IPPNW.DE

Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2017

Der Fall des verlorenen Schilddrüsenkarzinoms

Schilddrüsenuntersuchung an einer privaten Klinik in Japan: Foto: Ian Thomas Ash12.05.2017 

Seit Jahren kritisieren ÄrztInnen und Wissenschaftler, dass die Fukushima Medical University die gesundheitlichen Folge der Atomkatastrophe von Fukushima  bewusst herunterspielt. Nun hat ein außergewöhnlicher Fall von Schilddrüsenkrebs neue Fragen aufgeworfen.

Anti-Atom-Menschenkette Aachen-Tihange

Quelle: Kettenreaktion Tihange11.05.2017 

Am Sonntag, den 25. Juni 2017, findet im Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden eine internationale Anti-Atom-Protestaktion statt: Mit einer tri-nationalen, 90 Kilometer langen Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen wollen zehntausende Menschen Hand in Hand für die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange-2 und Doel-3 demonstrieren.

Lingen und Gronau

Deutschland beliefert belgische und französische Pannenreaktoren

von Pay Numrich (Pay Numrich; feinfrisch.net) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons06.04.2017 

Nirgendwo ist der Zusammenhang zwischen dem deutschen und dem europäischen Atomausstieg so deutlich wie an den Atomstandorten Lingen und Gronau. Die Brennelementefabrik in Lingen gehört einer Tochterfirma des französischen Konzerns Areva und hat genau wie die Urananreicherungsanlage von Urenco in Gronau eine zeitlich unbefristete Betriebserlaubnis – trotz deutschem Atomausstieg. Beide Betriebe exportieren ihr gefährliches Gut in alle Welt.

Lieber aktiv als radioaktiv

Die IPPNW Regionalgruppe Aachen

15. März 2015 Internationale Demo am AKW Tihange, Foto: www.stop-tihange.org06.04.2017 

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters möchten wir ein kurzes Schlaglicht werfen auf die beharrliche und effektive Arbeit der IPPNW-Gruppe in Aachen, die sich seit 1 1/2 Jahren intensiv um Aufklärung in Sachen Katastrophenschutz engagiert – und in der Region einiges in Bewegung bringen konnte.

Nachlässigkeit war Ursache für Super-GAU in Japan

By Philbert Ono (Originally uploaded by en:User:Photojpn.org) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons06.04.2017 

Ein Gericht in Japan hat dem AKW-Betreiber TEPCO und den japanischen Behörden Nachlässigkeit im Umgang mit bekannten Sicherheitsrisiken an den AKW-Standorten in Fukushima vorgeworfen und ein wegweisendes Urteil erlassen, das nachhaltige Folgen für die Zukunft der Atomenergie in Japan haben könnte.

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Nukleare Kette
Nukleare Kette
News und Kommentar
News und Kommentar

Sitemap Überblick