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IPPNW

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IPPNW-Pressemitteilung vom 23.5.2013

Innenminister verbummeln Katastrophenschutz-Verbesserungen

IPPNW-Dekontaminationsstation in Hildesheim am 9.3.2013 anlässlich der Demonstrationen zum 2. Fukushima Jahrestag: Der Ernstfall wird simuliert.23.05.2013 

Anlässlich der Innenministerkonferenz in Hannover kritisiert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW die Verzögerung der dringend notwendigen Verbesserung der „Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz“ seitens der dafür verantwortlichen  Innenminister der Länder. Unter anderem verweisen sie auf nicht erforderliche, langwierige  neue Wahrscheinlichkeitsberechnungen für den Eintritt eines Atomunfalls. Eine Arbeitsgruppe „Fukushima“ der Länder verbrachte rund zwei Jahre damit, den „derzeitigen  Ist-Stand der Katastrophenschutzplanungen“ zu erheben. Aus mehreren Antworten von Innenministern auf Anfragen der IPPNW geht zudem hervor, dass die Länder über das bisherige hinaus fast keine Maßnahmen für einen verbesserten Katastrophenschutz ergreifen wollen, bis die neuen Rahmenempfehlungen in mehreren Jahren verabschiedet sein werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 22.5.2013

Atomminister Robert Habeck soll gefährlichen Plutonium-Einsatz im Atomkraftwerk Brokdorf stoppen

E.On-Experte warnt vor Sicherheitsrisiken / Neue beunruhigende MOX-Probleme

Atomkraftwerke, in denen MOX-Brennelemente eingesetzt werden, müssen sofort außer Betrieb genommen werden. Foto: cephir, Flickr22.05.2013 

Nach dem Brand auf dem mit radioaktiven Stoffen beladenen Containerschiff "Alantic Cartier" in Hamburg und dem geplanten Transport von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen durch Hamburg warnt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck vor dem weiteren MOX-Einsatz im Atomkraftwerk Brokdorf. Hintergrund ist die Kritik des MOX-Spezialisten Wolfgang Faber, der bei der E.On Kernkraft GmbH als Leiter für den Einsatz von Brennelementen verantwortlich ist. Das eindeutige Votum des Brennelement-Spezialisten wird allerdings vom Vorstandsvorsitzenden der E.On AG, Johannes Teyssen, ignoriert.

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Kongress gegen Kleinwaffen: Den Opfern eine Stimme geben

Internationaler Kleinwaffen-Kongress „Zielscheibe Mensch“ vom 28.5.-2.6.2013

IPPNW-Kongress "Zielscheibe Mensch" vom 30.5.-2.6.2013 in Villingen17.05.2013 

Die Rüstungsfirma Heckler & Koch hat zugegeben, illegal Sturmgewehre nach Mexiko geliefert zu haben. Dieses späte Geständnis erfolgte aufgrund von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz. Der Rüstungsgegner Jürgen Grässlin hatte bereits im Jahr 2010 gegen führende Manager von Heckler & Koch wegen des Verdachts illegaler G36-Gewehrexporte nach Mexiko Strafanzeige erstattet. Doch die Rüstungsfirma liefert auch ganz legal mit Genehmigung des Bundessicherheitsrats in alle Welt.

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Einladung zu einer Lesung am 23.5. in Berlin

Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient

Buchpräsentation von Jürgen Grässlin

Jürgen Grässlin

Unsere Politiker beschwören den Frieden und betreiben den Krieg: Deutschland ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur – und macht auch vor Lieferungen an verbrecherische Regime und Diktatoren nicht halt. In seinem neuen Buch Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient deckt Jürgen Grässlin auf, wer die Profiteure dieser Kriegswirtschaft sind. Er nennt Industrieunternehmen und deren Manager beim Namen. Er zeigt, wer in der Politik – quer durch fast alle Parteien – die Exporte genehmigt, und wie Banken das alles finanzieren.

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Pressemitteilung von IPPNW und Chornetzwerk

Singen vor den Toren von Heckler & Koch

Chornetzwerk beschallt Waffenfabrik in Oberndorf am Neckar am Samstag, 1.6.2013

Chornetzwerkkonzert "Ausverkauf - über Macht und Geld" in Reutlingen, Quelle: Chornetzwerk

Etwa 40 Sängerinnen und Sänger aus Mitgliedschören des Chornetzwerks und den Lebenslauten Süd trafen sich an diesem Wochenende in Stuttgart, um sich für ein außergewöhnliches Chorkonzert an ungewöhnlicher Stelle vorzubereiten. Vor dem Werkzaun eines der tödlichsten Unternehmen Europas, der Heckler & Koch GmbH in Oberndorf, werden sie am 1. Juni 2013 einem internationalen Publikum ein Chorkonzert darbieten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.4.2013

IPPNW fordert unabhängige Untersuchung der Giftgasvorwürfe

Syrien

Syrischer Junge in Aleppo. Hier soll angeblich ein Sarin-Angriff stattgefunden haben.26.04.2013 

Die Geheimdienste aus Israel, den USA und Großbritannien behaupten, dass die Regierung Assad gegen die Aufständischen und gegen ihre eigene Bevölkerung Giftgas eingesetzt habe. Dieser geäußerte Verdacht erinnert Susanne Grabenhorst, Vorsitzende der friedenspolitischen ÄrztInnenorganisation IPPNW, an vergangene Kriegsrechtfertigungen: „Um Menschen von der Notwendigkeit von Kriegen zu überzeugen, sind schon immer Beschuldigungen der gegnerischen Partei benutzt worden und sehr oft haben sie sich als haltlos oder als klare Lügen herausgestellt."

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25.4.2013

Mehr Rechte für Flüchtlinge, Asylsuchende und Folteropfer

Bundesregierung vor Menschenrechtsausschuss

Die Bundesregierung muss den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen dringend verbessern. Grafik: IPPNW25.04.2013 

Anlässlich der heutigen Befragung der Bundesregierung vor dem Menschenrechtsausschuss fordern die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen dringend zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise minderjährige Flüchtlinge und durch Folter und andere Gewalterlebnisse Traumatisierte.

lesen ...[IPPNW-Report "Prävention von Folter" ]  [Parallelbericht der wsk-Allianz]  [Flüchtlinge in Deutschland, Artikel von Dr. Eisenberg]

Internationaler Kongress "Zielscheibe Mensch"

Aufruf: Zurück an den Verhandlungstisch!

Eine nukleare Katastrophe in Korea verhindern:
Unterstützen Sie den Aufruf mit ihrer Unterschrift!

Fotos des Jahrestreffen 2013