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IPPNW-Pressemitteilung vom 24.2.2015

Chance auf Frieden in der Ukraine nicht aufs Spiel setzen

Ukraine-Krieg

Social-Media-Kampagne:  „We refuse to be enemies“24.02.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht in dem Minsker Abkommen weiterhin eine Chance, einer friedlichen Lösung im Ukraine-Konflikt näher zu kommen. Diese sollte jetzt auf keinen Fall und von keiner Seite aufs Spiel gesetzt werden. "Wir rufen Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf, sich in Paris weiterhin für die Einhaltung der Beschlüsse einzusetzen. Forderungen nach weiteren Sanktionen, Waffenexporten oder sonstiger Militärhilfe würden den fragilen Weg einer Deeskalation gefährden und das Leid der Menschen in der Ukraine vergrößern ", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

lesen ...[Social-Media-Kampagne „We refuse to be enemies“]  [Dossier: Der Ukraine-Konflikt - Kooperation statt Konfrontation ]  [Rede von Peter Maurer, Präsident des Internationalen Roten Kreuzes]

IPPNW-Pressemitteilung vom 4.2.2015

"Mit Waffen kann man keinen Frieden erzwingen"

Die IPPNW ruft zum Protest gegen die Münchner Sicherheitskonferenz auf

Demozug zur Sicherheitskonferenz 2014 in München, www.sicherheitskonferenz.de04.02.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft zur Teilnahme an den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende auf. "Wir sind besorgt über die aktuellen Äußerungen des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger. Mit Waffen kann man keinen Frieden erzwingen", kritisiert die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst. Stattdessen seien friedenspolitische Antworten, wie sie zum Beispiel bei der alternativen "Friedenskonferenz" in München diskutiert würden, dringend notwendig. Die Außen- und Verteidigungsminister sollten sich für einen Waffenstillstand und eine Abfolge deeskalierender Maßnahmen einsetzen. In diesem Sinne begrüßt die IPPNW auch das vehemente Plädoyer von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier für eine diplomatische Lösung.

lesen ...[Weitere Informationen zu den Protestaktionen]  [Friedenskonferenz]  [Friedenswinter]

Mitteilung an die Medien, 3.2.2015

Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen

65. Berlinale - 30. Friedensfilmpreis

Das Bild entstand 2002 durch eine Assistentin des Künstlers Otmar Alt. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers.03.02.2015 

Auf der 65. Berlinale wird der 30. Friedensfilmpreis verliehen. Was 1986 als belächelte Initiative Berliner Friedensgruppen begann hat sich zum renommierten Sonderpreis entwickelt. Die Gründungsmitglieder setzten inmitten einer Welt aus Glanz und Glamour auf thematische Impulse, die gesellschaftliche Bezüge in den Filmen deutlich machten.

lesen ...[Weitere Informationen zum Friedensfilmpreis]  [Tickets online kaufen]

Pressemitteilung vom 28.1.2015

„AKW und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen“

Atom-Resolution inzwischen von 120 Organisationen unterstützt

Urandioxid für die Brennelementefabrik in Lingen. Aufgenommen von SofA im Sommer 2012.28.01.2015 

Die Ende November 2014 von Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbänden und der Ärzteorganisation IPPNW auf den Weg gebrachte Resolution zur sofortigen Stilllegung des Atomkraftwerks Lingen II sowie der benachbarten Brennelementefabrik wird inzwischen von 120 Organisationen und Verbänden unterstützt. Damit hat sich die Unterstützung in den vergangenen zwei Monaten praktisch verdoppelt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 23.1.2015

Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf

IPPNW: Wissenschaftler mahnen zu Recht

Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf, Foto: Bulletin of Atomic Scientists23.01.2015 

Der Vorstand der weltrenommierten Zeitschrift „Bulletin of Atomic Scientists“ (BAS) hat die sogenannte Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) neu gestellt: Es ist jetzt drei Minuten vor Zwölf. Das letzte Mal, dass die Gefahr eines Weltuntergangs so hoch eingeschätzt wurde, war 1984 – als die Beziehung zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion einen Tiefpunkt erreicht hatte. Die Begründung der Uhrumstellung: Der Klimawandel und das neue atomare Wettrüsten bedrohen das Leben auf der Erde in einem neuen Ausmaß. Die deutsche Sektion der IPPNW begrüßt die Mahnung der Wissenschaftler und appelliert an die Bundesregierung, entschieden gegen die genannten Gefahren vorzugehen. Dazu gehöre die geplante Stationierung von modernisierten B61-Bomben in Deutschland abzulehnen.

lesen ...[Video der Ankündigung der Uhrumstellung]  [Pressemitteilung des Bulletin of Atomic Scientists]  [IPPNW-Studie „Nukleare Hungersnot"]

[16.01.2015]  Führt die Ukrainekrise zur atomaren Aufrüstung?

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.1.2015

Israelische Ärzte werfen Israel Verstöße gegen Völkerrecht vor

Gazakrieg: Unabhängiger Untersuchungsbericht der "Ärzte für Menschenrechte"

Aus: PHR-Bericht "Gaza2014", Foto: Activestilles/Anne Paq22.01.2015 

Die israelische Organisation "Ärzte für Menschenrechte" wirft der israelischen Regierung in einem gestern veröffentlichten Bericht zahlreiche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht vor. Diese hätten zu hohen Opferzahlen unter der palästinensischen Zivilbevölkerung während des Gaza-Krieges im Sommer 2014 geführt. Anlässlich dieser Vorwürfe und des fortgesetzten israelischen Siedlungsbaus im Westjordanland fordert die IPPNW erneut den Stopp deutscher Waffenlieferungen nach Israel.

lesen ...[PHR-Bericht "No Safe Place" ]  [Petition "Keine Waffen nach Nahost!" ]

Wir weigern uns Feinde zu sein!

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