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Aktuelles zum Thema Atomwaffenpolitik und unsere Forderungen

Pressemitteilung vom 23.05.2017

Erster Entwurf für ein UN-Atomwaffenverbot präsentiert

Friedensorganisationen werten den Vertragsvorschlag positiv

Ban The Bomb-Aktion New York, Foto: www.icanw.org23.05.2017 

Ein internationales Verbot von Atomwaffen rückt in greifbare Nähe. Der erste offizielle Vertragsentwurf wurde gestern bei den Vereinten Nationen in Genf veröffentlicht. Die Friedensorganisationen ICAN und IPPNW Deutschland bewerten das Dokument als Fortschritt auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt. „Der Entwurf ist eine gute Grundlage für die Verhandlungen im Juni und Juli“, erklärt Xanthe Hall von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). „Wir hoffen, dass am Ende der Konferenz ein starkes Abkommen beschlossen wird.“ Sollten sich die rund 130 Staaten nicht einigen, wird es noch eine weitere Verhandlungsrunde geben.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.05.2017

Urananreicherung beenden: Keine Unterstützung der US-Atomwaffen-Produktion mit deutscher Zustimmung

Mündliche Anfrage im Bundestag: Urenco-Uran für die USA

Proteste vor dem Niederländischen Parlament gegen URENCO-Verkauf, Foto: umweltfairaendern.de17.05.2017 

Die deutsch-niederländisch-britische Atomfirma „Urenco“ sieht keine rechtlichen Hindernisse, angereichertes Uran für die Herstellung von Tritium zur Verwendung in US-amerikanischen Atomwaffen zu liefern. Das geht aus einem Bericht des US-Energieministeriums (2014) hervor. Auch das „Joint Committee“, das staatliche Überwachungsorgan über die Tätigkeiten der Urenco habe dem zugestimmt. In diesem Gremium sitzt auch die Bundesregierung – mit Veto-Recht. Die  IPPNW fordert die Bundesregierung auf, öffentlich klar zu stellen, dass Uran, das mit Urenco-Technologie hergestellt wird, nicht zur Atomwaffenproduktion verwendet wird. Zudem erneuert die Ärzteorganisation ihre Forderung, die Urananreicherung in Deutschland zu beenden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 30.04.2017

Unser Rezept für Frieden: Abrüstung und Diplomatie

IPPNW-Jahrestreffen in Berlin: Aktion „Deutschland wählt atomwaffenfrei“

Öffentliche IPPNW-Aktion "Deutschland wählt atomwaffenfrei" am 30.04.2017 am Brandenburger Tor in Berlin, Foto: IPPNW30.04.2017 

Ärztinnen und Ärzte der IPPNW haben im Rahmen ihres Jahrestreffens in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, sich an den Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot aktiv und konstruktiv zu beteiligen sowie den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel durchzusetzen. Weltweit haben die atomaren Bedrohungen in den letzten Jahren zugenommen. Die Konfrontation zwischen NATO und Russland und die gegenseitigen Drohungen zwischen den USA und Nordkorea bedrohen den weltweiten Frieden.

IPPNW-Pressemitteilung, 20. April 2017

Bundesregierung soll sich für Krisendiplomatie stark machen

UNO-Sicherheitsrat zur Nordkoreakrise

Kim Jong Un, Foto: Peter Snoopy/CC 2.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en20.04.2017 

Die deutsche Sektion der IPPNW ist sehr besorgt anlässlich der sich zuspitzenden Krise zwischen Nordkorea und den USA. Nach der gescheiterten Erklärung im UN-Sicherheitsrat appelliert die ärztliche Friedensorganisation an die deutsche Bundesregierung, sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts unter Einbeziehung der UN einzusetzen. „Wir brauchen jetzt dringend eine internationale Krisendiplomatie statt einer Militärintervention“, so IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall.

FR-Gastbeitrag von Xanthe Hall

„Auf ein Desaster warten, ist keine Strategie“

Die Bundesregierung sollte sich an den Verhandlungen zum Verbot von Atomwaffen beteiligen

T-Shirt für ein Atomwaffenverbot: Foto: ICAN03.04.2017 

Am späten Freitagabend sind die Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot in New York zu Ende gegangen. 129 Staaten beteiligten sich an der ersten Verhandlungsrunde. Deutschland boykottierte die Konferenz wie die meisten Nato-Mitglieder, obwohl sich die Bundesregierung zu multilateralen Abrüstungsprozessen und zum Ziel einer atomwaffenfreien Welt bekannt hat. Das Argument der Bundesregierung, Abrüstung könne nicht gegen den Willen der Atomwaffenstaaten durchgesetzt werden und sei daher sinnlos, verfehlt die eigentliche Intention eines Verbotsvertrages.

Kommentar & Meinung
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Atomwaffen A-Z
Atomwaffen A-Z

IPPNWaktuell über die geplante Modernisierung der US-Atomwaffen in Europa.

Webdossier

UN-Hauptquartier in New York. Foto: UN

Vom 27. April bis 22. Mai 2015 fand in New York die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt. 
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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