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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

IPPNW-Pressemitteilung vom 09.09.2016

"Krieg gegen Terror" beenden

15. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001

Aktionstag der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" am 26.02.012 in Berlin, Foto. Aktion Aufschrei09.09.2016 

Der „Krieg gegen den Terror" hat eine ganze Region ins Chaos gestürzt und einen verheerenden Anstieg von Fluchtbewegungen ausgelöst. Millionen syrischer, irakischer und afghanischer Flüchtlinge sind unmittelbar und mittelbar Leidtragende der Militärinterventionen mit deutscher Beteiligung. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den sogenannten „Krieg gegen den Terror" nicht länger zu unterstützen und stattdessen auf Mittel der Zivilen Konfliktbearbeitung zu setzen. Deutsche Waffenexporte in die Kriegs- und Krisenregionen müssen endlich gestoppt werden.

Gastbeitrag von Sabine Farrouh auf Huffingtonpost

Und die Welt schweigt

Sabine Farrouh, IPPNW-Vorstandsmitglied17.06.2016 

Israel braucht mehr couragierte Menschen wie Ron Juldai. Der Bürgermeister von Tel Aviv hat vor dem Hintergrund des palästinensischen Attentats in Tel Aviv, das vier Tote gefordert hat, eine unbequeme Wahrheit ausgesprochen. Er wies darauf hin, dass Israel das einzige Land der Welt sei, das ein besetztes Volk unterjoche und seiner Rechte beraube. Solche Aussagen von israelischen PolitikerInnen sind rar.

IPPNW-Blog

Die Welt hat geschwiegen

Ein Besuch in Cizre

Die Menschen veruchen sich in den Trümmern einzurichten. Foto: privat20.03.2016 

Eine IPPNW-Delegation bereist zur Zeit die kurdischen Gebiete in der Osttürkei. Auf unserem Blog schreiben Christa Blum und Dr. Elke Schrage über ihren Besucht in der Kleinstadt Cizre nahe der türkisch-irakischen Grenze. "Die HDP-Bürgermeisterin der 135.000 Einwohner zählenden Stadt, Leyla Imret, berichtet uns von der dortigen Ausgangssperre. Leyla Imret wurde 2014 mit 84 Prozent der Stimmen gewählt, im September 2015 aber von der Regierung ihres Amtes enthoben, nachdem sie ihre Sorge vor einer Gewalteskalation in einer Rede geäußert hatte und ihr dies als Terror-Propaganda ausgelegt wurde. Gegen sie laufen drei Klagen. Sie darf die Türkei nicht verlassen. Dennoch arbeitet sie als Bürgermeisterin mit ihrer Stadtverwaltung weiter – auch unter schwierigsten Bedingungen".

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.03.2016

Mit EU-Türkei-Abkommen droht Erosion des Asylrechts

Türkei verletzt Menschenrechte der kurdischen Bevölkerung

Beerdigung einer durch Schussverletzung verbluteten alten Frau in Silvan im Oktober 2015, Foto: Mesut Onay16.03.2016 

Anlässlich des Treffens der Staats- und Regierungschefs der EU mit der Türkei appelliert die IPPNW an die Bundesregierung, kein Abkommen zu schließen, das zu einer kollektiven und willkürlichen Ausweisung von Flüchtlingen führen würde. Internationale Garantien für den Schutz der Menschenrechte müssen eingehalten werden. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht eine Erosion des Asylrechts. Laut einem von Pro Asyl in Auftrag gegebenem Rechtsgutachten des Asylrechtsanwalts Dr. Reinhard Marx ist die Türkei für Flüchtlinge kein sicherer Drittstaat.

Gastbeitrag von Jürgen Grässlin

Der Islamische Staat schießt deutsch

Warum Terrororganisationen rund um den Globus mit Heckler & Koch-Waffen morden können

IPPNW-Radtour gegen Kleinwaffenhandel 26.-30. Mai 2013 von Ulm nach Villingen-Schwenningen. Foto: IPPNW19.02.2016 

Aufgrund ihrer Treffgenauigkeit und Effizienz, Reichweite und Robustheit schätzen Terroristinnen und Terroristen in aller Welt die handlichen Kriegswaffen von Heckler & Koch (H&K). Dabei waren und sind es primär nicht die legal erfolgten Direktexporte Hunderttausender von Sturm-, Maschinen- und Scharfschützengewehren sowie Maschinenpistolen des Oberndorfer Kleinwaffenproduzenten und -exporteurs, die den Weltwaffenmarkt überflutet und Terrormilizen, Guerilla- und staatlichen Armeeeinheiten den massenhaften Zugang zu den H&K-Waffen ermöglicht haben.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien

Palästina-Israel-Begegnungsreise

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