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Artikel zu Russlands Atomwaffen

Pressemitteilung, 27. Oktober 2017

"Nukleare Abschreckung birgt nur Gefahren"

Russland testet atomwaffenfähige Raketen

AktivistInnen bei einer Aktion anlässlich der Verhandlungen über den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in New York, Foto: Ralf Schlesener27.10.2017 

Die deutschen Sektionen der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisationen IPPNW und ICAN verurteilen den russischen Test von Raketen, die mit Nuklearsprengköpfen bestückt werden können. Sascha Hach, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland, erklärt: „Putins Provokation mit dem Test atomwaffenfähiger Langstreckenraketen ist ein weiterer Beleg für die konkrete Gefahr, die mit der nuklearen Abschreckungspolitik verbunden ist. Die Drohung gegenseitiger Auslöschung bringt keine Sicherheit, sondern hat den Westen inzwischen in drei Konfliktherde mit atomarer Sprengkraft hineingezogen. Auf die nuklearen Spannungen zwischen NATO und Russland sowie zwischen den USA und Nordkorea und dem Iran kann es nur eine Antwort aus Deutschland und Europa geben: Abrüstung und Deeskalation.“

IPPNW-Pressemitteilung vom 06.03.2017

Russland soll sich den Verhandlungen zum Atomwaffen-Verbotsvertrag anschließen

IPPNW-ÄrztInnen schreiben an den russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew

Dmitri Medwedew, Foto: Government.ru, https://m.facebook.com/Dmitry.Medvedev/photos/pcb.10153747381361851/10153747372216851/?type=3&source=48, CC-BY 4.006.03.2017 

Angesichts der jahrzehntelangen Weigerung der beiden größten und stärksten Atomwaffenmächte USA und Russland, Atomwaffen vollständig abzuschaffen, besuchte eine international besetzte IPPNW-Ärztedelegation ihre IPPNW-Partnerorganisation in Moskau. Die US-amerikanischen und russischen IPPNW-Co-Präsidenten forderten in einem Brief an den russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew, dass Russland sich an den im März beginnenden Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen und dabei eine Führungsrolle übernehmen solle.

Von Jim McGovern und Dr. Ira Helfand

Und die Welt wird dafür bezahlen...

Trump startet ein neues atomares Wettrüsten mit Russland

Donald Trump, Foto: Michael Vadon  August 19, 2015.jpg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42609338 (bearbeitet)13.01.2017 

Amerika verfügt über eines der beiden mächtigsten Atomwaffenlager der Welt. Auf Trumps jüngsten, waghalsigen Tweet, die USA sollten ihre „nuklearen Möglichkeiten ausbauen", reagiert die Welt angespannt. Und das alles nur Stunden nachdem Putin Russland dazu aufgerufen hat, seine Atomwaffen aufzurüsten. Donald Trump ist noch nicht einmal ins Weiße Haus eingezogen und droht jetzt schon damit, jahrzehntelange Nuklearpolitik der USA zur Nichte zu machen und uns in gefährliches Wettrüsten zurückfallen zu lassen. Das führte damals schon zum Kalten Krieg.

Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost.de

Die Gefahr steigt

Neue Verhandlungen über Atomwaffen sind dringend notwendig

Test einer MinutemanIII-Rakete auf der Vandenberg Air Force Base, Foto:  U.S. Air Force19.06.2015 

Die Berichterstattung über Wladimir Putins neueste Ankündigung, 40 nukleare Interkontinentalraketen (ICBM) stationieren zu wollen, zeigt, wie wichtig es ist, in einer sich zuspitzenden Konfliktsituation alle Informationen zusammen zu tragen. Sonst entsteht ein Bild, das den Konflikt weiter schürt. Ja, Russland überholt sein Atomwaffenarsenal, die USA aber auch. Die Pläne dafür begannen weit vor dem Ukraine-Konflikt. Jetzt erhalten sie aber eine neue Gefährlichkeit.

IPPNW-Pressemitteilung vom 18.06.2015

Die Gefahr einer atomaren Eskalation steigt

Neue Verhandlungen über Atomwaffen sind dringend notwendig

„Minuteman III" im Silo 1989“. (bearbeitet) Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuteman_III_in_silo_1989.jpg18.06.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert angesichts des verbalen Säbelrasselns im Konflikt zwischen Russland und der NATO an Außenminister Steinmeier, sich für die Sicherung der bestehenden „Grundpfeiler der europäischen Sicherheit“, insbesondere der NATO-Russland-Grundakte, sowie der KSE- und INF-Verträge einzusetzen. Die IPPNW ist zutiefst besorgt, dass diese Grundpfeiler weiter erodieren.

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Atomwaffen A-Z
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Ansprechpartnerinnen


Xanthe Hall

Abrüstungsreferentin
Expertin in Fragen zu Atomwaffen
Tel. 030 / 698074 - 12
Mobil 0171 / 435 84 04
Kontakt

Inga Blum, IPPNW-Vorstand. Foto: Inga Blum

Dr. Inga Blum
Zuständig für Atomwaffenfragen im Vorstand
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