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Artikel zu den britischen Atomwaffen

Gemeinsame Stellungnahme vom 4. Dezember 2017

US-Amerikanische, britische und französische ÄrztInnen verurteilen den Protest ihrer Regierungen gegen die Friedensnobelpreis-Zeremonie

Gemeinsame Stellungnahme von PSR (USA), Medact (Großbritannien) und AMFPGM (Frankreich)

Straßen von Manhattan, 4. Juli 2017, Foto: Ralf Schlesener04.12.2017 

 Physicians for Social Responsibility (USA), Medact (Großbritannien) und AMFPGM (Frankreich) reagierten gemeinsam auf die Ankündigung der us-amerikanischen, britischen und französischen Regierungen, nur rangniedere RepräsentantInnen zur Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. Dezember in Oslo zu schicken. Ihre Stellungnahme folgt: "Wir, die Unterzeichnenden, sind beschämt, dass unsere Regierungen die diesjährige Friedensnobelpreis-Zeremonie am 10. Dezember in Oslo, Norwegen, beleidigen, indem nur rangniedere DiplomatInnen gesandt werden. Der Preis geht an ICAN, die internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, und folgt der überwältigenden Abstimmung von 122 Nationen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Juli diesen Jahres, bei der der Vertrag über das Verbot von Kernwaffen angenommen wurde."

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Streit über die Modernisierung von Trident

Jeremy Corbyn No More War. Foto (bearb.): Garry Knight. CC 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/18.11.2015 

In Großbritannien brennt die Debatte um die Modernisierung des Trident-Atomsystems. Bislang hatte die britische Regierung der Royal Navy zugesichert, die vier veralteten U-Boote der Vanguard-Klasse durch ebenso viele Boote vom Typ Successor zu ersetzen. Doch die Meinungen über eine Modernisierung von Trident gehen auseinander. Am 1.11.2015 stimmte die schottische Labour-Partei mit einer Mehrheit von 70 Prozent gegen die nukleare Instandhaltung.

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Whistleblower: Das britische Trident-Atomwaffensystem ist marode

20.05.2015 

Am Sonntag, den 17. Mai 2015 berichtete die schottische Zeitung Sunday Herald, dass ein Ingenieur auf dem Atom-U-Boot HMS Victorious gravierende Probleme mit dem britischen Atomwaffensystem gemeldet habe. In seinem 18-seitigen Bericht beschreibt er Zustände auf den U-Booten, die einem "vorprogrammierten Desaster" gleichkämen. Bisher spricht alles dafür, dass seine Aussage glaubwürdig ist. William McNeilly ist inzwischen in Haft, nachdem er sich mehrere Tage nach der Veröffentlichung des Berichts auf der Flucht ins Ausland am Flughafen in Schottland der Militärpolizei gestellt hat.

IPPNW-Pressemitteilung vom 18.9.2014

Verstrickung deutscher Finanzinstitute in britische Atomwaffen

Geschäfte mit der Massenvernichtung

Faslane Peace Camp am 18. Sept 2014. Foto: Faslane Peace Camp18.09.2014 

Die heutige Abstimmung über Schottlands Unabhängigkeit wird maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob Großbritannien seine Atomwaffen beibehalten kann. Laut britischer Regierung gibt es keinen anderen möglichen Atomwaffen-Stationierungsort in Großbritannien, als den derzeitigen in Schottland. Aber auch deutsche Finanzinstitute könnten darauf Einfluss nehmen, wenn sie aus ihren Geschäften mit den Atomwaffen auf den britischen Inseln aussteigen würden.

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Großbritannien und Frankreich zeichnen Vertrag

Gemeinsame Forschung und Tests für Atomwaffen

Britischer Premierminister David Cameron und französischer Präsident Nicolas Sarkozy, Foto: Prime Minister's Office02.11.2010 

Heute werden der britische Premierminister Cameron und der französische Präsident Sarkozy einen Kooperationsvertrag über gemeinsame Forschung und Testen von Atomwaffen in London unterzeichnen. Gleichzeitig wird ein zweiter Vertrag über militärische Zusammenarbeit unterschrieben. Es wird zwei Zentren geben: das eine für Forschung in Aldermaston, Großbritannien und das zweite für Tests in Valduc in Frankreich.

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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
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Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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