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Aktuelles

IPPNW-Pressemitteilung vom 30.07.2015

Katastrophale humanitäre Folgen dauern an

70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Warnung vor dem Atomkrieg, Russell-Einstein-Manifest vom 9. Juli 1955, Foto: Pugwash30.07.2015 

Anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die verheerenden humanitären Folgen der Angriffe, die bis zum heutigen Tag andauern. Die MedizinerInnen appellieren an die Bundesregierung, die „Humanitäre Selbstverpflichtung“ (Humanitarian Pledge) zu unterzeichnen, die konkrete rechtliche Schritte zu einer weltweiten Ächtung von Atomwaffen fordert. „Es ist im Interesse des Überlebens der Menschheit, dass Atomwaffen unter keinen Umständen wieder eingesetzt werden,“ heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die bislang von 159 Staaten unterzeichnet wurde.

Iran-Atomdeal: Diplomatie siegt über militärische Konfrontation

Stellungnahme der internationalen IPPNW

„Arak Heavy Water4“ von Nanking2012 - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arak_Heavy_Water4.JPG#/media/File:Arak_Heavy_Water4.J14.07.2015 

Die heute vom Iran und den USA bekannt gegebene Einigung über das iranische Atomprogramm ist aus mehreren Gründen zu begrüßen. Die Bedingungen des Abkommens, das mehr als 20 Monate zwischen dem Iran und sechs weiteren Staaten verhandelt wurden, sind für die internationale Gemeinschaft Garant, dass der Iran seine Verpflichtungen aus dem Nichtverbreitungs-Vertrag weiterhin einhält. Bis heute befinden sich keine Atomwaffen im Iran und die Zustimmung zu dem Abkommens macht es noch unwahrscheinlicher, dass der Iran sie erlangt. Der US-Senat, der auf sein Recht beharrte, das Abkommen zu ratifizieren, muss nun verantwortungsvoll und ohne Verzögerung oder Parteitaktiken handeln.

Presseinfo Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen"

Atomwaffen: Weiterbreitung verhindern, Abrüstung vorantreiben

Iran-Atom-Abkommen

„Atomprogramm des Iran 2“ von WEBMASTER aus der deutschsprachigen Wikipedia. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Atomprogramm_des_Iran_2.png#14.07.2015 

Der deutsche Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen" begrüßt das heute abgeschlossene »Iran-Atom-Abkommen«. Nun müssen die von allen Mitgliedsländern des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 vereinbarten Bemühungen um einen massenvernichtungswaffenfreien Nahen Osten unter Einbeziehung Israels baldmöglichst wieder aufgenommen werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 08.07.2015

Warnung vor einem Atomkrieg ist mehr als aktuell

60 Jahre nach dem Russell-Einstein-Manifest

Warnung vor dem Atomkrieg, Russell-Einstein-Manifest vom 9. Juli 1955, Foto: Pugwash08.07.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erinnert anlässlich der Veröffentlichung des „Russell-Einstein-Manifests“ vor 60 Jahren, am 9. Juli 1955, an die wieder wachsende Gefahr, die von den Atomwaffen für die Menschheit ausgeht. Der Philosoph Bertrand Russell und der Physiker Albert Einstein warnten damals gemeinsam mit neun weiteren namhaften Wissenschaftlern vor den Gefahren eines Krieges mit Nuklearwaffen. Sie forderten die Regierungen der Welt auf, im Zeitalter der Atomwaffen gemeinsame Wege für eine friedliche Lösung all ihrer Kontroversen zu finden.

Atom-Protest auf dem höchsten Gipfel Afrikas

climbkili4peace

Auf dem Gipfel: K-Project for Peace, Bild: ujuzi.de07.07.2015 

AtomkraftgegnerInnen und FriedensaktivistInnen haben den Kilimanjaro bestiegen - aus Protest gegen Uranabbau, Atomprogramme und Atomwaffen. Begleitet wurden sie von einem deutschen Videoteam. Die tansanische Regierung plant den Beginn mehrerer Tagebauminen, um zu einer der weltweit größten Uran exportierenden Nationen aufzusteigen. Uran wird als Treibstoff für Atomkraftwerke oder als Ausgangsmaterial von Atomwaffen benötigt. Damit findet es nahezu keine Verwendung in Afrika.

Pressemitteilung von IPPNW und DAKJ vom 7.7.2015

IPPNW und DAKJ kritisieren Praxis zur medizinischen Alterseinschätzung

Minderjährige Flüchtlinge am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Hamburger Senats werden am UKE unbegleitete junge Flüchtlinge zur Altersbestimmung geröngt., Foto: ©SpeedKingz/Shutterstock07.07.2015 

Die IPPNW und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) haben in einem Schreiben an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die dortige Praxis zur medizinischen Alterseinschätzung als "medizinethisch äußerst bedenklich" kritisiert. Nach Auskunft des Hamburger Senats werden am UKE unbegleitete junge Flüchtlinge zur Altersbestimmung geröntgt, wobei Computertomografen zum Einsatz kommen können, was mit einer besonders hohen Strahlenbelastung einhergeht. Darüber hinaus werden äußere Geschlechtsorgane untersucht und gegebenenfalls fotografisch dokumentiert.

70 Jahre Hiroshima & Nagasaki


IPPNW-Ausstellung
"Hibakusha weltweit"
Stuttgart: 01.07. - 15.09.
Darmstadt: 02.07. - 04.09.
Frankfurt a.M.: 08.07. - 09.08.
Hamburg: 12.-23.10.
Gießen: 1.10.-15.11.

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Drohgebärden damals wie heute: 70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

Am 6. und 9. August 1945 warfen die USA mit je einem einzigen Flugzeug je eine Bombe über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki ab, um der Welt und insbesondere der Sowjetunion ihre überwältigende Macht zu demonstrieren. Die Kapitulation der

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