A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW

Sie sind hier: www.ippnw.de | Startseite

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.7.2014

Uneingeschränkten Zugang zur medizinischen Versorgung gewähren

Referentenentwurf des Asylbewerberleistungsgesetzes

Medinetz Heidelberg, Foto: Jakub Szypulka22.07.2014 

Ärztinnen und Ärzte der IPPNW sehen den Entwurf des Asylbewerberleistungsgesetzes mit Sorge und haben Arbeitsministerin Andrea Nahles in einem Brief aufgefordert, den Gesetzestext nochmals kritisch zu überarbeiten. Nach Einschätzung der IPPNW würde das Gesetz in der jetzigen Form keinen Bestand vor dem Bundesverfassungsgericht haben und die Aufnahmerichtlinie der EU nicht umsetzen. "Die Gesetzesänderungen verhindern nicht, dass Asylbewerber in Deutschland Gefahr laufen, bürokratisch bedingten Schaden an ihrer Gesundheit zu nehmen", so die IPPNW-Ärztin Dr. Gisela Penteker.

lesen ...[Brief an Ministerin Andrea Nahles]  [Stellungnahme der Ethikkommission der Bundesärztekammer]  [Beschlüsse des 117. Ärztetages]

Nachruf

Manfred "Mani" Stenner ist tot

Mani Stenner, Foto: IPPNW21.07.2014 

Die Kooperation für den Frieden, ein Netzwerk aus über sechzig Friedensorganisationen, in dem auch die IPPNW engagiert ist, musste am Wochenende die traurige Nachricht vom Tod Mani Stenners verbreiten. Einige, wenn nicht sogar viele in der IPPNW werden ihn als Organisator, als Redner und als Ideengeber der Friedens- und politisch-sozialer Bewegung seit den frühen 1980er Jahren gekannt haben.

lesen ...

Pressemitteilung vom 16.7.2014

Appell an Papst Franziskus: Im Gaza-Krieg vermitteln!

Poster in Bethlehem, das für den Besuch von Papst Franziskus im Mai 2014 wirbt, Foto: Wilmen, IPPNW16.07.2014 

Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (KoPI), ein Zusammenschluss von 40 Organisationen darunter pax christi, IPPNW, Versöhnungsbund, Jüdische Stimme, DPG und Palästinensische Gemeinde, appelliert an Papst Franziskus im Gaza-Krieg zu vermitteln. KoPI ist schockiert über die grausame Bombardierung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen. Allein am Samstag waren 43 Opfer zu verzeichnen. 77% sind nach UN-Angaben Zivilisten. Die Hospitäler sind überfüllt, auch mit verletzten Frauen und Kindern.

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.7.2014

Friedensverhandlungen statt Eskalation der Gewalt

Raketenangriffe auf Israel, Militäroffensive im Gazastreifen

Graffiti von des Künstlers Banksy an der Mauer in Bethlehem, Foto: Lißmann, IPPNW10.07.2014 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an Außenminister Frank-Walter Steinmeier, sich für einen sofortigen Waffenstillstand zwischen der israelischen Regierung und der Hamas einzusetzen. "Wir verurteilen die massiven Raketenangriffe beider Seiten und sind äußerst besorgt über die große Anzahl ziviler palästinensischer Opfer, insbesondere Kinder", betont Dr. Sabine Farrouh, IPPNW-Vorstandsmitglied. Steinmeier solle sich gegenüber der israelischen Regierung dafür einsetzen, sobald wie möglich in einen Dialog mit der palästinensischen Befreiungsorganisation einzutreten und die ausgesetzten Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen, um endlich eine gerechte Lösung des nun schon seit 1967 andauernden Konflikts um die besetzten palästinensischen Gebiete zu erreichen.

lesen ...[Schreiben an Außenminister Frank-Walter Steinmeier]  [IPPNW-Reisedokumentation Palästina/Israel]

Pressemitteilung vom 8.7.2014

Städte zeigen Flagge für das Verbot aller Atomwaffen

Atomwaffenmodernisierung statt Abrüstung

Setzten ein Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen: Svenja Langenberg (IPPNW), Oberbürgermeister Stefan Schostok, Evelyn Kamissek und Helen Maghsudi (IPPNW). Foto: Stadt Hannover08.07.2014 

Der Einsatz von Atomwaffen sowie die Androhung ihres Einsatzes verstoßen gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitären Völkerrechts. An dieses Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996 erinnern heute etwa 140 "Bürgermeister für den Frieden" (Mayors for Peace), indem sie an ihren Rathäusern Flaggen hissen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. In der Überzeugung, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen neue Perspektiven für die Menschheit schafft, treten die Bürgermeister für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

lesen ...[Weitere Informationen zum Flaggentag]

IPPNW-Pressemitteilung vom 3.7.2014

Den Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt beenden

Eskalation der Gewalt im Westjordanland und Gazastreifen

Friedenstaube des Graffiti-Künstlers Banksy in Bethlehem mit kugelsicherer Weste. Foto: IPPNW03.07.2014 

Die IPPNW ist in größter Sorge, dass die Situation im Westjordanland und im Gazastreifen weiter eskaliert. Die ärztliche Friedensorganisation hat an den israelischen Botschafter in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman, appelliert, sich gegenüber seiner Regierung dafür einzusetzen, den Kreislauf von Gewalt und Gegenwalt endlich zu beenden.

lesen ...[Reisedokumentation Israel/Palästina]

IPPNW-Pressemitteilung vom 1.7.2014

Internationale Ächtung bewaffneter Drohnen

IPPNW fordert: Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr

Medact-Studie "Drones - the physical and psychological implications of a global theatre of war"01.07.2014 

Anlässlich der aktuellen Beschaffungsdebatte fordert die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst, bewaffnete Drohnen völkerrechtlich zu ächten. Sie appelliert an die Bundesregierung, ein Signal für internationale Rüstungskontrolle und Abrüstung zu setzen und auf den Ankauf bewaffneter oder nachträglich zu bewaffnender Drohnen grundsätzlich zu verzichten. Laut einer Studie von Medact (Britische IPPNW-Sektion) wurden in Pakistan, Somalia und Jemen seit 2001 zwischen 3.000-4.500 Menschen durch US-Drohnen getötet, darunter viele Zivilisten.

lesen ...[Medact-Studie "Drones"]

Wismut-Tagung

Folgen von Atomkatastrophen für Mensch und Natur

Wichtige Termine

Spenden

IPPNW-Spendenkonto
Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung e.V.
Bank für Sozialwirtschaft, Konto 22 22 210,
BLZ 100 205 00
IBAN DE39100205000002222210
BIC (SWIFT-Code) BFSWDE33BER
Online spenden