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Atom-Protest auf dem höchsten Gipfel Afrikas

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Auf dem Gipfel: K-Project for Peace, Bild: ujuzi.de07.07.2015 

AtomkraftgegnerInnen und FriedensaktivistInnen haben den Kilimanjaro bestiegen - aus Protest gegen Uranabbau, Atomprogramme und Atomwaffen. Begleitet wurden sie von einem deutschen Videoteam. Die tansanische Regierung plant den Beginn mehrerer Tagebauminen, um zu einer der weltweit größten Uran exportierenden Nationen aufzusteigen. Uran wird als Treibstoff für Atomkraftwerke oder als Ausgangsmaterial von Atomwaffen benötigt. Damit findet es nahezu keine Verwendung in Afrika.

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.6.2015

Noch acht Abschaltungen bis zum Atomausstieg

AKW Grafenrheinfeld geht vom Netz

„Kernkraftwerk Grafenrheinfeld 4“ von Rainer Lippert - Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kernkraftwerk_Grafenrheinfeld_4.jpg26.06.2015 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die bevorstehende endgültige Abschaltung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld als einen weiteren Schritt auf dem langen Weg zu einem endgültigen und unumkehrbaren Atomausstieg. "Damit ist die Gefahr eines Super-GAUs in Grafenrheinfeld, wie er im Buchklassiker Die Wolke beschrieben wird, geringer geworden", erkärt Dr. Alex Rosen, stellvertretender IPPNW-Vorsitzender. Die 193 abgebrannten Brennelemente aus dem Reaktorkern und den Lagerbecken müssen allerdings noch viele weitere Jahre permanent gekühlt werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.6.2015

IPPNW fordert Stilllegung der belgischen Atomkraftwerke Doel und Tihange

15. März 2015 Internationale Demo am AKW Tihange, Foto: www.stop-tihange.org15.06.2015 

Anlässlich der Protestaktionen im Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden am Wochenende fordert die Ärzteorganisation IPPNW, die belgischen Atomreaktoren Tihange-2 und Doel-3 nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Die beiden Atommeiler sind seit rund 1,5 Jahren nicht am Netz, weil ihre Reaktordruckbehälter nach Angaben der belgischen Atomaufsicht tausende Risse aufweisen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 5.6.2015

IPPNW warnt vor Risiken eines Weiterbetriebs des AKW Saporischschja

Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine

Zaporozhje AES, Original uploader Maxim Gavrilyuk, uk.wikipedia; transferred to Commons by User:ChNPP using CommonsHelper. Lizenziert unter GFDL über http://commons.wikimedia.org05.06.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt anlässlich der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine und den anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen vor den Risiken für das Atomkraftwerks Saporischschja und das angegliederte Zwischenlager für atomare Brennstäbe. „Atomenergie ist immer gefährlich, aber in Kriegszeiten ist sie unmittelbar existenzgefährdend. Weder ein Atomkraftwerk noch ein atomares Zwischenlager könnten im Ernstfall wirksam vor kriegerischen Einwirkungen geschützt werden,“ so IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. med. Alex Rosen.

14.-16. April 2015

Das World Uranium Symposium in Québec

Ein Bericht von Günter Wippel (Uranium Network)

World Uranium Symposium. Foto: Nature Québec01.06.2015 

Kanada – so groß wie ein halber Kontinent, 10.000 km von Küste zu Küste - ist einerseits einer der großen Uranproduzenten und -exporteure der Welt – andererseits gibt es in einigen ProvinzenMoratorien für Uranbergbau: British Columbia an der Pazifikküste hat seit 2008 ein Moratorium für Uranexploration, in Nova Scotia ist der Uranbergbau seit 1982 verboten.

Die Bewohner der Provinz Québec, von den großen Anstürmen der Uranindustrie in der Vergangenheit wenig berührt, sahen sich mit dem plötzlichen Anstieg des Uranpreises 2007-2008 gleich mit mehreren Uran-Explorationsfirmen konfrontiert.

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