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Heilbronner Stimme 28.04.2017

Sorge vor Krise mit Nordkorea

Frieden

28.04.2017 

Vor dem Jahrestreffen der Organisation „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges“(IPPNW) an diesem Wochenende in Berlin zeigte sich die Vorsitzende Susanne Grabenhorst tief besorgt über zunehmende Spannungen und die atomare Bedrohung in der Welt. Insgesamt gebe es „eine besorgniserregende Militarisierung der Politik“, sagte Grabenhorst der Heilbronner Stimme: „Die weltweiten Bedrohungen haben zugenommen. Die Konfrontation zwischen Nato und Russland, die Spannungen im Pazifik und die gegenseitigen Drohungen im Zusammenhang mit Nordkorea sind sehr beunruhigend, insbesondere weil überall Atomwaffen eine große Rolle spielen.“

WDR 27.04.2017

Neues Rechtsgutachten: Exportstopp von Brennelementen für Tihange möglich

27.04.2017 

Die Bundesregierung könnte die Lieferung von Brennstäben an die umstrittenen Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 verbieten. Das geht aus einem Rechtsgutachten hervor, das die Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" am Donnerstag (27.04.2017) vorgestellt hat.

TAZ 27.04.2017

Kein Stoff mehr für Tihange und Co

27.04.2017 

BERLIN taz | Vom Atomausstieg sind die Atombrennelementfabriken in Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau ausgenommen. Das Problem: Beide Brennstoffproduktionsstätten beliefern auch störanfällige Reaktoren. Gegen diesen Widerspruch versuchen Atomgegner*innen und atomkritische Organisationen anzugehen. Ein neues Gutachten bestärkt sie nun in ihrer Haltung.

Neues Deutschland 18.04.2017

Frieden ist machbar, Herr Nachbar

18.04.2017 

Dunkle Wolken, ein kalter Wind aus Westen und Nieselregen. Deutlicher hätte das Wetter die Stimmung vieler DemostrantInnen bezüglich der Weltlage nicht untermalen können. Vor allem der Krieg in Syrien, die steigenden NATO-Rüstungsausgaben und die Politik der USA bedrücken viele Anwesende. Sicherlich haben außerdem die beiden großen Militäraktionen der USA in den vergangenen Tagen auch den einen oder die andere motiviert, zum diesjährigen Berliner Ostermarsch unter dem Motto »Abrüsten!« durch Schöneberg zu ziehen. Der Marsch ist der Versuch der Organisatoren, raus aus der Mitte und mehr in die Bezirke zu gehen.

HNA 12.04.2017

Vor 60 Jahren wurde die Göttinger Erklärung verfasst

12.04.2017 

Göttingen. Vor 60 Jahren verzichtete die Bundesrepublik auf Atomwaffen. Das ist auch das Verdienst der „Göttinger Achtzehn“: Am 12. April 1957 bringt die „Göttinger Erklärung“ die südniedersächsische Universitätsstadt weltweit in die Schlagzeilen.

Verfasst von 18 Physikern und Atomforschern – darunter die vier Nobelpreisträger Werner Heisenberg, Otto Hahn, Max Born und Max von Laue. Auf zwei Seiten lehnen die Männer um Carl Friedrich von Weizsäcker die Mitarbeit an einer atomaren Bewaffnung der Bundesrepublik ab. Denn die Ausstattung der US-Truppen mit taktischen Atomwaffen in den 1950er Jahren führt auch in der Bundesrepublik zu einer Diskussion über ähnliche Pläne für die neu gegründete Bundeswehr. Weltweit führende deutsche Atomforscher treten auf den Plan, formieren sich im „Arbeitskreis Kernphysik“ und versuchen, den jungen Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß (CSU) zum Verzicht auf Atomwaffen zu bewegen. Sie scheitern.

Ärztezeitung 24.03.2017

Ärzte fordern mehr Engagement gegen Atomwaffen

Appell an Bundesregierung

24.03.2017 

Die Bundesregierung soll sich an den UN-Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen. Das fordert die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel.

Welt N24 23.03.2017

Mahnwache gegen Lagerung von Atomwaffen in Deutschland

Atomwaffen

23.03.2017 

Berlin - Vertreter der Ärzteorganisation IPPNW sowie von ICAN Deutschland (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) haben in Berlin gegen Atomwaffen protestiert. Bei der Mahnwache in der Nähe des Auswärtigen Amts in Berlin-Mitte beteiligten am Donnerstag rund 40 Menschen.

Greenpeace Magazin 10.03.2017

In Fukushima experimentiert die Regierung mit Strahlen-Grenzwerten

Atomkatastrophe

10.03.2017 

Mehrere Hundertausend Tonnen verstrahlte Trümmer aus Fukushima haben japanische Behörden in den vergangenen Jahren für den Küstenschutz verwendet. Nun testet das Umweltministerium, ob mit dem radioaktiv verseuchten Müll Straßen gebaut werden können – und rüttelt dabei an zulässigen Grenzwerten. Das ist kein Einzelfall.

Mittelbayerische Zeitung 10.03.2017

Die andauernde Katastrophe

Atomkraft

10.03.2017 

Sechs Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren Folgen. Die AKW-Ruine ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich Strahlendosen von über 500 Sievert pro Stunde gemessen. Ein Mensch würde dort keine Minute überleben. Die Aufräumarbeiten werden Jahrzehnte dauern, so dass das havarierte AKW bei zukünftigen Naturkatastrophen eine Gefahr für die gesamte Region darstellen.

NachDenkSeiten 07.03.2017

Tausende Menschen wären sofort tot

Interview mit der Friedensaktivistin Hildegard Slabik-Münter zu den US-Atombomben auf dem Fliegerhorst in Büchel

07.03.2017 

Anfang Februar brachte das ARD-Magazin „Panorama“ eine deutsche Atombombe in die öffentliche Diskussion. Angebliche Gründe hierfür: Russlands Aggressivität und Trumps Unberechenbarkeit. Die Nachdenkseiten kritisierten den Panorama-Beitrag bereits als einseitig und militaristisch. Er ließ keine Atomwaffen-Gegner zu Wort kommen, obwohl das TV-Team in Büchel bei Koblenz, wo 20 US-Atombomben auf einem Fliegerhorst lagern, lange mit Friedensaktivisten sprach.

Die Kinderärztin Hildegard Slabik-Münter von der internationalen Ärzte-Organisation gegen den Atomkrieg (IPPNW) und ihre Kollegin Elke Koller von einer örtlichen Friedensinitiative hatten den Reportern ihre Position ausführlich dargelegt. Doch tauchten ihre Argumente im Beitrag nicht auf, wie die beiden Ärztinnen den NachDenkSeiten auch bereits in Form eines Leserbriefs mitteilten. Für die NachDenkSeiten sprach nun Stefan Korinth mit Hildegard Slabik-Münter.

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