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Ärzteblatt, 20.07.2017

Ärzteverband fordert politischen Druck auf Türkei

20.07.2017 

Anlässlich der jüngsten Verhaftung von Menschenrechtlern in der Türkei haben die „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“ (IPPNW) die Bundesregierung aufgefordert, sich für alle aus politischen Gründen Verfolgten, Vertriebenen und Inhaftierten einzusetzen, unter anderem für Ärzte und Journalisten. „Ärzte stehen vor Gericht, weil sie, ihrer ethischen Verpflichtung gehorchend, Patienten ohne Ansehen der Person behandelt und die Schweigepflicht eingehalten haben“, schreibt der Verband.

N-tv, 07.07.2017

Verbot von Atomwaffen: "Dieser Vertrag ist ein erster Schritt"

Interview mit Xanthe Hall

07.07.2017 

Mehr als 130 Staaten haben bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag ausgehandelt, der Atomwaffen verbietet. Der Haken: Die Staaten, auf die es ankommt, haben nicht teilgenommen. Auch Deutschland nicht.

n-tv.de: Rund 130 Länder haben sich auf ein Abkommen geeinigt, das ein Verbot von Atomwaffen vorsieht. Wie ist es dazu gekommen?

Xanthe Hall: Seit vielen Jahren gibt es einen Stillstand in der Abrüstung. Die Länder, die jetzt ein Verbot aushandeln, sind allesamt Staaten, die keine Atomwaffen besitzen. Sie fühlen sich jedoch durch die katastrophalen humanitären Folgen dieser Massenvernichtungswaffen bedroht. Da sie die nukleare Abrüstung in anderen Gremien nicht vorantreiben konnten, haben sie einen neuen Weg für die Abschaffung von Atomwaffen gesucht: als ersten Schritt einen Verbotsvertrag.

Märkische Oderzeitung, 03.07.2017

Nato hält an atomarer Abschreckung fest

03.07.2017 

Kernwaffen bleiben für die Bundesregierung weiterhin ein wichtiges Element der Verteidigungsstrategie. "Die Nato kann auf die abschreckende Wirkung auch von Atomwaffen nach wie vor nicht verzichten", sagte der deutsche Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit, Jürgen Hardt, (CDU) dieser Zeitung. Zu den jüngsten Zahlen des Friedensforschungsinstituts Sipri, wonach die Atommächte ihre Arsenale mit Milliardenaufwand modernisieren, erklärte er, eine kernwaffenfreie Welt sei zwar wünschenswert. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen - ich nenne als Beispiel Nordkorea - ist das aber zumindest kein kurzfristig realistisches Szenario."

Tagesschau, 28.06.2017

Atommülltransport auf dem Neckar: Wenig Protest gegen Castor-Schiff

Mit dem Castor-Transport über den Neckar wurde erstmals Atommüll auf einem Binnengewässer in Deutschland verschifft. Atomgegner stoppten den Verband für kurze Zeit. Insgesamt war der Protest jedoch vergleichsweise gering.

28.06.2017 

Früh um 6.12 Uhr legt das Schiff legt mit der brisanten Fracht in Obrigheim am Neckar ab. Es wird begleitet von mehreren Booten der Wasserschutzpolizei und einem Helikopter. Aber es fährt in die falsche Richtung - flussabwärts Richtung Norden. Nach zehn Flusskilometern wird das Rätsel gelöst. Der Schubverband ist mehr als hundert Meter lang und muss wenden. Das geht nur an dieser Stelle. Nun geht es flussaufwärts Richtung Neckarwestheim im Süden. Das geschieht zunächst ohne Zwischenfälle.

Taz, 13.06.2017

Die Mehrheit ist für Verhandlungen

Drei Viertel der Deutschen sind dafür, in Verhandlungen über ein Verbot der Nuklearwaffen einzusteigen. Die Bundesregierung boykottiert diese bislang.

13.06.2017 

Drei Viertel aller wahlberechtigten Deutschen wollen, dass sich die Bundesregierung an den bislang von ihr boykottierten UNO-Verhandlungen über ein weltweites und vollständiges Verbot von Atomwaffen beteiligt. Jeweils zwölf Prozent sprechen sich dagegen aus oder haben keine Meinung zu der Frage. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, deren Ergebnis der taz vorliegt.

Die Verhandlungen über das Atomwaffenverbot, an denen sich bislang 138 der 193 Mitgliedstaaten in der UNO-Generalversammlung beteiligen, gehen am Donnerstag in die zweite Runde. Russland und die USA fehlen ebenso wie die meisten europäischen Nato-Staaten inklusive Deutschland.

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