge unserer internationalen ärztlichen Friedensorganisation hervorzuheben, die mit wissenschaftlicher Kompetenz, diplomatischem Verhandlungsgeschick, weltweiten und nationalen Kampagnen sowie mit großen Demonstrationen und Kongressen erreicht wurden.

Kontakt

Sekretariat
Tel. 030/ 698074 - 16
Email: kontakt[at]ippnw.de

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