Frankfurter Rundschau, 21. Januar 2021

Das Atomwaffenverbot macht die Welt sicherer

Gastbeitrag von Dr. med. Inga Blum

21.01.2021 Der UN-Vertrag ächtet nukleare Arsenale und erhöht den Druck auf die Besitzer, sie abzuschaffen. Der Gastbeitrag.

Morgen tritt der UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in Kraft. Ein Grund zum Feiern, denn vom 22. Januar 2021 an sind die zerstörerischsten aller Massenvernichtungswaffen völkerrechtlich verboten – zunächst nur in den Unterzeichnerstaaten. Weltweit werden sie damit aber ab sofort geächtet. Ein Meilenstein für die weltweite Sicherheit.

 

 

n-tv, 17. Januar 2021

Ab Freitag sind Atomwaffen verboten

Gastbeitrag von Dr. med. Alex Rosen, IPPNW-Vorsitzender

17.01.2021 Am 22. Januar tritt ein UN-Abkommen in Kraft, das Atomwaffen völkerrechtlich verbietet. Auch Deutschland sollte sich dafür einsetzen, dass diese Waffenart weltweit aus den Arsenalen verschwindet.

Seit 75 Jahren lebt die Welt im sogenannten nuklearen Zeitalter. Mit der atomaren Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki setzte sich eine neue globale Rangordnung durch: Staaten mit Atomwaffen wurden unantastbar. Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erhielten sie ein Vetorecht, ihre politischen, wirtschaftlichen und militärischen Interessen standen plötzlich über denen der restlichen Welt. 

Telepolis, 05. Januar 2021

Psychosoziale Katastrophe

05.01.2021 Mediziner und Parlamentarier fordern Erfassung der Kollateralschäden von Corona-Maßnahmen.

Während Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder in der ersten Schaltkonferenz des neuen Jahres über eine mögliche Verschärfung der Corona-Maßnahmen und eine Verlängerung des aktuellen "Lockdowns" reden, steht vielen Betroffenen das Wasser bis zum Hals.

Mittelbayerische, 28. Dezember 2020

Zeit für den kompletten Atomausstieg

Gastbeitrag von Dr. med. Alex Rosen, IPPNW-Vorsitzender

28.12.2020 Die derzeitige Zwischenlagerung von Atommüll ist eine anhaltende Gefahr für Umwelt und öffentliche Gesundheit.

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat Ende September ihren Zwischenbericht für die Atommülllagerung veröffentlicht: Mehr als die Hälfte Deutschlands wurden für prinzipiell geeignet erklärt, hoch radioaktiven Abfall dauerhaft zu lagern. Es folgte ein unerwartetes, spätes Eingeständnis: Gorleben wurde als Endlager für geologisch ungeeignet eingestuft. Bis 2031 soll der endgültige Standort festgelegt werden. 

Junge Welt, 11. Dezember 2020

»Keine Schutzvorrichtung, sondern Kriegstechnologie«

Interview mit Susanne Grabenhorst

11.12.2020 Vor Abstimmung im Haushaltsausschuss: Ärzteorganisation warnt vor bewaffneten Drohnen. Ein Gespräch mit Susanne Grabenhorst.

Im Haushaltsausschuss des Bundestags wird kommenden Mittwoch über die Vorlage des Verteidigungsministeriums zur Bewaffnung von Bundeswehr-Drohnen entschieden. Die IPPNW appelliert an die Abgeordneten, einer solchen Bewaffnung nicht zuzustimmen. Haben Sie noch Hoffnung?

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Waldbrände bei Tschernobyl
Interview mit Dr. Alex Rosen (IPPNW)
RTL, 22.04.2020

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