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Überzeitbetrieb der Schweizer AKW beenden!

Die Schweiz betreibt einige der ältesten und somit gefährlichsten Atomkraftwerke weltweit. Das AKW Beznau mit dem betriebsältesten Reaktor der Welt (über 56 Jahre) liegt nur fünf Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt, das AKW Gösgen (über 45 Jahre) nur 20 Kilometer und das AKW Leibstadt (über 41 Jahre) befindet sich direkt an der Grenze. Die Studie „Grenzenloses Risiko: Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken” kommt zu dem Schluss, dass ein schwerer Unfall in einem Schweizer AKW Deutschland härter treffen würde als die Schweiz. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern beiderseits der Grenze arbeiten wir für eine Beendigung des Überzeitbetriebs der Schweizer AKW.

Aktion

E-Mail an Umweltministerin Thekla Walker: Schweizer Risiko-Meiler Abschalten!

Überzeugen wir gemeinsam die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker ihrer Verantwortung gerecht zu werden und alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Schweiz zu einer Beendigung des gefährlichen Überzeitbetriebs ihrer AKWs aufzufordern. Leider hält der grün-schwarze Koalitionsvertrag nur Folgendes fest: „Mit Blick auf die Schweizer Kernkraftwerke hat Baden-Württemberg ein großes Interesse an kontinuierlicher Information zu sicherheitsrelevanten Themen.“ Dies ist im Sinne des Schutzes der Bevölkerung unseres Bundeslandes völlig unzureichend.

IPPNW-Pressemitteilung vom 23. April 2026

IPPNW warnt vor Atomgefahren aus der Schweiz und stellt Forderungen an die künftige Landesregierung in Baden-Württemberg

Grün-schwarze Koalitionsverhandlungen in Stuttgart

23.04.2026 Wenige Tage vor dem 40. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl weisen die atomkritischen Ärzt*innen und Gesundheitsfachkräfte der IPPNW in einem Brief an Cem Özdemir und Manuel Hagel und deren Verhandlungsteams auf die drohenden Atomgefahren aus der Schweiz für Baden-Württemberg hin.

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Aus IPPNW-Forum 184/2025

IPPNW drängt auf Einhaltung der Espoo-Konvention

AKW Leibstadt abschalten!

10.12.2025 Das Schweizer AKW Leibstadt hat im Dezember 2024 seine ursprünglich vorgesehene Betriebszeit von 40 Jahren überschritten. Damit steht es exemplarisch für die riskante Tendenz zu Laufzeitverlängerungen überalterter Atomanlagen in Europa. Vor einem Jahr forderten daher über 500 Ärzt*innen und mehr als 250 weitere Unterstützer*innen in einem offenen Brief die Stilllegung des Alt-Reaktors oder zumindest die Durchführung einer grenzübergreifenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).

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Aus IPPNW-Forum 183/ September 2025

Schweizer AKW: Grenzenloses Risiko

31.08.2025 Ein schwerer Unfall in einem Schweizer AKW würde Deutschland härter treffen als die Schweiz: Diese alarmierende Erkenntnis legt die neue Studie des Trinationalen Atomschutzverbands (TRAS) offen. 

Während in der Schweiz weiter eisern am Überzeitbetrieb der vier uralten Schweizer Atomkraftwerke (40 bis 56 Jahre alt) festgehalten wird, droht Deutschland, insbesondere Baden-Württemberg, der radioaktiven Wolke unvorbereitet und schutzlos ausgeliefert zu sein. „Das von den Schweizer AKW für Deutschland ausgehende Risiko wird systematisch und dramatisch unterschätzt.

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Bündnispressemitteilung vom 26.6.2025

Schweizer AKW: Gefahr für ganz Deutschland

Deutschland bei einem Schweizer Atomunfall stärker betroffen als die Schweiz

26.06.2025 Ein schwerer Atomunfall in einem der vier Schweizer AKW würde Deutschland stärker treffen als die Schweiz selbst. Das zeigt eine neue Studie, die der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) heute auf der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt hat. „Das von den Schweizer Atomkraftwerken für Deutschland ausgehende Risiko wird systematisch und dramatisch unterschätzt. Städte und Gemeinden werden nicht einmal annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet“, so Stefan Auchter, Vize-Präsident des TRAS: „Bundes- und Landesregierung müssen die Bedrohung durch die Schweizer AKW endlich ernst nehmen und darauf hinwirken, dass der Überzeitbetrieb der Reaktoren in naher Zukunft verbindlich beendet wird.“ 

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AKW Leibstadt Schweiz

Anwohnende gehen gegen „Rechtsverweigerung“ der Behörde wegen Langzeitbetrieb vor

10.01.2025 Seit dem 15. Dezember 2024 ist das AKW Leibstadt über 40 Jahre am Netz und damit im Langzeitbetrieb. Eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung, wie sie die Konventionen von Aarhus und Espoo vorschreiben, will die Schweiz entgegen ihrer rechtlichen Verpflichtung nicht durchführen. Gegen diese Rechtsverweigerung wenden sich die IPPNW und Umweltverbände, aber auch Anwohnerinnen und Anwohner rund um das Schweizer AKW. Ein Beitrag von umweltFAIRaendern.

