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IPPNW-Pressemitteilung vom 11.9.2014

Keine Beteiligung an Neuauflage des "Krieges gegen den Terror"

13 Jahre Terroranschläge vom 11. September

Fallujah 2004, Bombardierung: Luftangriff auf Fallujah, Irak, Nov. 2004, photo by CPL Joel A. Chaverri11.09.2014 

Anlässlich des Jahrestages des 11. September fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich nicht an der von Barack Obama geplanten Allianz im Kampf gegen die Dschihadisten im Irak und Syrien zu beteiligen. Stattdessen solle sie sich dafür einsetzen, dass im Kampf gegen die IS gemäß dem Völkerrecht die Konfliktlösungsinstrumente der Vereinten Nationen zum Einsatz kommen. Auch appelliert die IPPNW an die Regierung, die geplante Auslieferung von Waffen in den Irak zurückzunehmen. Die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst warnte: "Eine Neuauflage des sogenannten `Krieges gegen den Terror` wird weitere Menschen, darunter viele Zivilisten, das Leben kosten, er wird die zivile Infrastruktur weiter zerstören – mit schrecklichen humanitären Folgen – und die Umweltverseuchung fortsetzen".

lesen ...[IPPNW-Report "Body Count"]

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.9.2014

Geschäfte mit der Massenvernichtung – U-Boote für Israel

Tanin (2. Baulos) bei HDW in Kiel, Marco Kuntzsch, Wikipedia, http://creativecommons.org/licenses/by/3.010.09.2014 

Im Rahmen der Kampagne "Atomwaffen - ein Bombengeschäft" protestiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW mit anderen Friedens- und Umweltgruppen gegen die Finanzierung von Atomwaffensystemen durch deutsche Finanzinstitute. Dazu gehören auch deutsche U-Boote der Dolphin-Klasse. Laut Aussage eines israelischen Marinekommandeurs wird das vierte deutsche U-Boot in rund 20 Tagen in Israel eintreffen. ExpertInnen gehen davon aus, dass dieses U-Boot atomar bestückte Raketen abfeuern kann. Damit stellt es einen wichtigen Faktor für Israels „Abschreckung“ gegenüber dem Iran dar.

lesen ...[Kampagne "Atomwaffen - ein Bombengeschäft"]

Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost

Die neue atomare Gefahr

Am 4. Juni 1996: William Perry, Gen. Pavel Grachev und Valery Shmarov pflanzen Sonnenblumen in einem Feld auf dem ehemaligen Atomwaffengelände in Pervomaysk, Ukraine. Foto: DoD05.09.2014 

Die prorussischen Rebellen und die ukrainische Regierung haben Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Das ist eine gute Nachricht, wenn die Feuerpause denn hält. Die schlechte Nachricht ist: Der Plan, eine schnelle Eingreiftruppe einzusetzen und die Rhetorik beim NATO-Gipfel in Wales könnten den fragilen Friedensprozess untergraben. Der Krieg in der Ukraine droht die Erfolge in der Verbesserung der Beziehung zwischen Russland und dem NATO-Bündnis wieder zu zerstören. Seit den 1980er Jahren war das Verhältnis nicht mehr so angespannt und von gegenseitigen Feindbildern geprägt. Die Ukraine will eine Mauer an der Grenze zu Russland.

[Artikel auf Huffingtonpost.de]

IPPNW-Pressemitteilung vom 5.9.2014

Menschenunwürdige und lebensbedrohliche Zustände beenden

Situation der Flüchtlinge vom Oranienplatz bzw. Gürtelstraße

Mike Herbst, Flickr.org, https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/05.09.2014 

Die Ärzteorganisation IPPNW hat den Berliner Innensenator Frank Henkel aufgefordert, den Flüchtlingen auf dem Dach des Hauses in der Gürtelstraße unverzüglich Zugang zu Essen, Trinken, Medikamenten und medizinischer Versorgung zu gewähren. Die sieben noch ausharrenden Flüchtlinge sind seit dem 26. August 2014 ohne Nahrung und genügend Trinkwasser. Sie haben keine Kleidung zum Wechseln, keine sanitären Möglichkeiten und keine ausreichende ärztliche Versorgung.

lesen ...[Brief an Innensenator Frank Henkel]

Ein Gastbeitrag von Susanne Grabenhorst auf ntv.de

Was Deutschland tun sollte

IS-Terror im Nordirak

03.09.2014 

Deutschlands Waffenlieferung in den Nordirak ist ein Tabubruch. Damit verstößt die Bundesregierung erstmals offen gegen das Außenwirtschafts- und Kriegswaffenkontrollgesetz und das Friedensgebot des Grundgesetzes. Dabei ist klar, dass Waffenlieferungen nicht alternativlos sind. Keine Waffen zu liefern, ist nicht gleichbedeutend mit Nichtstun. Die Bundesregierung kann umfassende humanitäre Hilfe leisten für die Versorgung der Hunderttausenden von Flüchtlingen. 50 Millionen Euro humanitärer Hilfe gegenüber 80 Millionen Euro für Waffen setzen hier ein beschämendes Zeichen.

[Gastbeitrag auf n-tv.de]

IPPNW/ICBUW-Presseerklärung vom 3.9.2014

Abgereichertes Uran verursacht Krebs

Irak 2005/ © Khajak Vartanian03.09.2014 

Der Irak hat sich im Vorfeld der UN-Generalversammlung in diesem Herbst für einen Verbotsvertrag für Uranwaffen ausgesprochen. Die Beweise für langfristige und schwerwiegende Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Uranmunition werden immer erdrückender. Laut einer aktuellen Analyse der Internationalen Koalition für die Ächtung der Uranwaffen (ICBUW) schädigt abgereichertes Uran (Depleted Uranium, DU) die DNA auf zweifache Weise: als Schwermetall wirkt es chemotoxisch und als Alphastrahler radiotoxisch. Für den Bericht wurden über 50 qualifizierte Studien ausgewertet.

lesen ...[ICBUW-Studie]  [IPPNW-Broschüre Uranmunition]  [IPPNW/ICBUW-Studie "Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition" ]

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