IPPNW.DE

Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

145 Kinder in Fukushima mit Schilddrüsenkrebs

Schilddrüsenuntersuchung an einer privaten Klinik in Japan: Foto: Ian Thomas Ash13.03.2017 

Alle drei Monate werden in Fukushima die neuen Ergebnisse der Schilddrüsenuntersuchungen veröffentlicht. Ende Februar war es wieder soweit und im Vergleich zur letzten Datenveröffentlichung sind 10 weitere Krebsfälle hinzugekommen. Die Häufigkeit an Neuerkrankungen nimmt also weiterhin zu und übersteigt die normale Rate mittlerweile um das 27-fache.

Aus dem ATOM-Energie Newsletter März 2017

Fukushima - die andauernde Katastrophe

Der japanische Wirtschaftsminister Yosuke Takagi überprüft den gefrorenen Erdwall zum Schutz des Grundwassers. Foto: Tepco, 21.11.201613.03.2017 

Sechs Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit den Folgen der Kernschmelzen. Die Ruinen des Atomkraftwerks Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der havarierten Reaktorkerne wurden kürzlich Strahlendosen von 650 Sievert pro Stunde gemessen. Ein Mensch würde keine  Minute bei solch hohen Strahlenwerten überleben und auch Roboter können in den hoch verstrahlten Gebäuden nicht arbeiten. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird, ähnlich wie in Tschernobyl, vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, so dass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Erdbeben, Tsunamis oder Stürmen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle?

Tepco13.03.2017 

Die japanische Regierung wird nicht müde, zu wiederholen, dass die Lage in den havarierten Atomkraftwerken in Fukushima unter Kontrolle sei. Die olympischen Spiele und die marode Wirtschaft des Landes im Blick, mag derartiger Zwangsoptimismus nicht überraschen. Doch die neuesten Erkenntnisse zur Situation in den Reaktorkernen selber zeigen leider allzu deutlich, dass die Lage alles andere ist als unter Kontrolle.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

Strahlenmessung als Beruhigungsmittel

von osaMu (http://www.flickr.com/photos/raneko/6343787046/) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons13.03.2017 

Wissenschaftler in Japan haben über mehr als 4 Jahre die individuelle Strahlendosis von Menschen in Fukushima gemessen und nun die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Was ist von diesen Messungen zu halten und weshalb fordert die japanische Atomlobby nun weniger Strahlenschutz für die Bevölkerung?

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.03.2017

Die Atomkatastrophe besteht fort

6 Jahre Super-GAU von Fukushima

Der japanische Wirtschaftsminister Yosuke Takagi überprüft den gefrorenen Erdwall zum Schutz des Grundwassers. Foto: Tepco, 21.11.201607.03.2017 

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, so dass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Naturkatastrophen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen.

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Nukleare Kette
Nukleare Kette
News und Kommentar
News und Kommentar

Sitemap Überblick