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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

"Braunkohle plus Atom ist verheerendes Signal"

Initiativen und Verbände kritisieren GroKo-Sondierung

Internationale Anti-Atomkraft-Demonstration am 9.09.2017 in Lingen, Foto: www.lingen-demo.de17.01.2018 

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die atomkritische Ärztevereinigung IPPNW, der Naturschutzbund (NABU) NRW sowie mehrere regionale Anti-Atomkraft- und Anti-Braunkohle-Initiativen kritisieren die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zur Neuauflage der Großen Koalition scharf: "Das Thema Klimaschutz wurde an eine Kommission ausgelagert, die Atomkraft ganz ausgeklammert. Weder gibt es eine schnellere Abschaltung der noch laufenden Atomkraftwerke noch eine Vereinbarung zur längst überfälligen Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.12.2017

IPPNW fordert Abschaltung von Gundremmingen B und C

Atomausstieg: Wer B sagt muss auch C sagen

Protest zur Abschaltung von Gundremmingen C, Foto: Beobachternews.de22.12.2017 

Mit der Abschaltung des Atomkraftwerksblock Gundremmingen B Ende des Monats werden in Deutschland nur noch sieben Atomreaktoren in Betrieb sein. Die  Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Abschaltung von Gundremmingen B, fordert aber gleichzeitig die umgehende Schließung des letzten deutschen Siedewasserreaktors Gundremmingen C. „Auch wenn das Risiko von Block B wegfällt, steigt das reale Risiko bei einem immer älter und immer störanfälliger werdenden Block C“, sagte Reinhold Thiel von der Ulmer Ärzteinitiative (IPPNW), der sich seit vielen Jahren für die Stilllegung dieses Atomkraftwerks engagiert.  

Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa

Siedewasserreaktoren der 3. Generation in Japan

Von flickr user Hideyuki Kamon; crops and changes by user:JD [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons18.10.2017 

Im Oktober 2017 hat die japanische Atomregulierungsbehörde grünes Licht für die Wiederinbetriebnahme von zwei Blöcken im weltgrößten Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa gegeben. Bei den Blöcken 6 und 7 handelt es sich um Siedewasserreaktoren der 3. Generation, um Anlagen vom Typ „Advanced Boiling Water Reactor”. Der Reaktortyp weist schwerwiegende Sicherheitsmängel auf.

Pressemitteilung vom 30.08.2017

Internationale Anti-Atomkraft-Demonstration am 9.09.2017 in Lingen

Uranfabriken in Lingen und Gronau schließen! Brennstoff-Exporte verbieten! Atomkraftwerke abschalten!

Grafik: www.lingen-demo.de30.08.2017 

Anti-Atomkraft-Initiativen kündigen für den 09. September 2017 eine international besetzte Demonstration im Atomzentrum Lingen an. Zur Teilnahme rufen rund 60 Initiativen und Verbände auf. Auftakt ist um 13 Uhr am Bahnhof Lingen. RednerInnen und Teilnehmende aus Belgien, Niger, Russland, Tansania und Deutschland werden erwartet. Der europaweite und der weltweite Atomausstieg müssen gerade hier in Lingen erfolgen. Die AtomkraftgegnerInnen kämpfen konkret für die Schließung der Areva-Brennelementefabrik und des AKW Lingen 2.

Pressemitteilung vom 29.06.2017

"NRW-Ministerpräsident Laschet muss jetzt handeln"

Uranexporte von Lingen und Gronau nach Tihange und Doel: Atomkraftgegner erwarten Druck auf Bundesregierung

Mitglieder der IPPNW Aachen bei der Menschenkette am 25. Juni 2017, Foto: IPPNW29.06.2017 

Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPNNW erwarten vom neuen NRW-Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und sich in Berlin für einen sofortigen Exportstopp deutscher Brennelemente aus Lingen und von angereichertem Uran aus Gronau zu den Pannenreaktoren nach Tihange und Doel einsetzt.

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