A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW

Sie sind hier: www.ippnw.de | Startseite

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.8.2014

Ärzteorganisation kritisiert Tabubruch deutscher Außenpolitik

Waffenlieferung an Kurden im Irak

Yezidische Flüchtlinge im Newroz-Camp nahe Al Quamishli, Foto: UNHCR21.08.2014 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert den erneuten Tabubruch deutscher Außenpolitik. "Mit dieser Entscheidung konterkariert die Bundesregierung ihr Versprechen einer zurückhaltenderen Waffenexportpolitik und ignoriert einmal mehr den Willen der Bevölkerung, die sich laut einer Forsa-Frage zu fast zwei Dritteln gegen Waffenlieferungen ausgesprochen hat", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst. Deutschland werde so zur Kriegspartei in einem Land, dessen Bevölkerung seit Jahrzehnten schreckliche Gewalterfahrungen machen muss, insbesondere seit dem Irakkrieg der USA und ihrer Unterstützer 2003.

lesen ...[IPPNW-Irakkinderhilfe]

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.8.2014

Vom Ende der Atomtests zu einer atomwaffenfreien Welt

21. IPPNW-Weltkongress in Kasachstan, 27.-30. August 2014

Teilnehmer der IPPNW-Biketour von Semey nach Astana vor dem Museum zum Semipalatinsk-Atomwaffentestgelände, Foto: IPPNW20.08.2014 

Zum 21. IPPNW-Weltkongress vom 27.-30. August 2014 in Astana reisen etwa 20 deutsche IPPNW-Ärztinnen und -Ärzte und Medizinstudierende nach Kasachstan und informieren sich dort u.a. über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Kasachische ÄrztInnen werden über die wichtigsten Ergebnisse aus 50 Jahren Forschung zu den gesundheitlichen Folgen der sowjetischen Atomtests in Semipalatinsk berichten. "Kasachstan engagiert sich für die atomare Abrüstung. Während das Land sein Atomwaffenarsenal aus Sowjetzeiten verschrottet hat, hält die Bundesregierung entgegen einem Beschluss des Bundestages bis heute an den US-Atomwaffen in Deutschland fest und duldet deren Modernisierung ", erklärt IPPNW-Atomwaffenexpertin Xanthe Hall, die nach Astana fliegen wird.

lesen ...[IPPNW-Weltkongress]  [IPPNW-Biketour von Semey nach Astana]

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.8.2014

Friedenslogik statt Kriegslogik fördern

Diskussion um Waffenlieferungen in den Irak

Yeziden auf einer Demonstration in Köln, Foto: Flickr, strassenstricke.net15.08.2014 

Anlässlich der Gewalteskalation im Irak fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, die humanitäre Hilfe drastisch aufzustocken anstatt Waffen und Rüstungsgüter in die Region zu liefern. Das betrifft auch Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und Katar. Rüstungsexporte an Konfliktbeteiligte verstoßen gegen die gültigen Richtlinien für Waffenexporte und würden zu einem weiteren Präzedenzfall für spätere Konflikte. Die Bundesregierung müsse zudem auf die Türkei einwirken, Waffenlieferungen an islamische Dschihadisten zu verhindern. Notwendig sei die zügige Einrichtung humanitärer Korridore zwischen den Truppen des "Islamischen Staats" (IS), den Flüchtenden und anderen Teilen des Iraks durch die UN.

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 14.8.2014

Radtour durch Kasachstan für Frieden und Abrüstung

IPPNW-Biketour von Semey nach Astana

IPPNW-Studierende auf dem Atomwaffengelände in Semipalatinsk, Foto: IPPNW14.08.2014 

19 junge IPPNW-Mediziner aus acht verschiedenen Ländern (Kenia, Kasachstan, Nepal, Indien, Deutschland, USA, Estland, Österreich) starten heute ihre knapp 800-Kilometer lange Radtour von Semey nach Astana, um für Frieden und Abrüstung zu werben. Im ehemaligen Semipalatinsk (seit 2007 heißt die Stadt Semey) haben sie das Atomwaffentestgelände und das onkologische Gesundheitszentrum besucht, um sich über Krebsraten und die gesundheitlichen Folgen der Atomwaffentests zu informieren. Sie trafen sich mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Semey und hielten eine Pressekonferenz mit lokalen und nationalen MedienvertreterInnen aus Kasachstan ab. Ihre Radtour endet am  24. August 2014 in Astana, wo vom 27.-30. August 2014 der 21. IPPNW-Weltkongress unter dem Motto "Vom Atomteststopp-Vertrag zu einer atomwaffenfreien Welt" stattfinden wird.

lesen ...[Informationen und Fotos von der Radtour ]  [21. IPPNW-Weltkongress in Kasachstan]  [Atomwaffentests in Semipalatinsk]

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.8.2014

IPPNW zum Gaza-Krieg: Waffenstillstand jetzt!

Sofortiger Stopp aller Waffenexporte an Kriegsparteien und Aussetzen des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel

Gaza im Juli 2014/Photo: Iyad al Baba/Oxfam, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.007.08.2014 

Die deutsche Sektion der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW erneuert in einer Erklärung ihre Forderung nach einem anhaltenden Schweigen der Waffen in der Konfrontation in und um Gaza, und verlangt von der Bundesregierung und den EU-Staaten mehr Druck auf alle beteiligten Kriegsparteien auszuüben. 

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.8.2014

Hiroshima und Nagasaki unvergessen – auch in Deutschland

69. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Japan (6. und 9. August)

Hiroshima- und Nagasaki-Gedenken in Berlin an der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain06.08.2014 

Bundesweit gibt es in dieser Woche zahlreiche Aktionen und Aktivitäten, mit denen der Atombombenabwürfe 1945 auf die Städte Hiroshima und Nagasaki gedacht wird. Seit gestern wird das Atomwaffenlager Büchel in der Eifel von FriedensaktivistInnen unter Beteiligung der IPPNW blockiert. Ein Aktionscamp besteht seit Samstag und bis zum 11. August werden Gruppen dort selbstständig Aktionen am Atomwaffenstandort vorbereiten.

lesen ...

Konferenz

Machen Sie mit

Wichtige Termine

Spenden

IPPNW-Spendenkonto
Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges und in sozialer Verantwortung e.V.
Bank für Sozialwirtschaft, Konto 22 22 210,
BLZ 100 205 00
IBAN DE39100205000002222210
BIC (SWIFT-Code) BFSWDE33BER
Online spenden