IPPNW-Pressemitteilung vom 5. Dezember 2024

Warnung vor für Deutschland gefährlichstem AKW

Stuttgart: Ärzt*innen übergeben Offenen Brief aus Sorge um geplanten Langzeitbetrieb des grenznahen AKW Leibstadt/Schweiz

05.12.2024 In Sorge über den geplanten Langzeitbetrieb des Alt-AKW Leibstadt in der Schweizer Grenzregion zu Deutschland wenden sich 500 Ärzt*innen sowie 250 Unterstützer*innen am heutigen Donnerstag, 5. Dezember, in einem Offenen Brief an die politisch Verantwortlichen beiderseits der Grenze. In ihrem gemeinsam initiierten Appell warnen die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in Deutschland und der Schweiz vor den Risiken des Langzeitbetriebs und fordern die Stilllegung des Alt-Meilers, mindestens aber die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und eine grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung im Hinblick auf die faktische Laufzeitverlängerung. In einer öffentlichen Aktion werden die Unterschriften in Stuttgart an das Landesumweltministerium übergeben und in Bern an die zuständigen Vertreter im National- und im Bundesrat.

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Wir Ärzt*innen aus Süddeutschland und der Schweiz sind besorgt wegen der geplanten Verlängerung des Betriebs des Atomkraftwerks in Leibstadt über die bisherigen 40 Jahre hinaus. Das AKW Leibstadt liegt in der Schweiz unmittelbar an der Grenze zur Bundesrepublik, sodass im Falle von Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität Bürger*innen auf beiden Seiten der Grenze betroffen sein werden - sowohl, was die unmittelbare gesundheitliche Gefahr als auch spätere evtuell notwendige Evakuierungsmaßnahmen betrifft.
Laut der Schweizer EUNUPRI-Studie (2019) ist das AKW Leibstadt „...by far the most dangerous NPP for Germany".

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Hintergrund

IPPNW-Forum 180/2024

AKW Leibstadt: Schweizer Atomstrom aus einem gefährlichen Uraltmeiler

Die Schweiz und Frankreich untergraben internationale Standards

02.12.2024 Der geplante Langzeitbetrieb des grenznahen AKW Leibstadt birgt große nukleare Gefahren – nicht nur für die Schweizer Bevölkerung, sondern besonders für Deutschland. Die Bevölkerung in Baden-Württemberg wäre von einem Kernschmelzunfall im AKW Leibstadt massiv betroffen, in einem deutlich höheren Ausmaß als in der Schweiz.

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Anhörung: IPPNW kritisiert Weiterbetrieb maroder AKWs

Laufzeitverlängerung französischer 1300-MW-Reaktoren

25.09.2024 Die deutsche IPPNW hat in einem laufenden Anhörungs-Verfahren Frankreich aufgefordert, die angestrebte Laufzeitverlängerung der zwanzig 1300-MW-Atomreaktoren nicht durchzuführen und stattdessen endlich den überfälligen Atomausstieg einzuleiten. Die geplante Verlängerung über eine Betriebsdauer von 40 Jahren hinaus berge unkalkulierbare Risiken für Mensch und Umwelt. Die alten Atommeiler seien in wesentlichen Komponenten nicht nachrüstbar und für neue Risiken wie Terror und Klimafolgen nicht ausgelegt.

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Schweizer Atomenergie: Abhängig von russischem Uran – auch über deutsche Atomfabrik

11.09.2024 Die IPPNW wird aktiv, um die geplante Laufzeitverlängerung des schweizerischen AKW Leibstadt, direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg, zu verhindern. Über 40 Jahre hinaus soll der Alt-Reaktor weiter betrieben werden. Zu gefährlich, findet die IPPNW und hat sich deshalb vor wenigen Wochen an den zuständigen Schweizer Bundesrat Albert Rösti gewendet. Abschalten, fordert die IPPNW, mindestens aber müsse es eine Umweltverträglichkeitsprüfung und eine gerenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiliung erfolgen.

Übergabe des Appells

500 Unterschriften von Ärt*innen und 250 Unterschriften von Unterstützer*innen wurden am 05.12. an das Umweltministerium Baden-Württemberg übergeben. Wir danken allen Unterzeichner*innen für ihre Teilnahme!

Fotos von der Demonstration in Bern sowie der Unterschriftenübergabe in Stuttgart:
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Redebeiträge & weitere Infos

diagnose:funk Interview mit Dr. Jörg Schmid (IPPNW) zum AKW Leibstadt: "Verstrahlte Evakuierungszone Stuttgart!"

Rede von Dr. Jörg Schmid (IPPNW Deutschland)

Grußworte von IPPNW Deutschland und PSR/IPPNW Schweiz

Ansprechpartner

Patrick Schukalla
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Email: schukalla[at]ippnw.de

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