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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

IPPNW-Vorstandserklärung vom 22.09.2017

Keine weiteren Atomtests

Kriegsrhetorik einstellen und Rückkehr zum Verhandlungstisch!

FriedensaktivistInnen protestieren vor Botschaften Nordkoreas und der USA gegen atomares Säbelrasseln. Foto: IPPNW22.09.2017 

Die Welt rückt näher an einen möglichen Atomkrieg. Diese Woche hat US-Präsident Trump auf der UN-Vollversammlung damit gedroht, Nordkorea „total auszulöschen“. Die Androhung eines Angriffs auf die Zivilbevölkerung eines anderen Landes stellt einen klaren Bruch der UN-Charta und des internationalen humanitären Völkerrechts dar. Nordkorea hat seinerseits mit ähnlichen völkerrechtswidrigen Drohungen reagiert. Beide Länder sind im Besitz von Atomwaffen, Nordkorea hat nun angekündigt, eine Wasserstoffbombe im Pazifik testen zu wollen. Ein solcher Test hätte weitreichende Folgen, nicht nur für die unmittelbare Umgebung und die Menschen, die vom radioaktiven Niederschlag betroffen wären, sondern für die ganze Welt, wenn er eine Gegenreaktion durch die USA auslöst.

Pressemitteilung vom IPPNW und ICAN

Mehr als 50 Staaten unterschreiben Atomwaffenverbot

SPD-Fraktionsvize kritisiert deutschen Boykott

Feierliche Eröffnung der Zeremonie zur Unterzeichnung des Atomwaffenverbotes, Foto: ICAN20.09.2017 

Auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt ist die Staatengemeinschaft einen wichtigen Schritt vorangekommen. Mehr als 50 Staaten haben heute den internationalen Vertrag zum Verbot von Nuklearwaffen bei den Vereinten Nationen in New York unterzeichnet oder dies zugesagt. UN-Generalsekretär António Guterres sagte bei der Eröffnung: „Heute feiern wir zurecht einen Meilenstein.“ Er bedankte sich bei den Vertretern von NGOs, die für das Verbot gekämpft haben: „Die Zivilgesellschaft hat eine entscheidende Rolle gespielt bei der Entstehung des Verbotsvertrags.“

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.09.2017

Atomwaffen sind nicht mit unseren Werten vereinbar

Prozess gegen AbrüstungsaktivistInnen in Cochem

Protest gegen Atomwaffen in Büchel, Foto: JunepA17.09.2017 

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW hat sich im Vorfeld des Prozesses gegen neun FriedensaktivistInnen am 18. September 2017 in Cochem mit einem Appell an den Richter Gerd Michel gewandt. Die AktivistInnen waren im September 2016 in den Atomwaffenstützpunkt Büchel eingedrungen, um gegen die nukleare Teilhabe der Bundesregierung zu demonstrieren. Der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen erklärte in einem Brief an das Amtsgericht Cochem: „Wir setzen darauf, dass Sie mit ihrem Urteil deutlich machen, dass Atomwaffen als grausamste und zerstörerischste aller Massenvernichtungswaffen nicht mit unserem Recht und unseren Werten vereinbar sind. 

Pressemitteilung vom 13.09.2017

Protest vor Botschaften Nordkoreas und der USA

Mit Bildern in druckfähiger Auflösung zur freien Verwendung

FriedensaktivistInnen protestieren vor Botschaften Nordkoreas und der USA gegen atomares Säbelrasseln. Foto: ICAN Germany13.09.2017 

Mit einer nachgebauten Atombombe in Originalgröße haben Friedensaktivisten gegen einen drohenden Atomkrieg zwischen Nordkorea und den USA protestiert. Am Mittwochmorgen versammelten sie sich vor den Botschaften der beiden Länder in Berlin und forderten von allen beteiligten Staaten eine Deeskalation. Felix Werdermann von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) sagte: „Wenn Kim Jong-un mit Atomwaffentests prahlt und Donald Trump mit einem Atomkrieg droht, dann nehmen zwei Staatschefs die ganze Welt in Geiselhaft. Das muss aufhören. Nuklearwaffen gehören verboten und abgeschafft.“

Pressemitteilung vom 11.09.2017

Bevölkerung für Beitritt zu Atomwaffenverbot – Unterzeichnung ab dem 20. September 2017

Atomwaffen im Bundestagswahlkampf

Aktion von FriedensaktivistInnen vor den UN anlässlich der Atomwaffenverbotsverhandlungen, Foto: Ralf Schlesener11.09.2017 

Die breite Mehrheit der Bevölkerung möchte, dass Deutschland den internationalen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterzeichnet. Dieser wird am 20. September 2017 von UN-Generalsekretär António Guterres feierlich zur Unterschrift frei gegeben. 71 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass die künftige Bundesregierung dem Abkommen beitreten sollte. Nur 14 Prozent sind dagegen, 15 Prozent haben keine Meinung. Das ergab eine am Montag vorgestellte YouGov-Umfrage im Auftrag der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). Befragt wurden mehr als 2.000 Personen, die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung über 18 Jahren.

Kommentar & Meinung
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Atomwaffen A-Z
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Webdossier

UN-Hauptquartier in New York. Foto: UN

Vom 27. April bis 22. Mai 2015 fand in New York die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt. 
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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