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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

11.09.2026 Eine Delegation – bestehend aus Dr. Qassem Massri, der mit Dr. Hussam Abu Safiya im Jahr 2024 im Rahmen eines humanitären Einsatzes zusammengearbeitet hatte, Katja Müller-Fahlbusch (Amnesty International), Dr. Laura Schlemmer (Medsolidar), Dr. Khaled Hamad (Vorsitzender der palästinensischen Gemeinde Deutschlands und der europäischen Assoziationen zur Verteidigung der palästinensischen Gefangenen) und Dr. Uwe Trieschmann (IPPNW) - wurde am 27. Juli 2026 vom Leiter des Nahostreferats im Außenministerium, Herrn Walendy, empfangen.

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Aus Forum 187 / 2026

Palästina brennt!

Dringende Aktion und Unterstützung sind notwendig

15.08.2026 Die aktuelle Situation in Palästina ist zum einen von heftigsten Siedlerattacken im Westjordanland geprägt, zum anderen von einer Lage in Gaza, in der trotz des sogenannten Waffenstillstands die Kämpfe weitergehen. Seit dem „Waffenstillstand“ wurden mindestens 1.255 Palästinenser*innen getötet. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF berichtet im Juni 2026: „Die humanitäre Lage im Gazastreifen bleibt verheerend: Trotz der im Oktober 2025 vereinbarten Waffenruhe gehen die Angriffe weiter.

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Hunderte fordern in Berlin die Freilassung von Dr. Abu Safiya

Schweigemarsch für Solidarität mit palästinensischen Gesundheitskräften

27.07.2026 Hunderte von Menschen demonstrierten am Sonntag, dem 26. Juli 2026 in Berlin für die Freilassung von Dr. Abu Safiya und anderen Gesundheitskräften aus Gaza, die in Israel ohne Anklage festgehalten werden. Der Kinderarzt Dr. Abu Safiya wurde in der Haft offenbar schwer gefoltert – sein Leben ist in Gefahr. IPPNW, medico international, vdää und Medsolidar hatten zu einem gemeinsamen Schweigemarsch aufgerufen. 

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Offener Brief der Internationalen IPPNW an die Israelische Ärztekammer

"Schwerwiegende Verstöße gegen die medizinische Ethik"

21.07.2026 Die internationale IPPNW hat einen offenen Brief an die Israelische Ärztekammer gerichtet, in dem es um die Behandlung der von Israel inhaftierten Palästinenser*innen geht.

Sehr geehrter Herr Prof. Hagay, sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Wapnerm,
seit Oktober 2023 veröffentlicht die Organisation „Physicians for Human Rights – Israel“ (PHRI) umfangreiche Berichte, in denen schwerwiegende Verstöße gegen die medizinische Ethik und das Recht auf Gesundheit im Zusammenhang mit Palästinenser*innen behauptet werden, die in israelischen Gefängnissen, militärischen Haftanstalten und zivilen Krankenhäusern inhaftiert sind.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Juli 2026

IPPNW verurteilt Bruch der Waffenruhe

Neue Eskalation im Iran

09.07.2026 Die deutsche IPPNW-Sektion verurteilt den Bruch der Waffenruhe in der Golfregion durch die USA und die Gegenangriffe des Iran auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten. Der Verein fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber den USA für die Einhaltung der Waffenruhe und ein Ende des Krieges einzusetzen. Die Bundesregierung solle dem Beispiel Spaniens folgen und den deutschen Luftraum für militärische Flüge für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran sperren. Zudem müsse sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez solidarisieren, dem US-Präsident Donald Trump beim NATO-Gipfel in Ankara mit einem vollständigen Handelsstopp gedroht hat. Sánchez hatte den USA untersagt, während der US-Angriffe auf den Iran im März 2026 Stützpunkte in Spanien zu benutzen und den spanischen Luftraum für US-Kampfflugzeuge gesperrt. 

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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