A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW

Sie sind hier: www.ippnw.de | Startseite

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.7.2014

Friedensverhandlungen statt Eskalation der Gewalt

Raketenangriffe auf Israel, Militäroffensive im Gazastreifen

Graffiti von des Künstlers Banksy an der Mauer in Bethlehem, Foto: Lißmann, IPPNW10.07.2014 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an Außenminister Frank-Walter Steinmeier, sich für einen sofortigen Waffenstillstand zwischen der israelischen Regierung und der Hamas einzusetzen. "Wir verurteilen die massiven Raketenangriffe beider Seiten und sind äußerst besorgt über die große Anzahl ziviler palästinensischer Opfer, insbesondere Kinder", betont Dr. Sabine Farrouh, IPPNW-Vorstandsmitglied. Steinmeier solle sich gegenüber der israelischen Regierung dafür einsetzen, sobald wie möglich in einen Dialog mit der palästinensischen Befreiungsorganisation einzutreten und die ausgesetzten Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen, um endlich eine gerechte Lösung des nun schon seit 1967 andauernden Konflikts um die besetzten palästinensischen Gebiete zu erreichen.

lesen ...[Schreiben an Außenminister Frank-Walter Steinmeier]  [IPPNW-Reisedokumentation Palästina/Israel]

Pressemitteilung vom 8.7.2014

Städte zeigen Flagge für das Verbot aller Atomwaffen

Atomwaffenmodernisierung statt Abrüstung

Setzten ein Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen: Svenja Langenberg (IPPNW), Oberbürgermeister Stefan Schostok, Evelyn Kamissek und Helen Maghsudi (IPPNW). Foto: Stadt Hannover08.07.2014 

Der Einsatz von Atomwaffen sowie die Androhung ihres Einsatzes verstoßen gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitären Völkerrechts. An dieses Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996 erinnern heute etwa 140 "Bürgermeister für den Frieden" (Mayors for Peace), indem sie an ihren Rathäusern Flaggen hissen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen neue Perspektiven für die Menschheit schafft, treten die Bürgermeister für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

lesen ...[Weitere Informationen zum Flaggentag]

IPPNW-Pressemitteilung vom 3.7.2014

Den Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt beenden

Eskalation der Gewalt im Westjordanland und Gazastreifen

Friedenstaube des Graffiti-Künstlers Banksy in Bethlehem mit kugelsicherer Weste. Foto: IPPNW03.07.2014 

Die IPPNW ist in größter Sorge, dass die Situation im Westjordanland und im Gazastreifen weiter eskaliert. Die ärztliche Friedensorganisation hat an den israelischen Botschafter in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman, appelliert, sich gegenüber seiner Regierung dafür einzusetzen, den Kreislauf von Gewalt und Gegenwalt endlich zu beenden.

lesen ...[Reisedokumentation Israel/Palästina]

IPPNW-Pressemitteilung vom 1.7.2014

Internationale Ächtung bewaffneter Drohnen

IPPNW fordert: Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr

Medact-Studie "Drones - the physical and psychological implications of a global theatre of war"01.07.2014 

Anlässlich der aktuellen Beschaffungsdebatte fordert die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst, bewaffnete Drohnen völkerrechtlich zu ächten. Sie appelliert an die Bundesregierung, ein Signal für internationale Rüstungskontrolle und Abrüstung zu setzen und auf den Ankauf bewaffneter oder nachträglich zu bewaffnender Drohnen grundsätzlich zu verzichten. Laut einer Studie von Medact (Britische IPPNW-Sektion) wurden in Pakistan, Somalia und Jemen seit 2001 zwischen 3.000-4.500 Menschen durch US-Drohnen getötet, darunter viele Zivilisten.

lesen ...[Medact-Studie "Drones"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.6.2014

Uranabbau: Enorme Schäden für Mensch und Umwelt

Fachtagung zu den Gesundheitsfolgen ionisierender Strahlung beim Uranbergbau

Bergführung im Besucherbergwerk "Schacht 15IIb - Markus Semmler" einer ehemaligen Abbaustätte der Wismut, Foto: Xanthe Hall, IPPNW25.06.2014 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert den Uranbergbau weltweit zu beenden, die Minen still zu legen und massiv in die Renaturierung und Rehabilitation der strahlenverseuchten Landschaften zu investieren, um weitere gesundheitliche Schäden für die Bevölkerung abzuwenden. Mediziner, Wissenschaftler und Umweltexperten hatten sich vergangenes Wochenende auf Einladung der IPPNW, der Gesellschaft für Strahlenschutzund des Kirchlichen Umweltkreis Ronneburg mit den Folgen des Uranbergbaus in Deutschland befasst. 

lesen ...[Fotos von der Fachtagung]  [Dokumentation der Tagung]  [IPPNW-Ausstellung der Gesundheits- und Umweltfolgen der "Nuklearen Kette"“]

Rüstungsexporte stoppen

Protestaktion gegen Strategiekonferenz der deutschen Rüstungslobby

Protestaktion gegen deutsche Rüstungslobby, Foto: Xanthe Hall, IPPNW24.06.2014 

Fast 100 Menschen nahmen am 24. Juni 2014 an einer Protestkundgebung auf dem Bebelplatz in Berlin gegen die sogenannte Strategiekonferenz des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (BDSV) teil. Veranstaltet wurde die Aktion von dem Berliner Aktionsbündnis „Legt den Leo an die Kette“.  Die Medizinstudentin Theresa Jakobs verlas als Vertreterin der IPPNW eine Geschichte über die Folgen einer Gewehrkugel im Kongo.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Fotos von der Aktion]

Kommentar auf Huffingtonpost

Zwangsernährung ist mit ärztlicher Ethik nicht vereinbar

Israelisches Parlament will Zwangsernährung hungerstreikender Gefangener erlauben, Grafik: PHR Israel24.06.2014 

Im israelischen Parlament wird zurzeit eine Gesetzesänderung beraten, die eine Zwangsernährung hungerstreikender Gefangener erlauben soll, falls deren Leben in Gefahr gerät. Ergänzt wurde im Gesetzgebungsverfahren zudem die Erlaubnis zur Betäubung der Patienten. Damit sollen "Schmerzen vermieden werden". Politischer Auslöser dieser Gesetzesinitiative ist ein seit bald zwei Monaten anhaltender Hungerstreik palästinensischer Häftlinge, der bereits zur Verlegung von 80 Gefangenen in Krankenhäuser geführt hat.

[Kommentar von Sabine Farrouh auf Huffingtonpost.de]

Folgen von Atomkatastrophen für Mensch und Natur

Spenden

IPPNW-Spendenkonto
Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung e.V.
Bank für Sozialwirtschaft, Konto 22 22 210,
BLZ 100 205 00
IBAN DE39100205000002222210
BIC (SWIFT-Code) BFSWDE33BER
Online spenden