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IPPNW

Ansprechpartnerin

Xanthe HallXanthe Hall
Referentin für Abrüstung und Atomwaffen

Tel. 030 / 698074 - 12
Email ippnw@ippnw.de

Sie sind hier: www.ippnw.de | Atomwaffen

Für eine Welt ohne Atomwaffen

Das nukleare Erbe des Kalten Krieges ist längst nicht überwunden: Noch liegen weltweit mehr als 16.000 Atomwaffen in den Arsenalen weltweit - auch in Deutschland sind es 20. Trotz rechtsverbindlicher Abrüstungsverpflichtungen halten die Atomwaffenstaaten an dieser großen Zahl von Atomwaffen fest, ja modernisieren sie sogar. Hinzu kommen immer mehr neue Atomwaffenstaaten. Die IPPNW recherchiert die aktuellen Entwicklungen bei der Herstellung neuer Atomwaffen, studiert die Einsatzfolgen und nimmt auf die Verhandlungen bei den Vereinten Nationen Einfluss. Unser Ziel: Die Ächtung aller Atomwaffen.

Atomwaffen ächten

Mit einem Verbotsvertrag

Die deutsche IPPNW beteiligt sich an der internationalen Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen „ICAN“ (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons), die einen Verbotsvertrag zur Ächtung der Atomwaffen fordert. In Deutschland trägt die IPPNW als Partner die Kampagne ICAN Deutschland mit. Vor allem sind unsere jüngeren Mitglieder in dieser dynamischen Kampagne für ein „Bann” engagiert.

[Mehr über ICAN]

atomwaffenfrei.jetzt

Kampagne des Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen"

Mit der Kampagne “atomwaffenfrei.jetzt” fordert die IPPNW gemeinsam mit 50 unabhängigen Organisationen und Gruppen in Deutschland einen wegweisenden Beitrag Deutschlands zu einer atomwaffenfreien Welt. Obwohl die Bundesregierung bereits 2009 beschlossen hat, die 20 letzten US-Atombomben - alten Relikte des Kalten Krieges - abziehen zu lassen, werden sie demnächst modernisiert. Die Kampagne fordert daher: Abzug der Atomwaffen aus Deutschland. Keine Modernisierung von Atomwaffen. Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen – weltweit!

[Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" ]

Gesundheitliche Folgen von Atomwaffen

Hiroshima und Nagasaki

Bis heute erkranken Überlebende der Atombombenabwürfe an Krebs und sterben daran - obwohl seit ihrer Strahlenexposition fast 70 Jahre vergangen sind. Jedes Jahr am 6. und 9. August erinnern wir an die Opfer und klären über die Folgen des Einsatzes von Atomwaffen auf.

[Mehr zu Hiroshima und Nagasaki]

Atomtests
Seit dem ersten Atomtest am 16. Juli 1945 haben die Atomwaffenmächte 2.059 Atomwaffentests durchgeführt, davon 528 oberirdisch. Diese Tests haben zu einer weltweiten Strahlenbelastung der Erde geführt, die die Gesundheit der Menschen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beeinträchtigt hat und weiter beeinträchtigen wird.

[Mehr zu Atomtests]

Uranabbau

Uranbergbau zerstört die Lebensgrundlagen indigener Völker, ihre heiligen Stätten und auf viele Generationen hinaus ihre Gesundheit. Der Bergbau kontaminiert das Grundwasser, und in den anfallenden Abraumhalden bleiben große Mengen radioaktiven Strahlung erhalten. Die IPPNW macht über dieses Thema Aufklärungsarbeit und strebt eine Ächtung von Uranabbau an.

[Mehr zu Uran und Uranabbau]

Atomwaffenstaaten

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts hat sich die Diskussion um die internationale Abrüstung von Atomwaffen in dramatischer Weise verschärft. Der Atomwaffensperrvertrag ist nach wie vor sehr belastet. Die Prager Rede von Barack Obama in 2009 gab uns zwar Hoffnung auf eine Welt ohne Atomwaffen. Allerdings sind den Worten keine Taten gefolgt. Alle Atomwaffenstaaten sind dabei - trotz Abrüstungsverpflichtung - ihre Atomwaffen im großen Stil zu modernisieren.

[Mehr zu den Atomwaffenstaaten]

Aktion
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Basisinfos
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News und Kommentar
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Nukleare Kette
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