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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Sicherheit"

Pressemitteilung vom 16.08.2018

Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände fordern Ende der Urananreicherung

Nach jahrelangen Protesten heute erstmals Gespräch im RWE-Tower

Mahnwache am 13.08.2018 vor der Brennelementefabrik in Lingen, Foto: BBU16.08.2018 

Nach jahrelangen Protesten von Atomkraftgegnern und Umweltverbänden gegen die Beteiligung von RWE und EON an Urenco hat RWE für heute Nachmittag erstmals zu Gesprächen über die Urananreicherung im westfälischen Gronau in den RWE-Tower nach Essen eingeladen. An dem Treffen werden Anti-Atomkraft-Initiativen, die Ärzteorganisation IPPNW und ICAN Deutschland teilnehmen. Im besonderen Fokus der Gespräche stehen die Zukunft Urencos und der Urananreicherung in Gronau, der Urenco-Atommüll, die Gefahren der zahlreichen Urantransporte sowie die mutmaßliche Unterstützung des Atomwaffenprogramms der USA durch Urenco und die völlig unklare Entsorgung des Gronauer Uranmülls.

Pressemitteilung vom 3.08.2018

Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich

RSK-Stellungnahme für Entwarnung ungeeignet

Luftbild des AKWs Doel. Bild: Wwuyts, Creative Commons 3.003.08.2018 

Aus Sicht zahlreicher Initiativen und Verbände gibt es bezüglich der belgischen Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 keinerlei Grund zur Entwarnung. In einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die MinisterpräsidentInnen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellen sie fest, dass es sich bei der zuletzt von der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) vorgelegten Stellungnahme um keinen Sicherheitsnachweis handelt.

Pressemitteilung vom 19. Juli 2018

Neue Kritik an RSK-Befangenheit zu Tihange/Doel

Atomkraftgegner entsetzt über Umweltministerin Schulze

Lingen-Demonstrationn am 9. Juni 2018, Peter de Vos19.07.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die Ärzteorganisation IPPNW sowie der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU) sind entsetzt über die abwiegelnde Reaktion aus dem Bundesumweltministerium angesichts der Tatsache, dass Mitarbeiter Atomkonzerns EDF-Framatome an der Stellungnahme der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zur angeblichen "Sicherheit" der beiden Pannenreaktoren beteiligt waren. EDF-Framatome ist auch an den belgischen Reaktorstandorten Tihange und Doel stark engagiert und Miteigentümerin der Reaktoren.

Pressemitteilung vom 18.07.2018

Mitglieder der Reaktorsicherheitskommission beruflich befangen

EDF-Framatome Erlangen/Lingen arbeitet für belgische AKWs

Blockade der atomaren Brennelementefabrik von AREVA in Lingen, 2015, Foto: http://blog.eichhoernchen.fr/18.07.2018 

Der Vorsitzende der Reaktorsicherheitskommission (RSK), Rudolf Wieland, hat bestätigt, dass mehrere leitende Angestellte ausgerechnet des Atomkonzerns EDF-Framatome in Erlangen an der heftig umstrittenen Stellungnahme zur angeblichen "Sicherheit" der belgischen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 im federführenden RSK-Ausschuss "Druckführende Komponenten und Werkstoffe" (DKW) mitgewirkt haben. Dennoch machte Wieland gestern Abend in den Aachener Nachrichten irreführende Angaben zum offensichtlichen Vorliegen einer beruflichen Befangenheit: Denn laut § 10 der RSK-Satzung sind Mitglieder, die "gegen Entgelt" bei einem zu untersuchenden Unternehmen "beschäftigt sind" und in der "zur Beratung anstehenden Angelegenheit einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil haben (können)", bereits von der Beratungstätigkeit an sich auszuschließen und nicht erst von den Abstimmungen.

Pressemitteilung vom 23.05.2018

„30 Jahre AKW-Betrieb sind genug“

AKW Lingen: Statt Revision jetzt Stilllegung

Grafik: https://www.lingen-demo.de23.05.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern von der niedersächsischen Landesregierung auf die ab Freitag angesetzte Revision mit Brennelementewechsel im AKW Lingen II („Emsland“) zu verzichten und stattdessen das AKW umgehend stillzulegen. „Das AKW ist inzwischen 30 Jahre alt und damit in die Jahre gekommen. Der aktuelle Zwischenfall an einem Notstromdiesel ist ein warnendes Beispiel. Anstatt jetzt noch einmal neue Brennelemente einzusetzen, ist es für Betreiber RWE dringend Zeit, mit der AKW-Stilllegung die Gefahr eines Super-GAUs zu beseitigen und der Energiewende den Weg frei zu machen,“ so Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf.

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