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Wir weigern uns, Feinde zu sein!

Social-Media-Kampagne der IPPNW

Die Bürgermeister von Erlangen (Florian Janik) und Wladimir (Sergej Sacharow): "We refuse to be enemies"05.03.2015 

Die Bürgermeister der deutschen Städte Erlangen und Jena und der russischen Stadt Wladimir beteiligen sich an der Social-Media-Kampagne der IPPNW "We refuse to be enemies". Die beiden Oberbürgermeister Florian Janik (Erlangen) und Albrecht Schröter (Jena) haben ihren russischen Kollegen Sergej Sacharow für die Friedensaktion gewinnen können. Das System der Partnerstädte ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass ehemalige Feinde durch persönliche, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Kontakte zu einander finden und so dazu beitragen, dass Feindbilder abgebaut und der Kriegslogik eine Friedenslogik entgegengesetzt wird.

lesen ...[Social-Media-Kampagne "We refuse to be enemies"]  [Aktion der Bürgermeister aus Erlangen, Jena und Wladimir]

IPPNW-Pressemitteilung vom 3.3.2015

Tausende zusätzliche Krebserkrankungen zu befürchten

IPPNW-Pressekonferenz zum 4. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima

Ayotos Mutter sammelt alle Unterlagen über Untersuchungen und Strahlenbelastung ihres Sohnes, Foto Ian Thomas Ash03.03.2015 

Vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima beginnen sich die gesundheitlichen Folgen für die japanische Bevölkerung abzuzeichnen. Aus den Zahlen des Wissenschaftlichen Ausschusses der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) geht hervor, dass in Japan aufgrund der radioaktiven Verseuchung bis zu 16.000 zusätzliche Krebserkrankungen und bis zu 9.000 zusätzliche Krebstodesfälle zu erwarten sind. Die Ärzteorganisation IPPNW geht davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen weitaus höher liegen dürften, da die im UNSCEAR-Bericht aufgeführten Emissionswerte ausschließlich auf Angaben der japanischen Atomenergiebehörde beruhen und deutlich höhere Angaben unabhängiger Institute unberücksichtigt lassen.

lesen ...[Daten der Nachuntersuchung, 12.2.2015]  [IPPNW-aktuell "Fukushima: Das atomare Zeitalter beenden"]  [IPPNW-Update Gesundheitliche Folgen von Fukushima]

IPPNW-Pressemitteilung vom 3.3.2015

Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention

Ein Schritt zu einem massenvernichtungswaffenfreien Nahen Osten

Benjamin Netanjahu. Foto: US-Außenministerium03.03.2015 

Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) appelliert an Israels Präsident Benjamin Netanjahu, die Chemiewaffenkonvention zu ratifizieren und solidarisiert sich mit einer entsprechenden Kampagne des Israeli Disarmament Movement. Die Ärzteorganisation sieht in Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention eine vertrauensbildende Maßnahme für die Verhandlungen für eine Region frei von allen Massenvernichtungswaffen. „Ein kleiner Schritt zwar für Israel, aber ein entscheidender für den Frieden“, so Dr. Alex Rosen, Kinderarzt in Berlin, in einem Schreiben der IPPNW.

lesen ...[Brief des IPPNW-Vorstands an Benjamin Netanjahu]  [Online-Kampagne der Israel Disarmament Movement zu finden]

IPPNW-Pressemitteilung vom 24.2.2015

Chance auf Frieden in der Ukraine nicht aufs Spiel setzen

Ukraine-Krieg

Social-Media-Kampagne:  „We refuse to be enemies“24.02.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht in dem Minsker Abkommen weiterhin eine Chance, einer friedlichen Lösung im Ukraine-Konflikt näher zu kommen. Diese sollte jetzt auf keinen Fall und von keiner Seite aufs Spiel gesetzt werden. "Wir rufen Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf, sich in Paris weiterhin für die Einhaltung der Beschlüsse einzusetzen. Forderungen nach weiteren Sanktionen, Waffenexporten oder sonstiger Militärhilfe würden den fragilen Weg einer Deeskalation gefährden und das Leid der Menschen in der Ukraine vergrößern ", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

lesen ...[Social-Media-Kampagne „We refuse to be enemies“]  [Dossier: Der Ukraine-Konflikt - Kooperation statt Konfrontation ]  [Rede von Peter Maurer, Präsident des Internationalen Roten Kreuzes]

IPPNW-Pressemitteilung vom 4.2.2015

"Mit Waffen kann man keinen Frieden erzwingen"

Die IPPNW ruft zum Protest gegen die Münchner Sicherheitskonferenz auf

Demozug zur Sicherheitskonferenz 2014 in München, www.sicherheitskonferenz.de04.02.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft zur Teilnahme an den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende auf. "Wir sind besorgt über die aktuellen Äußerungen des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger. Mit Waffen kann man keinen Frieden erzwingen", kritisiert die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst. Stattdessen seien friedenspolitische Antworten, wie sie zum Beispiel bei der alternativen "Friedenskonferenz" in München diskutiert würden, dringend notwendig. Die Außen- und Verteidigungsminister sollten sich für einen Waffenstillstand und eine Abfolge deeskalierender Maßnahmen einsetzen. In diesem Sinne begrüßt die IPPNW auch das vehemente Plädoyer von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier für eine diplomatische Lösung.

lesen ...[Weitere Informationen zu den Protestaktionen]  [Friedenskonferenz]  [Friedenswinter]

Mitteilung an die Medien, 3.2.2015

Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen

65. Berlinale - 30. Friedensfilmpreis

Das Bild entstand 2002 durch eine Assistentin des Künstlers Otmar Alt. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers.03.02.2015 

Auf der 65. Berlinale wird der 30. Friedensfilmpreis verliehen. Was 1986 als belächelte Initiative Berliner Friedensgruppen begann hat sich zum renommierten Sonderpreis entwickelt. Die Gründungsmitglieder setzten inmitten einer Welt aus Glanz und Glamour auf thematische Impulse, die gesellschaftliche Bezüge in den Filmen deutlich machten.

lesen ...[Weitere Informationen zum Friedensfilmpreis]  [Tickets online kaufen]

Pressemitteilung vom 28.1.2015

„AKW und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen“

Atom-Resolution inzwischen von 120 Organisationen unterstützt

Urandioxid für die Brennelementefabrik in Lingen. Aufgenommen von SofA im Sommer 2012.28.01.2015 

Die Ende November 2014 von Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbänden und der Ärzteorganisation IPPNW auf den Weg gebrachte Resolution zur sofortigen Stilllegung des Atomkraftwerks Lingen II sowie der benachbarten Brennelementefabrik wird inzwischen von 120 Organisationen und Verbänden unterstützt. Damit hat sich die Unterstützung in den vergangenen zwei Monaten praktisch verdoppelt.

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